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Das quirlige Pummelchen ist wieder
da
2001 begeisterte Renee Zellweger
uns schon einmal als
Chaos-Reporterin Bridget Jones, und
jetzt ist sie wieder da. Sie ist
immer noch vollschlank, immer noch
hin und her gerissen zwischen zwei
Männern und natürlich schafft sie es
wieder von einer Peinlichkeit in die
nächste zu geraten.
Inhalt
Der zweite Teil fängt eigentlich
direkt nach dem ersten Teil an, der
ja damit endete, das Bridget ihren
Traum-Mann Mark Darcy, einen
vornehmen Rechtsanwalt, tatsächlich
bekam. Jetzt ist sie schon ein paar
Wochen mit ihm zusammen und es läuft
eigentlich ganz gut. Bridget strahlt
über beide Ohren, und auch wenn sie
Mark Tag für Tag aufs neue blamiert,
hält er zu ihr und liebt sie - oder
etwa nicht?
Es dauert nicht lange, bis Bridget
Jones von Becky hört, der äusserst
freundlichen (und vor allem
schlanken) Assistentin Marks. Die
beiden scheinen sich mehr als nur
geschäftlich zu verstehen und so
geht sie der Sache nach. Dabei läuft
ihr auch Herzensbrecher Daniel
Cleaver (Grant) über den Weg, der
nichts unversucht lässt, um Bridget
wieder für sich zu gewinnen. Das
Chaos nimmt seinen Lauf...
Kritik
Bridget Jones 2 ist entgegen der
Erwartungen immer noch mehr Comedy
als Love-Story, so gibt es
eigentlich durchweg etwas zu lachen
- wobei es nie in schwarzen oder
jugendlichen Humor abdriftet. Die
meiste Zeit ist es die urkomische
Ungeschicktheit Bridgets, die zwar
oft vorhersehbar, aber immer wieder
gut ist und mit einigen
Überraschungen aufwartet.
Zellweger spielt einfach
fantastisch, und man sieht ihr klar
an das sie einen Heidenspass am Set
hatte. Abgesehen von den vielen
Stunts bringt sie wieder soviel Herz
und Liebenswürdigkeit in ihre Rolle,
das man sie einfach nur gern haben
kann. Auch Hugh Grant scheint in der
Blüte seines Lebens zu sein, die
Rolle des unverbesserlichen
Machotypens mit Bolzencharme passt
absolut zu ihm. Colin Firth rundet
das ganze mit einer überspitzten
Arroganz und Ernsthaftigkeit ab, die
wunderbar im Kontrast zu all dem
Schlamassel um ihn herum steht.
Ein Abschnitt, der allerdings nicht
so recht in den Film passen will,
spielt im fernen Thailand. Bei einem
Kurztrip dorthin landet Bridget
versehentlich in einem Gefängnis,
und die dort spielenden Szenen sind
nicht ganz so stark wie die anderen.
Sie will auch nicht ganz dorthin
passen, denn Cityfrau Bridget in der
Wildnis wirkt wie John McClane auf
einer Butterfahrt. Zum Glück ist das
nur ein kurzes Stück, und man kann
gut drüber hinweg sehen.
Fazit
Auch der zweite Bridget Jones Film
ist sehr unterhaltsam geworden. Zwar
ist er nicht mehr ganz so originell
wie Teil 1, doch Zellwegers
hinreissendes Spiel und die vielen
Lacher sorgen für einen amüsanten
Kinoabend. Gut ist auch, dass man
den ersten nicht gesehen haben muss,
um Spass am zweiten zu haben -

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