Story:
Jake Huard (James Franco) schafft es eines Tages an die angesehene Militärakademie Annapolis.
Dort darf der Sixpackträger jedoch schnell feststellen, dass das harsche Box-Training des
Instituts an
die Grenzen körperlicher Ertüchtigung geht und ihn andere schleunigst gehen
sehen wollen.
regie :
justin lin
cast :
tyrese gibson, james franco
kritik :
christian mester
____________________________________________________________________________
Kritik:
Im Fahrwasser von Filmen wie "Men of Honor" oder "Ein Offizier und Gentleman" kommt
dieser kleine Militärstreifen, der eine Mischung aus den genannten, "Rocky" und
dem rebellischen "Tigerland" sein
will... dabei aber an keinen der Titel herankommt. "Annapolis" ist einfach
wieder ein extrem vorhersehbares Märchen über den kleinen ehrlichen Underdog, der sich
seinen Respekt (und die Aufmerksamkeit eines hübschen Mädels) in irgendeiner
Sportsparte durch ausufernde Fitness erkämpfen muss.
James Franco, der Harry Osborn aus den "Spider-Man" Filmen, hätte sich hiermit
eventuell den
Durchbruch ala Cruise Ende der 80er in "Cocktail", "Top Gun" und "Tage des
Donners" schnappen können, scheitert aber an seinem fehlendem Charisma.
Vergleichbar blass an seiner
Seite: Tyrese Gibson, der Weltstar aus "2 Fast 2 Furious" und "Transformers
1+2", dessen Rollennamen sich nie einer merken kann. Die hier sehr lieblose
TV-Film Regie führte übrigens sein Bekannter Justin Lin, der kurz darauf "The Fast
and the Furious 3: Tokyo Drift" in die Kinos brachte.
Wer sich von der Prämisse des Boxens vortrefliche Kämpfe wie in "Undisputed:
Sieg ohne Ruhm" erwartet, schaubt seine Erwartungen zudem gehörig zurück, denn
die Action in Annapolis ist ungelogen eher nicht der Rede wert. Was bleibt, ist
Militärschulendrama Light, ohne überragend auffallende Darstellungen.
Fazit:
Nicht wirklich.
3 / 10
_____________________________________________________________________________
:::::...: Diskussion im Forum
|