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Film Kritik
 
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2010: Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen

Story:
Neun Jahre nach den mysteriösen Ereignissen der ersten Mission taucht im Orbit des Jupiters ein zweiter schwarzer Monolith auf, für dessen Erforschung man niemand geringeres als den untergetauchten Dr. Heywood Floyd verlangt. Floyd war überwachener Leiter der ersten, leider fehl geschlagenen Mission, der darin seine Chance sieht, das Geheimnis seiner verschwundenen Freunde aufzuklären...

regie :
peter hyams
cast  : roy scheider
kritik : christian mester
 

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Kritik:
Nach dem großen Erfolg Kubricks Erstlings wagte sich Peter Hyams ("Das Relikt", "End of Days", urghs... "A Sound of Thunder") an den zweiten Teil von Arthur C. Clarkes Buchtrilogie, wobei es damals offensichtlich schon jedem Beteiligten klar zu sein schien, dass man den außergewöhnlichen Vorgänger in seiner Gesamtform sicherlich niemals erreichen oder übertreffen könnte.

Um diesem Vergleich zu entgehen vermied Hyams es daher, dem Film diese besondere Kunstkomponente des ersten Teils zu verleihen, den ersten auszeichnete und baute stattdessen verstärkt auf eins der anderen sichtlichen Highlights des Originals: auf die gelungene Mystery. In der Abteilung kann "2010: Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen" auch vollkommen überzeugen, da er die interessante Geschichte spannend fortführt und mit vielerlei gruseligen Momenten spickt. Technisch auch wieder bestens inszeniert, reiht sich "2010" ebenfalls nett hinter Hyams vorherigen Sci-Fi Thriller, "Outland: Planet der Verdammten" mit Sean Connery ein.

Was Hyams aus dem Vorgänger übernimmt, ist die allgemein stille und somit recht packende Atmosphäre, die das Abenteuer, sowie das allgemein Unheimliche an der Raumfahrt wundervoll zeigt. Keir Dullea kehrt als gespenstischer Astronaut zurück, und Roy Scheider darf einmal mehr in einer charismatischen Rolle glänzen - auch wenn sie relativ wenig von ihm verlangt.

Was dem zweiten Teil leider nicht besonders gut tun will, ist ein viel zu kitschiges Ende, das mit seiner aufgesetzten Peace-für-Alle Message und malerischen Unglaubwürdigkeit zu sehr auf den Zeitgeist des kalten Krieges eingeht, am Film rüttelt und ihn somit auf keiner akzeptablen Note enden lässt.

Fazit:
Als zweiter Teil der Odyssee sicherlich eine kleine Enttäuschung, als allein stehender Science-Fiction Mysterythriller aber ein überdurchschnittlich guter Fang.

6,5 / 10

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