Kritik:
























 

 






























Insomina

Genre: Thriller 2000
Altersfreigabe: ab 16
cast:
Al Pacino, Robin Williams
regie: Christopher Nolan

DVD bestellen
 

   

Kritik von Jigsaw

Inhalt:
In einem kleinen Provinznest in Alaska wird ein junges Mädchen ermordet aufgefunden. Aufgrund des ungewöhnlichen Falles holen sich die dortigen Beamten zwei Topermittler aus Los Angeles, die den Fall übernehmen sollen. Officer Dormer (Pacino) kommt die Sache sehr gelegen, denn zuhause läuft gerade eine interne Ermittlung gegen ihn und seinen Kollegen. Als er bei der Jagd auf den Killer aus Versehen seinen Partner erschießt, sieht er sich gezwungen, sich mit dem Mörder auf einen Deal einzulassen...

Kritik:
Der Titel Insomnia - zu deutsch Schlaflosigkeit - bezieht sich in erster Linie auf den Zustand von Al Pacino's Figur. Neben der Tatsache, dass er wegen der alaskischen Sonnenverhältnisse (sie geht nicht unter) nicht schlafen kann, plagen ihn auch die Dämonen seiner eigenen Verbrechen aus Vergangenheit und Gegenwart. Genauso ruhelos wie Dormer durch den Fall wandelt, verfolgt der Zuschauer mit Spannung die nächsten Szenen um das Dreigespann der wichtigsten Figuren - Dormer, dann eine junge Polizistin, deren größtes Vorbild der Topermittler aus LA ist, sowie Krimiautor Walter Finch, der sich als cleverer und reumütiger Täter gibt.

Hier geht es dieses Mal nicht darum, wer denn der Killer des Mädchens ist - das wird ziemlich früh beantwortet. Vielmehr geht es um die Beziehung der drei genannten Figuren. Der schlaflose Cop mit der dreckigen Weste, die gutgläubige Polizistin die gegen ihn ermitteln muss sowie der zwielichte Killer selbst, der alles versucht um die Geschichte nach seinem Schema zu beenden.

Nolan erzählt Insomnia in vielen kühlen Bildern und schafft damit ein beeindruckendes Set für diesen Psychothriller. Die gewaltigen Panoramabilder Alaskas geben einiges her, so bleiben vor allem die Jagd im Nebel und die Verfolgung über die schwimmenden Baumstämme in Erinnerung. Die Spannung bleibt zwar stets zwischen wenig spannend bis einigermaßen spannend, aber mit fortlaufender Story will man unbedingt dranbleiben und sehen, wer von dreien gewinnen wird. Insgesamt ein sehr ruhiger Film, der selten Fahrt aufnimmt.

Getragen von der dezenten Hintergrundmusik gibt sich so ein origineller und interessanter Thriller, mit tollen Außenaufnahmen und drei gewohnt guten Spitzenschauspielern.

Bewertung: 
6 / 10


Ähnliche Filme:
?


<<< Zurück zu den Kritiken


 



Arcor
 

alle genutzten Promomaterialien diverser Filme
Copyright den entsprechenden Besitzern
alle Texte und nicht-promotionalen Bilder
Copyright 2004 bereitsgesehen.de
bereitsgesehen.de ist nicht für die Inhalte verlinkter Websiten verantwortlich