Story:
Ex-Eliteagent
und Familienvater
Mills
(Liam
Neeson)
lässt
seine
Tochter
Kim
(Maggie
Grace)
nur
ungern
nach
Paris
reisen...
und soll
mit
seiner
Sorge
Recht
behalten.
Kim wird
von
Menschenhändlern
entführt,
die es
alsbald
mit dem
ehemaligen
Terrorexperten
zu tun
kriegen...
regie :
pierre
morel
cast
:
liam
neeson,
maggie
grace
kritik
:
christian
mester
____________________________________________________________________________
Kritik:
Ein
Oscar-Nominee
als
Actionheld?
Was
wurde im
Vorfeld
nicht
alles
diskutiert:
Liam
Neeson
in einem
reinrassigen
Actionthriller?
Das
konnte
doch
nicht
funktionieren.
Gut, der
Mann hat
mit
"Batman
Begins",
"Star
Wars
Episode
1" und "Darkman"
schon
einiges
an
Action
gemacht,
war in
der
Regel
aber
immer
der
ernste
Part,
der
Mentor,
und
versiert
darauf,
Ernsthaftigkeit
und
Klasse
mit
einzubringen.
Von "96
Hours"
war
jetzt in
erster
Linie
eines zu
erwarten:
ein eher
sanfter
Thriller
der
Marke "Firewall"
(Harrison
Ford),
in dem
zwar ein
bisschen
was
explodiert,
Action
aber
immer
handzahm
bleibt.
Welch
Irrtum.
"96
Hours"
ist
offen
gesagt
der
beste
Steven
Seagal-Streifen,
den
Seagal
selbst
nie
gemacht
hat.
Mit über
1,90m
ist der
Ire zwar
ohnehin
eine
sehr
beeindruckende
Person,
aber wie
er
selbst
schon in
"Batman
Begins"
sagte,
wird man
ja in
erster
Linie
durch
das
definiert,
was man
tut,
nicht
durch
was man
sagt...
und
gesagt
ist
getan.
Selten
fegte
ein
erstklassiger
A-Schauspieler
so
brachial
und
Präsenz
ergreifend
über die
Leinwand
wie in
"96
Hours".
Neeson's
Charakter
mag zwar
ein
liebender
Daddy
sein,
ist aber
alles
andere
als ein
Waschlappen.
Mit
großartiger
Intensität
jagt er
die
Entführer
seiner
Tochter
und
bricht
dabei
die
Knochen
wie
andere
Salzstangen.
Zwar
holt er
nie zum
Van
Dammeschen
Spagat
aus oder
reibt
sich den
durchtrainierten
Body,
aber das
braucht
er auch
gar
nicht.
Neeson
verkörpert
Mills
authentisch,
wie eine
glaubhafte
Figur.
Überraschend
ist,
dass der
Regisseur
nicht
davor
zurückschreckt,
richtig
harte
Actionszenen
zu
zeigen.
Wie in
den
besten
Tagen
Seagals
geht es
also
äußerst
hart zur
Sache,
ohne
dabei
aber je
in
exzessives
Blutbad
ala
"Rambo
4"
auszuarten.
Hervorragende
Schusswechsel,
Nahkämpfe
und
Verfolgungsjagden
wechseln
sich
ständig
ab,
sodass
man als
Actionfan
wirklich
vollkommen
auf
seine
Kosten
kommt.
Leider
ist
jedoch
nicht
alles so
gut
gelungen.
Während
Powerhorse
Neeson
mit
unbändiger
Kraft
durch
den Film
jagt und
das
einen
Riesenspaß
macht,
sind die
Randerscheinungen
eher
minderwertig.
Maggie
Grace
(Shannon
aus
"Lost")
flennt
sich
übertrieben
aufgedreht
als
junge
Tochter
durch
ihre
Szenen,
Famke
Janssen,
Holly
Valance
und
Xander
Berkeley
sind in
ihren
Nebenrollen
allenfalls
auf
TV-Niveau
und auf
Seiten
der
Bösen
fehlt es
sogar
vollkommen
an
Bezugspersonen.
Wer also
generell
etwas
damit
anfangen
kann,
dass
sich
Neeson
gute
zwei
Stunden
hart und
heiter
durch
diverse
Gegnermassen
prügelt,
schießt
und
foltert,
darf
zufrieden
sein;
alle
anderen
missen
Substanz
und
einen
gleichwertigen
Gegenspieler.
Fazit:
Neeson
überrascht
mit
knallharter
Draufgängeraction,
die sich
sehen
lassen
kann.
Gerade
Fans der
frühen
Seagal
90er
sollten
unbedingt
einen
Blick
riskieren.
7,5
/ 10
10 -
Meisterwerk
8-9 -
sehr gut
6-7 -
gut
5 -
mittelmäßig
3-4 -
ausreichend
1-2 -
miserabel
0 -
Inakzeptabel
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