Story:
Arthur (Tony Shalhoub) erbt das Haus seines seltsamen Onkels, der angeblich bei
der Jagd nach Geistern verstarb. Dass er Recht hatte, zeigt sich als sie
bemerken, dass er dreizehn bösartige Geister im Keller seines Hauses einsperrte,
die eines Abends nach und nach befreit werden....
regie :
steve beck
cast :
shannon elizabeth
kritik :
christian mester
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Kritik:
Das Glaskabinett
aus "13 Geister" gehört fraglos mit zu den originellsten Sets der letzten Jahre:
immer wieder ertappt man sich dabei, wie man erstaunt ist und den Set Designern
persönlich gratulieren will - ebenfalls sehr gelungen sind die Konzepte der
Geister, die als geschundene Kreaturen vortrefflich gruselig aussehen.
Blöd nur, dass der Film an sich keinerlei Spannung entfacht, denn statt
anspruchsvollem Timing gibt es immer wieder nur krude Schocks und das derzeit
allseits beliebte Kameragewackel, das wohl laut irgendeiner Studie momentan in
sein soll. Aber nicht gruselig, sondern nervig ist.
Darüber hinaus ist die Besetzung ein Fehlschlag, denn Monk, der Hibbelige aus
Scream und die nackte Austauschsschülerin aus "American Pie" bekommen jeweils
weder verwertbare Marotten, noch packen sie andere vorzeigbare Stärken aus. Sie
alle bammeln sich planlos durch die gläserne Geisterbahn, die von Flachschock zu
Flachschock immer unspektakulärer wird, nur um am Ende sogar in einem noch
blödsinnigerem, computer-animierten Finale - wie schon im vorherigen Dark
Castle, Haunted Hills - zu enden.
Insgesamt ein hipper Snack, der mit effektivem Trailer klotzt und wie die
meisten Geisterbahnen schon hinter der Kulisse nix mehr zu bieten hat.
Fazit:
Der zweite Dark Castle hat ein astreines Setting, leidet aber unter zu
epileptischer Wackeloptik, lachhaften Charakteren
und einem schwachen Ende.
3 / 10
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