The Ring
Die Filmkritik
genre:
horror 2002
regie:
gore
verbinski
fsk:
ab 16
cast:
-naomi
watts
-martin henderson
filmkritik:
Jigsaw |
 |
Deine Meinung zum
Film?
Inhalt
Zwei junge Mädchen sitzen eines Abends vor
dem Fernseher und langweilen sich, da
erzählt die eine der anderen von einem
geheimnisvollen Videoband, von dem sie
gehört hat. Angeblich soll man dort sehr
merkwürdige Dinge drauf sehen, und sobald
man es gesehen hat soll sich eine Stimme per
Telefon melden, die verkündet das man in
sieben Tagen sterben wird. Da wird die
Freundin ganz blass, denn sie hat besagtes
Band vor kurzem gesehen...
Kurz danach ermittelt ihre Tante Rachel in
einem mysteriösen Mordfall, bei dem es
ebenfalls um das Videoband gehen soll. Noch
bevor sie sich versehen kann, hat auch ihr
Sohn das Band gesehen - und die Zeit läuft
ihr davon...
Kritik
Das Remake zum japanischen Ringu ist ohne
Frage einer der besten Horrorfilme der
letzten Jahre. In blau-grau unheilvollen
Farben geschossen, ist The Ring mit seinen
gewaltigen Sets und den gruseligen
Panoramaaufnahmen visuell ein
beeindruckendes Werk. Regisseur Gore
Verbinski zieht den Zuschauer von dem
Scream-ähnlichen Anfang direkt in seinen
Bann und lässt ihn danach mit seiner
originellen Story nicht mehr los. Mit Hans
Zimmer hat er zudem den idealen Composer
gefunden; sein bis heute leider
unveröffentlichter Score ist so bitterböse
atmosphärisch, das es einem die Schuhe
auszieht.
Die willkommene Abwechslung zu den typischen
amerikanischen Horrorfilmen liegt vor allem
in der verzweifelten Hetzjagd der
Reporterin, die sich immer tiefer in eine
immer gruseliger werdende Backstory einer
schaurigen Begebenheit hinein denken muss.
Das Video ist wirklich schaurig gemacht und
ist auch mehrere Male zu sehen, und das
kleine Geistermädchen Samara ist so
furchterregend, das man vor Spannung völlig
vergisst, sein Popcorn weiter zu essen. Die
Shockszenen sind genial perfide gesetzt, so
kommen sie völlig unerwartet und äußerst
effektiv, die Schauspieler unterstreichen
dies wunderbar durch eine sehr menschliche
Darstellung. Gekünstelte Furcht oder billige
Wer-ist-denn-da Szenen gibt es hier nicht,
was sich auch gut in den bis in die
Nebenrollen gut besetzten Darstellern zeigt.
Vor allem die Hauptdarsteller Naomi Harris
und David Dorfman sorgen dafür, das man sich
gut in die Story hinein versetzen und
mitfiebern kann.
Einfach großartig ist auch das sehr
überraschende Ende, das so wunderbar
non-Hollywood ist und den Film in eine sehr
interessante Richtung schiebt, zu der man
unbedingt eine Fortsetzung sehen möchte
(welche ja auch 2005 kommt).
Fazit
Endlich mal wieder ein Horrorfilm, der - mit
viel Niveau - wirklich gruselig ist.
Wertung: 9
/
10
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