Batman Begins
Die Filmkritik
genre:
comicverfilmung
regie:
christopher nolan
fsk:
ab 12
cast:
christian
bale
cillian murphey
katie holmes
gary oldman
filmkritik:
chris jigsaw |
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Zusammenfassung
Batman Begins ist ohne Frage nicht nur der
beste Film seiner Reihe, sondern auch einer
der besten Filme des ganzen Jahres.
Erstklassig besetzt, mit grandiosem
Produktionsdesign und viel Tiefe mausert
sich Nolan's Superheldenfilm gleichwertig
zur Referenz Spider-Man 2.
[Anmerkung - die Kritik ist
weitestgehend Spoilerfrei und an solchen
Stellen gezeichnet]
Inhalt
Nach dem Tod seiner Eltern verschwindet
Milliardär Bruce Wayne auf eine
Erlebnisreise um die ganze Welt, auf der er
den mysteriösen Henri Ducard kennen lernt.
Dieser führt ihn zu einem alten Ninjakloster,
in dem der junge Amerikaner unter härtesten
Bedingungen ausgebildet wird. Als dieser
nach seiner Prüfung jedoch bemerkt, das sie
zu Terroristen gehören, flieht er zurück
nach Gotham City.
Ein verrückter Nervenarzt, ein Gangsterboss
und ein unbekannter Dritter haben hier die
Stadt in ihre Gewalt genommen, und mithilfe
von Hightech Equipment aus einem alten
Forschungslabor wird Wayne zu Batman - dem
Ritter der Nacht.
Kritik - Die guten Sachen
Batman Begins ist einfach beeindruckend, und
das in jeder Hinsicht.
Gary Oldman, Rutger Hauer, Michael Caine,
Katie Holmes, Morgan Freeman, Cillian
Murphey, Tom Wilkinson, Ken Watanabe, Liam
Neeson, Christian Bale. Kaum ein anderer
Film konnte jemals so viele große Darsteller
vereinen, und ebenso groß wie das Casting
ist (jeder spielt seine Rolle umwerfend
gut), so ist auch der Rest.
Die Effekte - nicht einmal denkt man sich,
oh gott, ist das schlecht gemacht, denn
Batman Begins ist so erstklassig gemacht,
das man aus dem Staunen nicht mehr heraus
kommt. Das neue Batmobil - von vielen
zunächst als lahmes Panzerfahrzeug
belächelt, raubt bei seinem Einsatz jedem
den Atem. Dies ist ein Gefährt, vor dem
Verbrecher Angst haben würden, und trotzdem
ist der Bezug zur Realität da.
Reality, das war für Regisseur ein ganz
wichtiger Punkt. Alles in Batman Begins ist
so aufgebaut, wie es in einer leicht
veränderten Realität wirklich sein könnte.
Vorbei die Zeit der Neongothic, Gotham City
ist eine ganz normale moderne Stadt, und
auch alles was Batman betrifft, ist
realistisch aufgebaut. Wo er sein Fahrzeug
her hat, wieso er das Zeichen der Fledermaus
wählt, und wieso er so gut kämpfen kann -
alles genial in die Story gebracht von David
Goyer.
In den letzten Filmen waren die Bösewichte
Abziehbilder, Karrikaturen, aber hier sind
sie es nicht - zumal sie endlich mal nicht
im Vordergrund stehen. Es geht um Batman,
und obwohl der Film mit seinen 140 min
wirklich lang ist, wirkt er nie langatmig.
Es dauert zwar eine ganze Stunde, bis wir
den Anzug das erste Mal in Aktion sehen,
aber davor passiert schon so viel
interessantes, das man richtig genießen
kann.
Natürlich ist Batman ganz anders als
Spider-Man; anstatt dem lustigen Teenie,
dessen größte Problem das Flirten mit seiner
Nachbarin ist, ist Wayne ein gemarterter
Charakter, der viel Düsterkeit in sich trägt
und auch nicht gerade nach einem Happyend
schreit. Dementsprechend ist der Großteil
des Films auch dunkel, mit einer insgesamt
sehr starken Atmosphäre.
Der neue Batman setzt verstärkt auf Angst,
und das hat Nolan in jedem Handgriff
umgesetzt. Wenn er sich die ersten Feinde
schnappt, kommt er aus dem Dunkel und
erledigt sie mit wenigen Handgriffen.
Überhaupt ist sein ganzes Auftreten so
gemacht, das die Gegner vor ihm erzittern -
auch wenn er anfangs noch recht unreif ist
und auch mal seinen Butler Alfred zur Hilfe
holen muss.
Und noch was - die Ankündigung des nächsten
Gegners für Teil 2 ist sehr, sehr nett
gemacht.
Kritik - Die schlechten Sachen
Die letzten Szenen mit Scarecrow hätten ein
wenig anders enden können, aber das wars an
Kritik auch schon.
Pflichtfilm.
Batman Begins
Wertung:
10 / 10
EXTENDED KRITIK
MAILCOP:
Ich bin zwar mit keine großen Erwartung an
dem Film ran gegangen, da ich mir nicht
Vorstellen konnte das der Film ansatzweise
an die anderen Teile ran kommen könnte. Aber
wie üblich wurde ich ganz schnell vom
Gegenteil überzeugt.
Der Film erzählt nicht sofort von Batman
selber, man bekommt erstmal eine etwas lange
und detaillierte Einführung von dem
Charakter Bruce Wayne zu Gesicht, wo man
erfährt wie alles zustande gekommen ist von
seine Kindheit an als kleiner Bruce Wayne
bis zu dem Punkt wo Bruce Wayne Batman
wurde.
Im ersten Augenblick könnte man dies Negativ
auffassen, da man davon ausgehen könnte das
sich so eine Vorgeschichte ziemlich in die
Länge ziehen könnte.
Der Film zog sich zwar ziemlich in die Länge
(Batman bekam man erst nach ca. 1std. zu
Gesicht), dennoch war die Vorgeschichte
alles andere als langweilig.
Als Bruce Wayne endlich zu Batman wurde,
ging es auch gleich richtig los und eine
Actioneinlage jagte die nächste.
Batman hatte recht viel zu tun in Gotham
City und so musste sich Batman drei fiese
Gegner stellen. Die vor nichts Rücksicht
nehmen und Batman sowie die Bürger von
Gotham City aufs Spiel setzen.
Die Effekte waren alle sehr gut gemacht und
die Actioneinlagen konnten sich wirklich
sehen. Nur war manch mal der Schnitt zu
schnell und man hat des öfteren nicht alles
erkennen können.
So im ganzen betrachtet muss man den Film
wirklich loben, ich hab sehr begeistern den
Kino-Saal verlassen und der Film war neben
"Episode III" der beste Film den ich bis
jetzt gesehen habe sowie auch der beste
Batman Teil.
Wertung:
10 / 10
MR.ANDERSON:
Ich hätte es
nicht geglaubt, aber Batman Begins hat meine
Alltimefavourits Batman und Batman Returns
von Platz 1 des Batman-Throns gestossen.
Batman Begins ist fast die Verfilmung über
den Dark Knight, die ich immer sehen wollte.
Alles ist sehr logisch, die Grundstory um
seine Eltern und den Killer nur leicht
abgeändert, was sich allerdings sehr gut in
die Geschichte einfügt. Die Einleitung ist
überhaupt nicht, wie befürchtet, in die
Länge gezogen. Endlich bekommt man eine
glaubhafte Erklärung, woher Batman "all
seine wundervollen Spielzeuge bezieht". Eine
Frage, die sich schon Tim Burtons Joker im
1989er "Batman" gestellt hat. Man sieht auch
endlich, das er sich sein Dress selbst
zusammenbaut und das ihm aufgeht, das ein
Mensch allein nicht viel bewirken kann,
deshalb beschliesst er zu einem Symbol zu
werden. Selbst die hereinfliegende
FLedermaus, die ihn auf BATMAN bringt, wurde
nicht vergessen. Das Batmobil, das ich erst
völlig daneben fand, fügt sich durch seine
Herkunft logisch in die Handlung ein und
wirkt auch äusserst gut. Kathie Holmes hat
sich im Grunde in diesem Film schon selbst
verabschiedet, indem sie Bruce andeutet, das
die beiden erst zusammenfinden könnten, wenn
es Batman nicht mehr gibt. Grund genug die
Frau zu feuern!
So toll war sie nun wirklich nicht, das ich
darüber weinen würde sie nicht im nächsten
Teil zu sehen.
Die Schauspieler sind außerordentlich gut
gewählt. Christian Bale als Batman ist ein
absoluter Glücksgriff! Auch Michael Caine
als Alfred, Morgan Freeman als Lucius
Fox(bei dem Erinnerungen an James Bonds "Q"
aufstiegen), Cillian Murphy als Psychiater
und Gary Oldman als James Gordon passen wie
die Faust aufs Auge. Ausfälle gibt es nicht,
wenngleich Rutger Hauer als Konzernchef oder
Katie Holmes als Batmans Jugendfreundin
austauschbar sind.
Der grösstenteils aus der Feder von Hans
Zimmer stammende Score ist kräftig,
energiegeladen, düster und eindrucksvoll und
passt hervorragend zur Grundstimmung des
Films.
Besonders gut getan hat diesem Film auch die
Tatsache, das sich dieser Batmanfilm endlich
mal mit seiner Titelgebenden Hauptfigur
auseinandersetzt. Das war das einzige Manko
der Burton-Batmanfilme. Dort wurde viel zu
viel Wert auf die Gegenspieler gelegt und zu
wenig auf den Dunklen Ritter.
Einziger minimaler Minuspunkt des Films
waren die viel zu schnell geschnittenen
Kampszenen.(Dafür gibbet 0,1 Points abzug)
Das hat mal wirklich genervt. Als sehr
störend empfand ich auch die komische
Synchronstimme von Batman. Die war wirklich
grauenhaft und enervirend. Allerdings sollte
das wohl darauf hinweisen, das Bruce Wayne
als Batman einen Stimmverzerrer benutzt, was
logisch ist, da die Stimme des Milliadärs
sehr vielen Menschen bekannt sein dürfte.
Trotzdem freue ich mich darauf Film auf DVD
in OT zu geniessen. Vorher gehts aber noch
mal ins Kino!
Was gibt es noch zu sagen? Ah natürlich...
noch einmal CHRISTIAN BALE!
Micheal Keaton war ein guter Batman, Val
Kilmer war ein guter Bruce Wayne, George
Clooney war gar nichts ausser ein Griff ins
Klo!
Christian Bale IST Batman und er IST Bruce
Wayne der Playboy und er IST Bruce
Wayne/Batman mitsamt seiner innerlich
zerrissenen Persönlichkeit.
Ich frage mich wirklich, was Bale noch tun
muss, um zu beweisen, das er das Zeug zum
echten Megastar hat. Er ist meiner Meinung
nach der beste und wandelbarste Schauspieler
zur Zeit!
Wertung:
9,9 / 10
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