Kritik: Bridget Jones 2 - Am Rande des Wahnsinns
OT: 'Bridget Jones 2 - The Edge of Reason'
Kinostart: 9. Dezember 2004
Genre: Komödie / FSK - 6
Regie: Beeden Kedan
Cast: Renee Zellweger, Colin Firth, Hugh Grant

Bewertung:
7 / 10







 
 


Das quirlige Pummelchen ist wieder da
2001 begeisterte Renee Zellweger uns schon einmal als Chaos-Reporterin Bridget Jones, und jetzt ist sie wieder da. Sie ist immer noch vollschlank, immer noch hin und her gerissen zwischen zwei Männern und natürlich schafft sie es wieder von einer Peinlichkeit in die nächste zu geraten.

Inhalt
Der zweite Teil fängt eigentlich direkt nach dem ersten Teil an, der ja damit endete, das Bridget ihren Traum-Mann Mark Darcy, einen vornehmen Rechtsanwalt, tatsächlich bekam. Jetzt ist sie schon ein paar Wochen mit ihm zusammen und es läuft eigentlich ganz gut. Bridget strahlt über beide Ohren, und auch wenn sie Mark Tag für Tag aufs neue blamiert, hält er zu ihr und liebt sie - oder etwa nicht?

Es dauert nicht lange, bis Bridget Jones von Becky hört, der äusserst freundlichen (und vor allem schlanken) Assistentin Marks. Die beiden scheinen sich mehr als nur geschäftlich zu verstehen und so geht sie der Sache nach. Dabei läuft ihr auch Herzensbrecher Daniel Cleaver (Grant) über den Weg, der nichts unversucht lässt, um Bridget wieder für sich zu gewinnen. Das Chaos nimmt seinen Lauf...

Kritik
Bridget Jones 2 ist entgegen der Erwartungen immer noch mehr Comedy als Love-Story, so gibt es eigentlich durchweg etwas zu lachen - wobei es nie in schwarzen oder jugendlichen Humor abdriftet. Die meiste Zeit ist es die urkomische Ungeschicktheit Bridgets, die zwar oft vorhersehbar, aber immer wieder gut ist und mit einigen Überraschungen aufwartet.

Zellweger spielt einfach fantastisch, und man sieht ihr klar an das sie einen Heidenspass am Set hatte. Abgesehen von den vielen Stunts bringt sie wieder soviel Herz und Liebenswürdigkeit in ihre Rolle, das man sie einfach nur gern haben kann. Auch Hugh Grant scheint in der Blüte seines Lebens zu sein, die Rolle des unverbesserlichen Machotypens mit Bolzencharme passt absolut zu ihm. Colin Firth rundet das ganze mit einer überspitzten Arroganz und Ernsthaftigkeit ab, die wunderbar im Kontrast zu all dem Schlamassel um ihn herum steht.

Ein Abschnitt, der allerdings nicht so recht in den Film passen will, spielt im fernen Thailand. Bei einem Kurztrip dorthin landet Bridget versehentlich in einem Gefängnis, und die dort spielenden Szenen sind nicht ganz so stark wie die anderen. Sie will auch nicht ganz dorthin passen, denn Cityfrau Bridget in der Wildnis wirkt wie John McClane auf einer Butterfahrt. Zum Glück ist das nur ein kurzes Stück, und man kann gut drüber hinweg sehen.

Fazit
Auch der zweite Bridget Jones Film ist sehr unterhaltsam geworden. Zwar ist er nicht mehr ganz so originell wie Teil 1, doch Zellwegers hinreissendes Spiel und die vielen Lacher sorgen für einen amüsanten Kinoabend. Gut ist auch, dass man den ersten nicht gesehen haben muss, um Spass am zweiten zu haben -
 
Arcor
 

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