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Film Kritik
 
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Aeon Flux 

Story:
Weit in der Zukunft. Der Großteil der Menschen ist dahin gerafft, nur wenige konnten sich vor einer weitreichenden Epidemie in Sicherheit bringen. Aeon (Charlize Theron) ist eine bekannten Elitekämpferin, die sich mit verschiedenen Aufträgen über Wasser hält. Als sie eines Tages den Auftrag bekommt, die Regierung der letzten Stadt zu stürzen, ahnt sie nicht, was für Wahrheiten ans Licht kommen werden....

regie :
karyn kusama
cast  : charlize theron
kritik : frederic garz
 

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Kritik:
Basierend auf der gleichnamigen Zeichentrickserie „Aeon Flux“ von MTV, inszenierte Regisseur Karyn Kusama („Girlflight“) diese futuristische Stück Actionkino mit Charlize Theron in der Hauptrolle. Sie haben schon richtig gehört, der Musiksender MTV hatte bei „Aeon Flux“ gehörige seine Hände mit im Spiel. Doch wollen wir für die nächsten Minuten ganz einfach alle Vorurteile vom Tisch räumen, und dem neuen SciFi-Film, mit einer Story die stark der von „Equilibrium“ und „Die Insel“ ähneln, eine Chance geben. Dass die Story nicht gerade das Prunkstück sein würde, das hatte man sich schon gedacht. Dass wir aber eine dermaßen lahme und oberflächliche Geschichte aufgetischt bekommen würde, damit konnte um Himmels Willen niemand auch nur ansatzweise rechnen.

Eine Stadt, die hermetisch abgeriegelt wurde, da ein Virus alles Menschenleben vernichtet hat, und die Überlebenden sich nun dankbar unter ein totalitäres Regime stellen, ist nicht nur offensichtlich geklaut, sondern auch unspektakulär erzählt. Von Angst und Furcht, die möglicherweise von dieser bedrohenden Macht ausgehen könnte, ist nichts zu spüren, zwar verschwinden hier und da Menschen, aber das scheint niemanden auch nur ansatzweise zu interessieren. Genau diese Stimmung überträgt sich auch auf den Zuschauer, der beim besten Willen Anhaltspunkte zum Mitfiebern oder identifizieren sucht.

Scheinbar wussten dass die Macher dieses unterdurchschnittlichen Filmchens, denn anders kann man die Verpflichtung von Oscarpreisträgerin Charlize Theron („Monster“) nicht deuten.

Aufgrund der überraschend simplen und mit Klischees überladenen Story, lastet der ganze Film auf ihren Schultern. Ihr Auftreten allein, rechtfertigt zwar noch nicht den Eintritt, entschädigt aber für die platte Story und die zu keinem Zeitpunkt da gewesenen Spannung. Richtig gehört, Spannung möchte so recht nicht aufkommen, zu was auch, man hat ja schließlich eine der attraktivsten und schönsten Schauspielerinnen der letzten Jahre für sich gewonnen. Zu keiner Zeit im Film hat man Angst um seine Protagonisten, oder gerät ins Zweifeln, oder gar fiebern, ob sie es tatsächlich schaffen könnte.

Nicht nur das, sondern auch die eiskalte Profikillerin, nimmt man Charlize nicht ab. Zu süß, zu zerbrechlich wirkt sie, um in der nächsten Situation, wieder einen Schwung Soldaten niederzukämpfen. Zwar zeigt sie hier all ihre Fitness, hüpft athletisch durch den Raum um einen Salto nach dem anderen zu schlagen, doch schraubt dies eher am Rand der Lächerlichkeit vorbei, als zu überzeugen.

Allgemein, muss man auch den Actionszenen in Bezug auf Qualität ein fettes Minus reindrücken. Zwar wird Quantitativ so einiges geboten, doch bleibt dies meist bei denselben Moves und Aktionen, sodass die nötige Abwechslung auf der Strecke bleibt. Von unrealistischen Kampfeinlagen, über unblutige Frau-gegen-Mann Kämpfe für Softies bis hin zu schrecklich verwackelten Kameraeinstellungen, die entweder zu nah am Geschehen sind, oder mal wieder unscharf, sodass man auch ja kein Genickbruch erkennen kann.

Nein, alles was dem Film bleibt, ist am Ende doch eine bezaubernde Charlize Theron, die leider völlig unter ihren Möglichkeiten bleibt. So lässt sie sich z.B. dazu überreden, in einer Top-Secret Nacht-Aktionen mit schneeweißem und hautengem Latex-Anzug in die feindliche Basis einzudringen.

Peinlich, aber, bei solch einem Film steht ja der Unterhaltungswert, und weniger Physikalische Gesetzte sondern vielmehr Popcorn-Unterhaltung im Mittelpunkt. Doch wer sich von einer billigen 0815 Story, schlecht inszenierter Action und überflüssigen 90 Minuten blenden lässt, bitteschön.


Fazit
:
Es gibt mit Sicherheit bessere Wege, Charlize Theron mit knapper Bekleidung zu sehen.

3 / 10

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