Story:
Jack
Mosley
(Bruce
Willis)
ist ein
alternder
Cop. Dem
Alkohol
verfallen,
stellt
er ein
zerbrechliches
Wrack
dar, das
sich
jeden
Tag
durch
den
Polizei-Dienst
quält
und nur
noch ein
Schatten
seiner
selbst
darstellt.
Nach
einer
durchzechten
Nacht,
früh
morgens
kurz vor
dem
Feierabend,
wird ihm
ein
scheinbar
simpler
Auftrag
auferlegt.
Er soll
einen
Kleinkriminellen
(Mos Def)
16
Blocks
weit in
ein
Gerichtsgebäude
fahren.
Doch die
Chauffeur-Nummer
entpuppt
sich als
eiskalter
Hinterhalt.
Ein
Haufen
korrupter
Polizisten
wollen
den Tod
des
jungen,
und zwar
um jeden
Preis.
Einzig
Cop
Mosley
steht
ihnen
noch im
Weg, ein
tödliches
Spiel
auf
Leben
und Tod
entbrennt…
regie :
richard
donner
cast
:
bruce
willis,
mos def
kritik
:
frederic
garz
____________________________________________________________________________
Kritik:
Endlich
wieder
ein
Richard
Donner
Film,
möchte
man
lauthals
herausschreien
und
Luftsprünge
machen.
Unser
Action-Star-Regisseur,
dem wir
die
geniale
„Lethal
Weapon“-Reihe
zu
verdanken
haben
und der
in den
vergangenen
Jahren
abgetaucht
ist,
präsentiert
uns mit
seinem
neusten
Thriller
„16
Blocks“
endlich
wieder
ein
temporeiches
Stück
Actionkino.
Dabei
setzt er
auf eine
spannende,
sowie
abwechslungsreiche
Geschichte
und
lässt
seinen
alternden
Protagonisten
Bruce
Willis
in
Echtzeit
auf die
Leinwand
springen.
Ähnlich
wie in
der
Hit-Serie
„Twenty
Four –
24“ mit
Kiefer
Sutherland,
gibt es
keine
Zeitschnitte,
sondern
der
ganze
Film
läuft
auch in
Wirklichkeit
in 102
Kinominuten
ab.
Dass auf
diese
Weise
für
temporeiche
Verfolgungsjagden,
Feuergefechte
und
hitzige
Wortgefechte
gesorgt
ist, ist
ebenso
selbstverständlich,
wie die
Tatsache,
dass wir
einen
Bruce
Willis
in
bestechender
Topform
sehen.
Natürlich
wurde
die
Rolle,
ähnlich
wie bei
Harrison
Ford in
„Firewall“,
auf ihn
zu Recht
geschnitten,
doch ist
seine
Charakteristika
sehr
interessant
und
tiefgreifend.
Primär
steht
natürlich
die
Flucht
von
Willis
und Def
im
Mittelpunkt,
doch
steckt
viel
mehr
dahinter,
als es
auf den
ersten
Blick
den
Anschein
macht.
Regisseur
Donner
verlieh
beiden
tiefe
Charaktereigenschaft,
die oft
zum
Einsatz
kommt
und mit
Hilfe
cleverer
Dialoge
die
Beziehung
interessant
gestaltet
und die
Handlung
maßgeblich
mitbestimmt.
Auch
sollte
man
endlich
mit dem
Vorurteil
aufhören,
Rapper
könnten
nicht
gut
schauspielern
oder
würden
das
Niveau
eines
Filmes
senken.
Denn Mos
Def
belehrt
uns
eines
Besseren.
Scheint
er zu
Beginn
noch den
Faden
verloren
zu
haben,
klinkt
er sich
sehr gut
ein und
bietet
eine
tolle
Leistung.
Die
Dialoge,
die die
Beziehung
mit
Bruce
Willis
bilden,
sind
großartig
und
bilden
eine
hohe
Intensität.
Vorurteile,
Probleme,
Vertrauen,
selten
werden
solche
Sachen
in einem
Actionthriller
angesprochen,
Richard
Donner
greift
sie auf,
erzählt
eine
interessante
Geschichte,
und
bestückt
diese
mit
großartigen
Wendungen.
Vielleicht
ist es
gerade
die
Inszenierung
Donners,
der zwar
auch auf
viel
Tempo
und
Action
setzt,
primär
aber auf
die
beiden
Protagonisten
baut und
eine
erstaunlich
bewegende
Beziehung
erschafft.
Die
Gruppe
der
korrupten
Polizisten
wird von
David
Morse
angeführt,
der
endlich
mal die
Chance
bekommt,
einen
größeren
Part in
einem
Film zu
spielen
und
diese
Chance
wahrgenommen
hat. Er
spielt
ebenfalls
großartig,
der
korrupte
Polizist,
der über
Leichen
geht,
aber in
Gewissensbisse
gerät,
da
Willis
ein 20
jähriger
Freund
von ihm
ist, mit
dem er
erfolgreich
einen
Haufen
Fälle
gelöst
hat.
Dass die
Action
beim „Lethal
Weapon“
-Regisseur
natürlich
nicht zu
kurz
kommt
ist
klar,
und so
wird
qualitativ
überaus
überzeugende
Action
geboten,
die zwar
etwas
wild
inszeniert
wurde,
aber
grundsolides
Machwerk
darstellt.
Die
Schießereien
sind
erstklassig,
wenn
auch die
Kamera
das ein
oder
andere
Mal zu
stark
heranzoomt
oder zu
wackelig
durch
die
Gegend
schwängt,
die
Verfolgungsjagden
wurden
sehr
spannend
und
temporeich
inszeniert.
Dennoch
mangelt
es dem
Film,
aufgrund
der
Echtzeit-Verfilmung,
stellenweise
an
Aktionen.
Willis
ist auf
der
Flucht,
es
fallen
Schüsse,
es gibt
ruhige
Szenen
mit
guten
Dialogen,
aber
insgesamt
passiert
einfach
zu
wenig.
Es fehlt
ganz
einfach
die
Abwechslung,
die auch
damit
verbunden
ist,
dass das
Geschehen
entweder
nur in
Häusern
oder auf
der
Straße
spielt.
Fazit:
Mit „16
Blocks“
erschuf
Star-Regisseur
Richard
Donner
einen
guten
Actionthriller
mit zwei
überzeugenden
Schauspielern
und
einer
Geschichte,
die mehr
bietet
als nur
Action,
nämlich
interessante
Dialoge
sowie
eine
starke
Beziehung
zwischen
den
beiden
Protagonisten.
07
/ 10
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