Story:
Alison
(Katherine
Heigl)
arbeitet
beim
Fernsehen
und ist
eine
junge,
attraktive
Karrierefrau,
die noch
große
Pläne
hat. Ben
(Seth
Rogen)
dagegen
ist ein
Loser,
faul und
arbeitslos,
der am
liebsten
mit
seinen
nichtsnutzigen
Freunden
abhängt
und sich
Abend
für
Abend
berauscht.
So wie
sie
verschiedener
nicht
sein
könnten,
treffen
sie
eines
Abends
in einem
Club
aufeinander,
als
Alison
ihre
Beförderung
feiern
will.
Nach
einigen
Drinks
zuviel
landet
sie
irgendwie
mit Ben
im Bett,
der es
völlig
vergeigt,
zu
verhüten.
Einige
Wochen
später
meldet
sich
Alison
wieder
bei ihm,
denn
durch
jene
Nacht
sind
beide
nun auf
dem Weg
Eltern
zu
werden...
regie :
judd
apatow
cast
:
seth
rogen,
katherine
heigl,
paul
rudd
kritik :
christian
mester
____________________________________________________________________________
Kritik:
Trotz
wenigen
wirklich
lustigen
Szenen
ist
Apatow's
neuester
Streich
nach
Jungfrau,
40,
männlich
sucht...
eindeutig
gelungen
und
empfehlenswert.
Wer sich
von
diesem
ersten
Mal
einen
echten
Comedykracher
ala
American
Pie
erwartet,
der wird
mit der
knapp
zweistündigen
Romanze
zwischen
Heigl
und
Rogen
nicht
viel
anfangen
können.
Zwar
gibt es
immer
wieder
verstreut
lustige
Momente,
aber der
Film
zielt
darauf
ganz
offensichtlich
nicht
ab. Viel
mehr
geht es
um die
eigentliche
Story,
der
Frage,
wie die
beiden
ungleichen
Figuren
mit der
Situation
umgehen
und wie
sie sich
als
Menschen
verändern,
um
dieser
Sache
Herr zu
werden.
Was
überrascht
ist die
Tatsache,
dass der
Film
einen
sehr
authentischen
Eindruck
macht
und sich
selbst
nicht
veralbert.
Stark
ist hier
besonders
das
Drehbuch,
denn
sowohl
Alison
als auch
Ben, wie
auch die
Schwester
und
deren
Mann
Pete
sind
glaubwürdige,
sympathische
Figuren.
Bei Ben
dauert
es zwar
eine
Weile
bis er
aus
seinem
Trott
heraus
kommt,
nichtsdestotrotz
ist die
Art, wie
das
junge
Paar mit
der
Sache
umgeht
sehr
schön
mitanzusehen.
Sie
beide
fühlen
sich
eigentlich
noch zu
jung,
wachsen
aber
über
sich
hinaus
und -
aufeinander
zu.
Erst
gegen
Ende
bemerkt
man, das
es die
meiste
Zeit
über
nicht
viel zu
lachen
gab, der
Film
aber
auch nie
wirklich
kitschig
wurde
und
durch
seine
guten
Figuren
durchweg
unterhaltsam
war. Das
ist ein
schmaler
Grat,
den
Apatow
mühelos
bestreitet
und wie
ein
Illusionist
einsetzt
- sehen
Sie, sie
sehen
nichts -
oder
doch?
Insgesamt
spricht
er ein
recht
breites
Publikum
an und
ist
beileibe
nicht
als
Frauenfilm
zu
betiteln.
Viel zu
interessant
ist es,
den
beiden
dabei
zuzusehen,
wie sie
gemeinsam
alles
durchstehen,
immer
kurz
davor,
an
Unsicherheiten
und
Zweifeln
zu
zerbrechen.
Die
Geschichte
der
beiden
macht
Mut,
weckt
sicherlich
bei
vielen
Familiengefühle
und
nimmt
womöglich
dem ein
oder
anderen
auch ein
wenig
von der
Angst,
mit
dieser
Geschichte
einmal
selbst
umgehen
zu
können.
Wenn ein
Film
dieses
Jahr die
Bezeichnung
Feel-Good
verdient,
dann mit
Sicherheit
dieser.
Filmerisch
fällt es
kaum
auf, das
Beim
ersten
Mal mehr
als zwei
volle
Stunden
geht -
für eine
Komödie
mehr als
ungewöhnlich
(der
Schnitt
liegt
bei etwa
90
Minuten).
Dennoch
gibt es
nur
weniges,
was man
vielleicht
kürzen
könnte.
Alles
andere
hat ohne
Zweifel
seine
Berechtigung
und
gehört
notwendigerweise
dazu.
Wer nach
Abzügen
sucht,
der wird
auch
hier ein
paar
finden.
Zum
einen
ist der
Sprung
in die
Beziehung
der
beiden
ein
wenig
unglaubwürdig.
Erst
zusammen
geblieben,
um ihrer
gemeinsamen
Verantwortung
nachzukommen,
heißt es
auf
einmal,
dass sie
sich
lieben,
was ein
wenig
sehr
forciert
erscheint.
Das ist
und
bleibt
zunächst
der
einzige
größere
Kritikpunkt,
hinzu
fügen
ließe
sich
noch,
dass er
natürlich
sehr
vorhersehbar
ist und
insgesamt
nicht
sehr
tiefsinnig
wird.
Die
Hauptrollen
sind
perfekt
besetzt,
auch
Alison's
Schwester
und ihr
Gemahl
Pete
wurden
gut
getroffen,
wobei
letzterer
oft mit
guten
Szenen
heraus
sticht.
Musikalisch
gibt es
solide
Standardware,
allerdings
nicht
aufgesetzt
und
keineswegs
in der
Form von
aufdringlich
beworbener
Chartsmusik.
Fazit:
Beim
ersten
Mal ist
ein
ziemlich
unterhaltsamer,
sehr
warmherziger
Film
über das
Kinderkriegen,
der
durch
erstklassige
Figuren,
einem
flotten
Script
und dem
rechten
Mix aus
Romanze
und
Comedy
zu
überzeugen
weiß.
7
/ 10
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