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Hostage
Die Filmkritik

genre: action
regie:  florent emilio siri
fsk: ab 16
cast:
  -  bruce willis
  -  kevin pollak

filmkritik: chris jigsaw

Geiselnahme
Bruce Willis hat schon lange keinen Actionfilm gemacht, und Hostage leitet den Übergang zum lang erwarteten Stirb Langsam 4 ein...


Inhalt
Der Film beginnt damit das LAPD Ermittler Jeff Talley (Bruce Willis) mit allen Mitteln versucht, eine aussichtslose Geiselnahme zu lösen. Ein Mann ist durchgedreht und bedroht seine Frau und Kinder, Jeff versucht mit ihm zu verhandeln, doch der Geiselnehmer hat kein Interesse daran. Als er dann versucht, ihn ins Visier der Scharfschützen zu lenken, erschießt dieser plötzlich seine Familie und sich selbst.
Talley ist am Boden zerstört.. und gibt den Dienst auf.

Er fängt als Polizeichef in der kleinen Vorstadt Ventura an, wo die schlimmsten Verbrechen Falschparken und Taschendiebstahl sind - bis es plötzlich wieder zu einer Geiselnahme kommt. 3 junge Männer überfallen eine Familie und wollen eigentlich nur ihr Auto stehlen, als sie plötzlich von der Polizei eingekesselt werden und es in eine Geiselnahme verwandeln. Talley gibt sein Kommando ab, denn er hat genug davon. Als er Abends auf dem Weg zu seiner Familie ist, wird er jedoch von einem maskierten Mann bedroht - sie haben seine Familie gefangen genommen und zwingen ihn nun, etwas sehr wichtiges aus dem Haus der Geiselnahme zu holen. Jeff bleibt keine andere Wahl...


Kritik
Hostage hat ein großes Problem: er weiß nicht genau, was er sein will. Thriller? Actionfilm? Für beides gibt es genug Elemente, aber dieser Mischmasch macht den Film eigentlich schlechter als er sein könnte.

Für einen Actionfilm ist schlicht viel zu wenig los; es dauert fast bis zum Ende, bis Bruce zu den Waffen greift und sie benutzt. Für einen Psychothriller ist dann aber auch zu wenig Ernsthaftigkeit vorhanden, und einige alberne Szenen verringern die Unterhaltung am ganzen.

Der Anfang ist zwar recht spannend gelungen, aber da man diesen schon fast komplett im Trailer sah hat man das beste bereits gesehen - auch wenn man den Film selbst nicht gesehen hat. Nachdem Bruce in die Lage gekommen ist, gibt es halt verschiedene Möglichkeiten, wie er ins Haus kommen kann. Zuerst hilft er den Jungs drinnen, nur um sich später doch gegen sie zu richten.

Bruce Willis kommt leider nicht so gut rüber in seinem neuen Film, da er hier John McClane im Weichei Modus ist. Die Rolle des verzweifelten, kargen Cops will ihm nicht so recht passen, und so hat man während des Films eher Mitleid mit ihm, als Sympathie.

Insgesamt also eher ein mittelprächtiger Film, der mit etwas mehr Gefühl für Spannung oder aber einer anderen Besetzung besser geworden wäre.

Wertung: 5 / 10
 


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