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Madagascar
Die Filmkritik

genre: animation
regie:  eric darnell
fsk: ab 6
cast:
 ben stiller
 ali g
 chris rock
 david schwimmer

filmkritik: fred king

Zusammenfassung
Madagascar ist ein sehr schön gemachter Film für die ganze Familie geworden, der allerdings mit der Konkurrenz nicht ganz mithalten kann.

[Anmerkung - die Kritik ist weitestgehend Spoilerfrei und an solchen Stellen gezeichnet]


Inhalt
Marty ist ein Zebra und eine der Hauptattraktionen in einem Zoo in New York. Als es ihm jedoch langweilig wird, verlässt er zusammen mit seinen Freunden das Gelände und wird kurzerhand wieder eingefangen - doch von anderen Leuten. Anstatt zurück in den Zoo, werden die Tiere nun verpackt und sollen per Schiff nach Afrika gebracht werden. Als die rebellischen Pinguine jedoch das Schiff kapern, landen sie allesamt auf einer Insel mitten im Nirgendwo... und das Abenteuer beginnt.


Kritik - Die guten Sachen
Stiller und Co sprechen die Tiere mit viel Spaß, und sie sind auch ziemlich knuffig designed. Dazu die wirklich gute Optik, die sogar noch ein wenig besser aussieht als bei Shrek oder Nemo, und schon werden es zumindest die Kinder sehr unterhaltsam finden. Die Tiere entsprechen den 0815 Standards, und überhaupt wirkt alles wie schon hundertmal gesehen. Die Musik, der Look, die Figuren, die Story... nichts was man nicht schon mal, und vor allem, besser gesehen hätte.

Natürlich ist es in erster Linie ein Kinderfilm, doch auch bei Shrek und Nemo fand man genug Winks und subtile Grinser, die auch das ältere Publikum zu unterhalten vermochte - hier findet man es leider nicht.

Am besten sind da noch die Terroristenpinguine, die mit ihren schrägen Aktionen so einige große Lacher bieten - leider sind sie viel zu wenig vorhanden, hier hätte man sich echt mehr gewünscht.


Kritik - Die schlechten Sachen
Kennt ihr die überaus lustigen Stellen im Trailer? Ja? Gut, dann kennt ihr schon 90 % der lustigen Szenen des ganzen Films. Wie so viele andere animierte Filme reduzieren sich die wirklich lustigen Sachen auf nur wenige Szenen, und da man diese schon kennt, wirken sie nicht mehr so recht. Der Rest des Films ist entweder viel zu alberner Humor, der auf extrem kleine Kleinkinder ausgelegt ist, oder er ist viel zu paradox und schwarz (zb wenn Alex Hunger auf Fleisch bekommt und seinen Freund fressen will...).

Davon abgesehen, ist die Story hauchdünn, die Logik nicht präsent und einmal auf der Insel angekommen, verläuft sich das ganze tierisch im Sand.


Für Kinder okay, für Erwachsene eher mittelprächtig.

Madagascar
Wertung: 4.3 / 10
 


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