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Darkness
Die Filmkritik

genre: horror 2002
regie: jonathan liebesman
fsk: ab 16
cast:

-
anna paquin

filmkritik: Jigsaw

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Vorwort
Zuletzt kam das überraschende Drama The Machinist mit Christian Bale aus Spanien, jetzt folgt ein ziemlich ambitionierter Horrorstreifen mit X-Men Darstellerin Anna Paquin...

Inhalt
Vierzig Jahre nachdem Mark als einziger Überlebender eines grauenhaften Mordplatzes gefunden wurde, kehrt er in seine alte Heimat zurück um die Dämonen der Vergangenheit zu besiegen. Zur Hilfe hat er seine beiden Kinder, sowie seine ihn sehr liebende Ehefrau Maria dabei. Da er es ganz genau wissen will, zieht er in sein altes Familienhaus - in dem damals auch die merkwürdigen Ritualmorde geschahen.

Doch Mark scheint damit nicht wirklich fertig zu werden - er halluziniert, hat Anfälle und scheint manchmal nicht ganz Herr über sich sein. Sein kleiner Sohn fängt an, merkwürdige Dinge zu zeichnen und auch Tochter Regina (Paquin) fühlt sich langsam unwohl... das Grauen beginnt schon wieder


Kritik
Darkness ist ein guter, wenn auch nicht vollends überzeugender Horrorthriller, der versucht mit altbekannten Traditionen und einigen Horrortrends neues zu schaffen.

Zum Beispiel scheint es zurzeit wohl in zu sein, Kindergeister im Hintergrund herumstehen zu haben, und so passiert es auch hier. Ein netter Gedanke, der zuweilen auch sehr schocken kann (The Grudge) - hier wird es allerdings zu oft wiederholt und dadurch geschwächt. Besser sind dagegen die Aufnahmen der drei bizarren alten Leute, die hin und wieder an der Decke herumkrabbeln - Exorzistfeeling kommt auf!

Anna Paquin spielt leider nichts anderes als die "Damsel in Distress", dh sie schluchzt und stolpert sich mit offenen Mund durch eine recht dialogarme Figur, die eigentlich garnicht aktiv an der Story teilnimmt. Sie ist einfach immer nur dabei und bekommt mit, was um sie herum passiert. Was allerdings auffällt ist die auffällige Positionierung der Kamera in ihrem Geschehen - stets scheint die Kamera das Hauptaugenmerk auf Paquin's Rundungen zu legen- was besonders zu Anfang stark ins Auge fällt und unfreiwillig komisch wirkt.

Was dem Film vor allem fehlt ist also eine Bezugsperson. Niemand der Figuren ist sonderlich charismatisch, Mutter, Sohn und Vater sind allesamt etwas unheimlich und die Tochter - nun ja, sie ist eher Statistin.

Letztendlich kann der Film mit seinen spannenden Aufnahmen und dem sehr ungewöhnlichen Ende noch einige Punkte holen, und ist somit für den verregneten Sonntagnachmittag ohne Probleme zu empfehlen.

Fazit
Der Film hätte etwas besser sein können, aber aufgrund seiner vielen Wiederholungen und den abgenutzten Geisterkindern gibt es nur 5 von 10.

 

                                  Wertung:    5/ 10