Kritik:








 

 










































Ju-On : The Grudge

Genre: Horror 2003
Altersfreigabe: ab 16
cast:
Megumi Okina
regie: Takashi Shimizu

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Kritik von Jigsaw

Inhalt:
Ju-On ist ein Fluch, der ausgelöst wird wenn jemand unter dem Einfluss großer Wut stirbt. Daraufhin ist der Schauplatz mit einem tödlichen Fluch belegt, den jeder zu spüren bekommt, den er begegnet. Hier geht es um ein altes Haus, welches nach und nach seinen Besuchern das Fürchten lehrt...

Kritik:
Wenn es einen Film gibt, der The Gruge am ehesten ähnelt, dann ist das Ring 2. Die subtile Art des Horrors gepaart mit langen unheimlichen Passagen und schrecklichen Erscheinungen kommt einem sehr bekannt vor, auch wenn die Schreckszenen hier wesentlich mehr auf die Spitze getrieben werden als bei dem vergleichsweise ruhigerem Ring. Wer sich auf die Probe stellen will, der schaue sich den Film mal spät abends allein und möglichst laut an - da wirkt er schon ziemlich gut.

Was ihn von seinem Konkurrenten gehörig unterscheidet ist allerdings sein episodenhafter Aufbau, der das Schicksal verschiedener Personen zeigt. Die chronologisch nicht gereihte Abfolge verwirrt sehr, und selten weiß man ganz genau, wo man zeitlich genau steckt.

Gut gelungen ist das Spiel mit Geräuschen. Regisseur Shimizu setzt das Sounddesign klasse dafür ein, den Zuschauer ein ums andere Mal gehörig zu schocken, und die gruseligen Innenaufnahmen des Hauses tun ihr übriges.

Die Schwachstelle des Films sind hier allerdings die Schauspieler, die kein Stück charismatisch oder interessant rüberkommen. Kaum da, schon tot, und niemanden scheint es groß zu kümmern. Die japanisch-typische Minimalität ist hier wieder stark vorhanden, ebenso wie in dem schwachen Ring Ableger Spiral. Da man mit keiner der Figuren wirklich mitfühlen kann, schwächt das den Film stark ab, denn spätestens nach dem ersten Schauen kennt man ja alle Shocker und hat wenig Interesse, den Film noch einmal zu sehen.


Bewertung: 
7 / 10


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Ring, Ring 2


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