Robots
Die Filmkritik
genre:
comedy
regie:
james dunno
fsk:
ab 6
cast:
- ewan mcgregor
- robin williams
filmkritik:
fred king |
 |
Schrott?
Robots ist der neue Streifen der Ice Age
Macher, und irgendwie konnte er mich von
Anfang an nicht so recht begeistern. Schon
die Promokampagne wirkte reichlich leblos,
und das allgemeine Interesse der Zuschauer
an den Trailern war auch nicht gerade groß.
Nun kommt der Roboterfilm ins Kino und
meint, er wäre der Ice Age Killer - doch ist
er es?
Inhalt
Roboter Rodney Copperbottom hat einen großen
Traum - er will unbedingt ein großartiger
Erfinder werden, genau so wie sein Vorbild
Big Weld. Um sich von ihm inspirieren und
führen zu lassen, macht er sich also auf den
Weg durch Robot City, den mysteriösen und
genialen Erfinder zu treffen. Als er in der
Großstadt ankommt, muss er allerdings
schnell fest stellen, das die eigentlich so
tolle Stadt gar nicht so toll ist, wie er es
sich immer vorgestellt hat.
Beim Zuhause von Big Weld angekommen erfährt
er dann auch noch, das dieser verschwunden
ist. Derweil hat der finstere Ratchet
nämlich seinen Platz eingenommen und
findetbald, das Rodney ihm ein Dorn im Auge
ist...
Kritik - Eine Schraube locker
Zunächst einmal muss man sagen, dass sich
die Macher von Robots unheimlich viel Mühe
gemacht haben. Der Detailreichtum von Robot
City ist unglaublich gut, und bei jedem
Roboterwesen passt jede Schraube, jede
Antenne, jeder Draht bis aufs genaueste.
Obwohl es ja nur Maschinen sind, ist Robot
City stark belebt und fängt die
"maschinelle" Umsetzung einer gehetzten
Großstadt wie zb Tokyo gut ein.
Als Kinderfilm wirkt er wunderbar, denn die
Figuren sind alle samt sehr sympathisch, im
besonderen Fender, der im Original von Robin
Williams gesprochen wird. Mit seinen vielen
Gags hält er einen guten Gegenpart zu dem
typisch leicht schüchternen Helden und dem
typisch finsteren Bösewicht Ratchet. Das
Design der Roboter ist wie gesagt sehr gut
gelungen und dürfte auch den kleinsten
Zuschauern wunderbar gefallen, so das sich
sicher auch viel Robots Spielzeug verkaufen
wird (=Merchandise-Futter).
Als Film für Erwachsene kann er leider nicht
ganz zu überzeugen. Nehmen wir doch mal
einige der aktuellen Konkurrenzfilme - Die
Unglaublichen, Findet Nemo oder auch Ice
Age. Obwohl all diese drei Filme einen
Kinderzeichentrick-Stil hatten und ähnlich
aufgebaut waren, unterscheidet sie ein ganz
gewaltiger Punkt von Robots - sie haben
allesamt etwas originelles, besonderes. Der
neue der Ice Age Macher hat nichts von den
coolen Figuren die Nemo trifft, von der
Schusseligkeit des kleinen Maustieres aus
Ice Age oder von den guten Sprüchen der
Unglaublichen, er stellt sich schnell als
klein kariertes, typisches 0815 Disneyfabrik
Zeichentrickfilmchen heraus, mit dem
typischen Anfang, dem typischen Mittelteil
und dem typischen Ende. Williams gibt zwar
sein bestes hier, doch der Humor zielt so
stark auf Kids ab, dass die begleitenden
Eltern höchstens mal schmunzeln können.
In einer Welt, in der es Shrek, Die
Unglaublichen und Konsorten gibt, kann man
Robots ruhig überspringen.
Wertung:
4 / 10
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