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Kritik:
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High Tension
Genre:
Horror 2003
Altersfreigabe:
ab 18
cast:
Cecile de France
regie:
Alexandre Aja
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Kritik von Jigsaw
Inhalt:
Marie und Alex
sind zwei beste Freundinnen, die im Urlaub mal Alex' Eltern besuchen
wollen. Nachdem sie dort angekommen sind, scheint alles ganz okay zu
sein, doch des Nachts hält ein Lieferwagen vor der Haustür und ein
Mann dringt ins Haus ein - ein Killer, der alle bis auf die beiden
Mädchen grausam tötet. Er fesselt eine von beiden und fährt davon -
was er nicht weiss, ist das die andere sich mit ins Auto geschlichen
hat...
Kritik:
High Tension ist ein absolut verstörender Horrorthriller. Die
französische Produktion geizt nicht mit starken Splatterzenen,
Masturbationsszenen, Nacktszenen, Nekrophilienszenen und perversen
Morden - hier wartet ein Film für harte Gemüter - und das nicht auf
die Entertainment-tour. Hier warten keine übertrieben Sachen, keine
lustigen Untertöne, keine ausufernden neckischen Goresachen - High
Tension ist so bitter ernst wie Irreversible. Das macht ihn
bedrückend, deprimierend und lässt einen an der Unterhaltung hadern-
denn das ist eigentlich ein gutes Beispiel für die schlechten
Vorurteile gegen Horrorfilme. Seelenlose Abmetzelfilme ohne
Menschlichkeit, das hört man oft über Texas Chainsaw oder Dawn of
the Dead- dabei haben die beiden richtig Klasse im Vergleich zu dem
hier.
Schauspielerisch ist auch nicht viel drin, denn Dialog gibt es kaum.
Die meiste Zeit des Films liegt in der Verfolgung des Mädchens,
welche versucht ihre Freundin zu befreien.
Der Killer ist ein etwa 50 jähriger, hässlicher Mann in einem gelben
Overall, der seine Opfer auf die grausamsten Arten umbringt. Dabei
hat er weder die Coolness, noch ein anderes Charisma das seinen
Charakter durch irgendwas auszeichnen könnte. Er ist einfach nur
sadistisch, brutal und sehr pervers - was dem Film starken Abzug
gibt. Verglichen mit anderen fiele nur der dicke Trucker aus Joy
Ride ein, der allerdings durch seine cleveren Verfolgungsjagden und
den guten Dialogen etwas wie eine Persönlichkeit hat. Selbst Jason
und Co haben mehr als der Namenlose hier, und deswegen bildet man
schnell eine große Antipathie gegen ihn.
Das Ende ist zudem sehr verwirrend, hier dachte man wohl das wäre
genial so, aber letztendlich ist es eher ziemlich lasch.
Ein sehr ernster, langatmiger, stiller, deprimierender Film der
übertrieben brutal ist und nur für Dauergäste von Seiten wie
Rotten.com interessant sein dürfte.
Bewertung:
2
/
10
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Texas Chainsaw Massacre
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