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Film Kritik
 
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Anaconda

Story:
Eine Gruppe Wissenschaftler macht sich auf nach Südamerika, um inmitten des Dschungels einen geheimnisvollen Kult zu suchen. Als ihr Anführer (Eric Stoltz) bei einem Unfall verletzt wird, sehen sich eine junge Frau (Jennifer Lopez) und ihr Kameramann (Ice Cube) plötzlich dem zwielichten Schlangenjäger Sarone (Jon Voight) ausgeliefert, der unbedingt eine riesige Anaconda fangen will...

regie :
louis llosa
cast  : jennifer lopez, ice cube, jon voight
kritik : christian mester
 

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Kritik:
Filme wie "
Anaconda" haben eigentlich nicht allzu viel im Kino zu suchen, da Kollegen wie "Python", "Boa", "Boa vs. Python" meistens reinster DVD-Trash sind.

Louis Llosa macht sein B-Movie aber durch gezielte Handschläge zu einem überraschendem Dschungelabenteuer, das sich sehen lassen kann. Zu allererst wäre da einmal die wirklich sympathische Crew, die bis in die Nebenfiguren gut besetzt ist. Eric Stoltz, die damals noch unbekannte Jennifer Lopez, Filmtitan und Papa von Angelina Jolie, Jon Voight, DVD-Luder Kari Wuhrer, Owen Wilson, Ice Cube und selbstredend Danny Trejo sorgen dafür, dass der Trip in den Dschungel unterhaltsam abläuft.

Während Jennifer schon damals hauptsächlich auf ihre Optik setzte, dominiert  vor allem Griesgram Jon Voight das Geschehen. Sein Sarone ist ein ebenso widerlicher und garstiger Gegner wie die Anaconda selbst, mit der es etliche hervorragende Szenen gibt.

Zugegeben, die Würgeschlange im Film macht viele Dinge, die in echt so nicht möglich wären (vor allem ihre schnelle Beweglichkeit lässt grübeln), doch weil Llosa sie so unterhaltsam einsetzt, kann man da ruhig mal ein Auge zudrücken. Beispielsweise wäre da eine packende Szene, in der ein Mann einen Wasserfall hochklettert, von der Schlange verfolgt wird und dann mit einem Sprung ins tiefe Nass entkommen will - doch dabei elegant in der Luft gefangen wird. Da schmeckt das Popcorn. Von der Optik her weiß der Film auch zu gefallen und bringt gutes Dschungelfeeling ins Wohnzimmer.

Interessanterweise sieht die Schlange von den Effekten her übrigens besser aus als die im Nachfolger "Anacondas", der 7 Jahre später erschien.

Fazit:
"Anaconda" gehört klar mit den zu besseren Tierhorrorfilmen, da er gut besetzt ist, flott und actionreich ausfällt, sowie den richtigen Grad zwischen schaurig und lustig trifft.


0
5 / 10

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