House of Wax
Die Filmkritik
genre:
horror
regie:
jauma serra
fsk:
ab 18
cast:
elisha
cuthbert
paris hilton
filmkritik:
fred king |
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Zusammenfassung
Paris Hilton, Geißel der Menschheit,
Celebritywunder und Boxenluder der
Schickeria, und nun Darstellerin in einem
Horrorfilm. War sie doch kürzlich schon in
einem ausgesprochen schlechtem
Horrorthriller namens Nine Lives zu sehen,
wagt sie sich nun in einen richtig teuren
Hochglanzhorrorfilm - und der ist gar nicht
mal so schlecht geworden. Dies liegt
allerdings nicht an ihren tollen
Darstellungsskills, sondern an den guten
Sets und der ewig hinreissenden Elisha
Cuthbert.
Inhalt
Carly und ihre Freunde sind auf einem Trip
zu einem Footballspiel unterwegs [genau wie
Erin und ihre Freunde in TCM auf dem Weg zu
einem Konzert sind], landen unterwegs in
einer scheinbar verlassenen Gegend [genau
wie in TCM] und treffen schließlich auf eine
Familie von verrückten Freaks, die Leute
umbringen [genau wie in TCM] und sie
schließlich in Wachs gießen [wie originell].
Kritik
House of Wax ist genau das, was der Trailer
verspricht. Ein glatter, gekünstelt
dreckiger Horrorfilm mit den typischen
dummen Teenies, dem Survivorgirl und den
ausgefallenen Killern.
Ähnlich wie Wrestler HHH in Blade: Trinity
ist Paris Hilton gar nicht mal so schlecht,
wie man es befürchten müsse. Vielleicht hat
ihr das ständige Auftreten vor Kameras ein
gutes Gefühl dafür gegeben, denn fotogen ist
sie auf jeden Fall geworden. Ihre Rolle ist
was kleines, unbedeutendes [natürlich stirbt
sie] und auch wenn Kenner vielleicht
umgehend an ihr kleines Homevideo denken
müssen, fällt es hier gar nicht mal so ins
schlechte Licht. Sie macht sich sogar in
einer Szene darüber lustig, ein kleiner Wink
der hier im Publikum sehr gut ankam. Es
kennen wohl doch mehr den kleinen Film als
man zugeben würde.
Herz des Filmes ist ohne Frage Elisha
Cuthbert, die hier verdächtig nach Erin aus
dem Texas Chainsaw Massacre aussieht. Ebenso
attraktiv und vielleicht sogar noch eine
bessere Schauspielerin als Jessica Biel,
führt sie den Zuschauer regelrecht durch den
Film und sorgt dafür, das er nie wirklich
langweilig wird. Ihre sympathische Art und
die starke Betonung auf ihr Äußeres werden
besonderes den männlichen Zuschauern
gefallen. Natürlich darf man nicht
übersehen, das die Figuren die sie spielen
ohnehin reines Slasherfutter sind. Szenen
ala "Was war das? Ich geh mal nachschauen"
oder "Ich komm gleich mal wieder" gibt es
zuhauf, so das man nur allzu gut verstehen
kann wenn fast alle in Wachs enden.
In Sachen Shocks und Atmosphäre ist der Film
irgendwo zwischen Wrong Turn und The Grudge
angelehnt, womit er gottseidank nicht in den
gruselosen Gefilden eines Seed of Chucky,
Boogeyman oder Cursed wandelt. Blut und Gore
gibt es auch einige Male, nicht zu schlimm,
aber auch nicht zu lau. Für diese Art von
Film war es mir eigentlich schon genug.
Vergesst einfach nicht, das dies ein dummer
'80er Jahre Style' Slasher ist, bei dem es
um Brüste, Blut und maskierte Killer geht,
und ihr werdet gut unterhalten.
House of Wax
Wertung:
8.3 / 10
EXTENDED KRITIK
JIGSAW:
Ganz ehrlich, ich habe mir von dem
Paris Hilton Film nicht viel erwartet, aber
was Regisseur Jaume Serra hier abgeliefert
hat, ist wirklich verdammt gut geworden. Die
Darsteller sind mehr als nur die dummen 0815
Teenies, und selbst Paris Hilton spielt ihre
(Neben-)Rolle überzeugend und sympathisch.
Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf Elisha
Cuthbert und Michael Chad Murray, die als
Geschwister auftreten und den Film fast
komplett tragen; auch Brian Van Holt als
Bösewicht ist klasse.
Der Film an sich lebt vor allem von seinem
gespenstischem Setting - die verlorene
Kleinstadt ist unheimlich und beklemmend,
das House of Wax ein künstlerisches
Meisterwerk der Groteske und die große
Abgeschiedenheit doch recht realistisch
gemacht. Zudem werden sich viele
überraschen, denn House of Wax ist einer der
blutigsten Horrorfilme der letzten Jahre.
Die Kills sind allesamt sehr originell und
erzeugen Gänsehaut, die Schocks kommen gut
und der Film wird durchweg nie langweilig
oder langatmig. Wer befürchtet, das Paris
Hilton's Anwesenheit den Film kaputt macht,
der irrt - denn sie spielt sehr
zurückhaltend und passt sich gut an.
Insgesamt ein sehr spannender Horrorthriller
mit viel Horror, beeindruckender Location
und vielen Überraschungen - von mir
zurecht 9.1 von 10.
Wertung:
9.1 / 10
MAILCOP:
Ich bin mit
keiner großen Erwartung an dem Film ran
gegangen! Ganz im Gegenteil, ich spielte mit
den Gedanke mir den Film mal aus der
Videothek auszuleihen und mir das erstmal zu
erspare den Film im Kino zu sehen.
Die Story war sehr tiefsinnig und sehr
Spannend gehalten. Man wusste nicht sofort
wer der Killer war und was in der Stadt
eigentlich los war. Der Film zog sich leider
an ein paar stellen ein bisschen in der
Länge, da zwischen durch nichts passierte!
Aber wenn man gehofft hat das gleich
irgendwas passiert, passierte auch was was
man leider schon vorher wusste, da die
Handlungen der Teenager aus anderen
Teenager-Horror-Filme bekannt waren.
Dennoch wurde man durch den hohen Gore
Faktor in einer guten Stimmung gebracht, wo
man auch gewisse Szenen nicht unbedingt
sehen musste. Es ging teilweise wirklich
unter der Gürtel Linie.
Deshalb war ein FSK 18 Freigabe für dem Film
gerechtfertigt.
Ich wollte auch noch mal was zu den Effekten
sagen, die wirklich sehr gut gemacht worden
sind, es war bestimmt nicht leicht manche
Szene so zu realisieren, dass man den
unterschied zwischen Kunst und Real gar
nicht war nimmt.
Auch Positiv war das Final gegen Ende des
Films, wo noch mal der Spannungsbogen nur so
nach oben schoss.
Auch erwähnenswert war die Aufklärung, die
nach und nach im Film eingebaut wurde. So
wusste man erst gegen Ende warum, weshalb
und wieso bzw. wie das alles so zustande
kam.
Ich war wirklich sehr überrascht über "House
of Wax" und kann den Film nur jeden ans Herz
legen. Er ist wirklich sehenswert und ich
werde mir den Film auf jedem fall auf DVD
besorgen! Ich hoffe auf einer Director’s Cut
Fassung mit 2DVDs und ein Haufen Extras so
wie eine längere und brutalere Fassung.
Wertung:
9,5 / 10
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