home  |  vorschau  |  kritiken  |  dvd  |   filmverzeichnis  |  gewinnspiele  |  drehbücher  |  impressum  |  links  |  chat  |  forum

 
Film Kritik
 
<< Zurück


 


 

 
Die Legende von Beowulf

Story:
Beowulf ist ein mächtiger Krieger, der eines Tages beschließt, das grausame Monster Grendel zu erledigen. Gesagt, getan, doch Beowulf wäre keine klassische Heldenlegende, wenn die Geschichte damit ihr Ende finden würde...

regie :
robert zemeckis
cast  : ray winstone, angelina jolie
kritik : matthew sole
 

____________________________________________________________________________

Kritik:
"Die Legende von Beowulf" ist ein guter Actionfilm mit Mängeln.

God of War samt Sequel gehört zu den besten PS2-Titeln der letzten Jahre, und das nicht zuletzt weil es einen markanten Helden mit ehrfürchtiger Präsenz und atemberaubenden Gegner bietet. Beowulf hat zwar nichts mit Kratos zu tun, könnte aber mit leicht anderem Namen in etwa das gleiche in Filmform sein.

Robert Zemeckis' erwachsener Einstieg in das Animationsgenre (Der Polar-express war eher an die kleinen gerichtet) fängt bereits stark an. Beowulf ist
ein lautstarker Mistkerl, den man zunächst für einen schlechten Sprücheklopfer halten könnte, doch kaum gibt es die erste Kampfhandlung, erweist sich der nordische Krieger als rechtmäßiger Inhaber seines überdimensionalen Stolzes. Gerade die Actionsequenzen sind es, die Beowulf zu einem wahren Kino-Fest machen. Hier wirkt die Animations-Optik ganz besonders gut und Zemeckis kümmert sich darum, den Film so abwechslungsreich wie möglich zu halten.

Was dann etwas ungemütlich wirkt, ist der Versuch, die Figuren nicht nur möglichst echt aussehen zu lassen, sondern auch sie an ihre Schauspieler anzupassen. Während die dämonische Angelina Jolie mit verboten hohem Sex-Appeal noch am besten wirkt, sehen zb Anthony Hopkins und Ray Winstone eher unheimlich als unheimlich gut aus. Eine Tatsache, die sich im ganzen Filmverlauf nicht verlieren lässt.

Schaffen es Animationsfilme wie Madagascar, Happy Feet oder Könige der Wellen zwar künstliche, aber lebendig wirkende Kreaturen voller Farben zu gestalten, wirkt Beowulf des öfteren wie eine Geisterschau, oder wie ein Theater mit menschenähnlichen Puppen. Da der Puppenspieler hier aber ziemlich
gut ist, fällt der Punktabzug nicht allzu groß aus.

Angelina Jolie gibt sich lüstern, während Ray Winstone ganz nach 300 stilisiert ist und eher durch Taten als durch Worte glänzt (dennoch ist er eine starke Leitfigur). Sehr auffallend ist Crispin Glover als Monster Grendel. Er verleiht ihm starke Emotionen und macht aus dem vernarbten Ekel eine tragische Figur, auch wenn Grendel den anderen die Köpfe abbeisst und sich wilder benimmt
als ein Rudel tollwütiger Hunde. Überhaupt ist Beowulf sehr blutig und mit einer nackten Angelina Jolie eher für Ältere geeignet, zu jung sollte man hier nicht sein.

Zemeckis' Story ist noch mit das beste, denn sie gilt allenfalls als Schauplatz für verschiedene Heldenschaukämpfe. Beowulf ist eine modern visualisierte Sage, die vielleicht als Realfilm atmosphärischer und besser geworden wäre;
als komplett animierter Film ohne Knuddeltierchen ist er eine werte Abwechslung zu Pixar und Dreamworks.

Fazit:
Die Legende von
Beowulf kämpft sich über seine optischen Mängel hinweg und bietet eine aufregende Abenteuerstory, die vor allem Fans von 300 gefallen wird.

7
/ 10
_____________________________________________________________________________

:::::...: Diskussion im Forum :...:::::





























 

 




alle genutzten Promomaterialien diverser Filme
Copyright den entsprechenden Besitzern
alle Texte und nicht-promotionalen Bilder
Copyright 2005 bereitsgesehen.de
bereitsgesehen.de ist nicht für die Inhalte verlinkter Websiten verantwortlich