Million Dollar Baby
Die Filmkritik
genre:
drama
regie:
clint eastwood
fsk:
ab 12
cast:
- clint eastwood
- hilary swank
filmkritik:
chris jigsaw |
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Der Oscarabräumer
Million Dollar Baby war dieses Jahr der
große Gewinner bei den Oscars, doch hat er
seinen Erfolg verdient?
Ganz sicher, denn der Film ist verdammt
bewegend, ehrlich und mit so viel Wärme und
schönen Dialogen gefüllt, das man sich beim
Verlassen des Kinosaals sehr berührt fühlt..
ein wundervoller Film, den man sich
unbedingt angesehen haben sollte, wenn es
mal keine Action oder Grusel sein soll.
Inhalt
Frankie Dunn (Eastwood) ist ein
ausgebrannter Ex-Weltmeistertrainer, der
zusammen mit dem grimmigen Ex-Boxer Eddie
(genial - Morgan Freeman) ein herunter
gekommenes Trainingsstudio führt. Als eines
Tages die kleine Maggie Fitzgerald in das
Studio kommt mit dem Wunsch, Boxprofi zu
werden, wird sie zunächst verspottet und
weggeschickt - doch als sie ihren Willen
sehen, trainieren sie sie dann doch. Im
Laufe der Zeit entwickelt sich eine enge
Vater-Tochter Beziehung zwischen den beiden,
in der beide immer mehr über ihr eigenes
Leben lernen.
Es kommt wie es kommen muss, und Maggie
macht bei einem Wettbewerb mit, bei dem sie
beweisen muss, was in ihr steckt - doch es
soll alles anders kommen...
Kritik
Million Dollar Baby ist einer der wenigen
Filme, die mich so berührt haben das ich
tatsächlich ein paar Tränen aus meinem
Gesicht streichen musste. Es ist kein Film
ala Rocky oder Karate Kid, in dem es einfach
darum geht, das ein Nobody im Sport zum
Superstar wird - keinesfalls. Zwar spielt
das Boxen im Film eine große Rolle und ist
allgegenwärtig, aber darum geht es gar
nicht, es ist hier nur eine Metapher, eine
Hintergrundgeschichte.
Viel wichtiger ist der Kontakt zwischen
Eddie, Frankie und Maggie, die sich langsam
aber sicher aus ihren dunklen Ecken
entfernen und zurück ins Leben finden. Alle
drei haben schreckliches durchgemacht und
finden durch ihren Kontakt wieder in einen
glücklichen Abschnitt in ihrem Leben, der
allerdings später durch einen tragischen
Moment wieder grausam zerstört wird.
Hilary Swank, Morgan Freeman und Clint
Eastwood bringen hier jeweils eine
Darbietung, die sicher zu den besten ihrer
Karriere gehören - und das bei Freeman und
Eastwood, die zusammen in über hundert
Filmen mitgespielt haben.
Was soll man viel über diesen Film
schreiben, der von seinen wundervollen
Dialogen, den klasse ausgeleuchteten Sets
und den erstklassigen Figuren lebt.... er
ist schlichtweg wundervoll, und er hat seine
Oscars redlich verdient. Absoluter
Pflichtfilm, für egal wen.
Wertung:
9 / 10
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