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KRITIK:
Aliens - Die Rückkehr
von
Christian Mester
ALIENS
(1985)
Regie: James Cameron
Cast: Sigourney Weaver, Michael Biehn
> Kritik Teil 1
> Kritik Teil 2
> Kritik Teil 3
> Kritik Teil 4
Story:
Nach ihrer Flucht von der Nostromo
wird Ellen Ripley von einer
Suchmannschaft gefunden, die ihr
mitteilt, das sie 57 Jahre im
Hyperschlaf verbracht hat. In der
Zwischenzeit wurde der Planet, auf
dem sie damals das Alien entdeckt
hatten, von einer Kolonie Siedler
bezogen. Als von dieser keine
Lebenszeichen mehr kommen, schickt
die Gesellschaft Ripley mit einer
Gruppe von gut ausgerüsteten Marines
nach LV-426, um der Sache auf den
Grund zu gehen. Dort treffen sie
alsbald nicht nur auf ein Alien,
sondern gleich auf eine ganze
Herrrschar samt Königin...

Kritik:
Nach
Ridley's Meisterwerk aus dem
Jahre 1979 war es fraglich, ob das
Sequel sieben Jahre später ähnliche
Akzente setzen konnte - es schaffte
es. Mit dem damals noch recht
unbekannten James Cameron ("Avatar:
Aufbruch nach Pandora") an Bord
wurde "Aliens" zu einem Meisterwerk,
das ebenfalls zu den besten Filmen
seines Genres gezählt werden darf.
Dass "Alien 2" nicht mehr dem
gleichen Rahmen des ersten Teils
folgen konnte, war klar, also kam
Cameron mit einem neuen Konzept auf,
in dem das Alien in Form der Marines
bessere Gegner bekam. Gleichzeitig
erfuhr man mehr über das Leben der
Bestie, die einem Insektenstaat
ähnlich aufgebaut sind und fast
ausschließlich nach Instinkten
leben.
Ähnlich wie in
"Predator" besteht das Team der
Marines aus sympathischen, aber
knallharten Kerlen, die in den
außerirdischen Bestien ihre größten
Albträume vorfinden. Anstatt sich
aber auf die Action allein zu
besinnen, erzählt Cameron
gleichzeitig sensationell vom
nächsten Kapitel der Ellen Ripley
und lässt sie als Figur noch weiter
wachsen und reifen. Dazu gibt es
eine Muttergeschichte und eine
weitere Verschwörung, in der wie
beim ersten Teil Mitarbeiter der
Gesellschaft versuchen, das Alien
für militärische Zwecke zu
studieren. Wie auch schon beim
ersten Teil sind die Effekte und
Sets beeindruckend und atmosphärisch
düster. Hier fällt besonders die
neue Alienkönigin auf, mit der sich
Ripley später einen gewaltigen Kampf
in einem futuristischen Gabelstapler
liefert. Neben dem Tyrannosaurus aus
"Jurassic Park" gehört sie bis heute
zu den ehrfürchtigsten
Filmkreaturen, die jemals für die
große Leinwand gebaut worden sind.
Alles in allem schafft es Cameron
dann auch noch, bei all der Action
und Dramatik echte Spannung
aufzubauen, die bis zum Ende niemals
ablässt und in einem fantastischen
Showdown endet, der Geschichte
geschrieben hat.
Fazit:
"Aliens" ist neben "Terminator 2:
Judgment Day" wohl eine der besten
Fortsetzungen aller Zeiten, die
ihrem genialen Vorgänger in nichts
nachsteht. Das Sequel zum
gruseligsten Science-Fiction Film
aller Zeiten ist gleichzeitig der
beste Sci-Fi Actionfilm aller
Zeiten.
10 /
10
10
- Meisterwerk
8-9 - sehr gut
6-7 - gut
5 - mittelmäßig
3-4 - ausreichend
1-2 - miserabel
0 - Inakzeptabel
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