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Kritik: Basic Instinct 2

Story:
Catherine Tramell (Sharon Stone) ist zurück. Nach einem Autounfall wird die hübsche Blonde angeklagt jedoch trotz eines psychiatrischen Gutachtens wieder auf freien Fuß gesetzt. Doch die verführerische Catherine scheint in ihrem Psychiater Michael Glass (David Morrissey) ein neue Herausforderung gefunden zu haben.

Gehen die geheimnisvollen Morde tatsächlich auf ihr Konto? Schwebt Psychiater Glass womöglich in Lebensgefahr? Auf was hat er sich da nur eingelassen…

regie : michael caton-jones
cast  : sharon stone, david morrissey
kritik :
frederic garz

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Kritik:
Sharon Stone kehrt nach gut 14 Jahren endlich wieder als verführerische Catherine Tramell auf die Leinwand zurück und das, trotz ihren stolzen 48 Jahren, überzeugend sexy. Der erste Teil genießt noch heute Kultstatus und stellt einen der wenigen überzeugenden Erotik-Thriller dar, der mehr als nur nackte Haut bot.

Um diesen faszinierenden Thriller fort zu setzten, bedurfte es eben mehr, als nur eine grandiose Sharon Stone, vielmehr brauchte man ebenso eine spannende Story sowie einen interessanten Gegenspieler, den man in Person von David Morrissey fand.

Für die passende Umsetzung der interessanten Geschichte, die sehr an einen Krimi erinnert, fand man in Regisseur Michael Caton-Jones die richtige Person. Dieser hatte bereits mit seinem Thriller-Remake „Der Schakal“ für Aufsehen gesorgt und knüpfte mit der Fortsetzung zu Basic Instinct nahtlos an seine spannende Inszenierung an.

V.a. aber das Duell Stone gegen Morrissey ist überaus ansprechend gelungen. Stets in clevere Dialoge verpackt, liefern sich die beiden Protagonisten hitzige Wortgefechte und erotische Momente. Aufgrund der Tatsache, dass dieses Duell im Mittelpunkt steht, wurde verständlicherweise sehr viel Wert darauf gelegt, dass diese Aufeinandertreffen optisch und schauspielerisch eine Wucht sind.

Die verschiedenen erotischen Momente sind ebenso geschmackvoll und ansprechend gelungen, Sharon Stone hat noch nichts von ihrem Sex-Appeal verloren, und trumpft nach wie vor mit verführerischem Blick und aufreizender Figur auf.

Entgegen vieler Vorurteile, bietet der Film jedoch auch abseits davon eine interessante und sogleich spannende Story-Line, mit vielen geschickt platzierten Wendungen und starken Akteuren auch in den Nebenrollen, z.B. der ermittelnde Kommissar Washburn, gespielt von David Thewlis.

Negativ fällt auf, dass das Psycho-Duell der beiden Protagonisten eher oberflächlicher Natur ist. Hier hätte man das Duell mehr vertiefen und ausführlicher inszenieren sollen. Es bleibt spannend, lädt zum mitfiebern und –rätseln ein, wirkt jedoch zu oberflächlich.

Auch hätte man die spannenden Szenen ein wenig temporeicher gestalten können und die eine oder andere Actionszene hätte dem Film sicher nicht geschadet. Die Leistung der Schauspieler ist sehr gut, auch wenn man Sharon Stone nicht sehr viel abverlangt. Sie füllt ihre Rolle aus, die aber, wie oben bereits erwähnt, tiefgründiger sein könnte.

Fazit:
Somit stellt „Basic Instinct 2“ einen interessanten, abwechslungsreichen sowie spannenden Erotik-Thriller dar, der Abzüge wegen Oberflächlichkeit sowie mangelndem Tempo erhält, jedoch wunderbar unterhält und für alle Thriller-Fans endlich mal wieder ein Erotik-Leckerbissen darstellt.


3,5 / 10

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