Story:
Blade
(Wesley
Snipes)
ist kein
Mensch,
aber
auch
kein
wirklicher
Vampir.
Als
Geburt
einer
sich
verwandelnden
Infizierten
bekam er
alle
Stärken
der
Mutation,
ohne
aber
ihre
Schwächen
mitzukriegen.
Mithilfe
seines
Freundes
Whistler
macht er
sich
fortan
auf die
Jagd, so
viele
Blutsauger
wie
möglich
zu
erledigen.
Eines
Tages
trifft
er dabei
auf den
arroganten
Deacon
Frost
(Stephen
Dorff),
der
plant,
die
Menschheit
zu
versklaven...
regie :
stephen
norrington
cast
:
wesley
snipes,
stephen
dorff
kritik
:
christian
mester
____________________________________________________________________________
Kritik:
Blade
war nur
eine
kleine,
wenig
bedeutende
Comicfigur,
aber was
Marvel
und
Stephen
Norrington
aus der
kleinen
Geschichte
gemacht
haben
ist
einfach
umwerfend
geworden.
Der
Vampirslasher
ist
nicht
nur eine
der
besten
Comic-Verfilmungen
überhaupt,
er ist
auch
noch
einer
der
besten
Actionfilme
der
90er.
Es gibt
genau
drei
Zutaten,
die
"Blade"
zu einem
echten
Glanzstück
machen.
Erstens
- Wesley
Snipes
als
Daywalker.
Auf dem
Papier
eine
absolut
simple
Figur,
wie man
sie auch
in jedem
Lundgren
DVD-Film
in der
Wühlkiste
finden
könnte,
doch
Snipes
verleiht
ihr
eindringlich
Eleganz,
Coolness,
Glaubwürdigkeit
und eine
Authentizität,
die
Bände
spricht.
Man
kauft
ihm
einfach
jede
Sekunde
ab, dass
er der
legendäre
Jäger
ist, der
sogar
von
Vampir-Fürsten
gefürchtet
wird.
Der so
gut ist,
dass er
all die
Jahre
gegen
sie
bestehen
konnte,
und der
trotzdem
noch
Menschlichkeit
besitzt,
und
durch
die kein
unbesiegbarer
Superterminator
ist.
Einer
der
markantesten
und
sensationellsten
Actionhelden,
den die
Kinoleinwand
in den
letzten
20
Jahren
gesehen
hat.
Neben
all der
knallharten
Action
gibt es
auch
noch
Platz
für
kleinen
Humor,
der die
Figur
nur noch
sympathischer
macht.
Zweitens
-
Norrington's
Regie.
Blade's
Welt
setzt
sich von
denen
der
übrigen
Vampirfilme
ab, und
schafft
den
Sprung
zwischen
real
wirkender
Untergrundwelt
und
Fantasy
wie kaum
ein
anderer
Comic-Film.
Die
Optik
ist hier
auch
Charakter,
düster,
unberechenbar
und sehr
wundervoll
ausgestattet.
Ob es
die
Schlachthausdisco
ist,
Blade's
Versteck,
die
Ritualkammer,
Deacon's
Apartment,
die
Gassen
und
U-Bahnschluchten,
sie
lebt.
All das
sind
Locations,
an die
man sich
auch
noch
lange
erinnert.
Drittens
- jeder
Held
misst
sich an
der
Stärke
seines
Feindes,
und mit
Stephen
Dorff
als
Deacon
Frost
wurde
ebenso
perfekt
gecastet
wie in
der
Hauptrolle.
Dorff
spielt
den
Vampirjunior
mit
Arroganz,
Intellekt
und
tödlicher
Verbissenheit,
womit er
zum
ebenbürtigen
Gegner
Blade's
wird.
Dass ihr
Kampf
dann am
Ende
auch
noch zu
dem
besten
der
Branche
gehört,
muss
nicht
verschwiegen
werden.
Überhaupt
ist die
Action
in
"Blade"
einfach
so
phänomenal,
dass
selbst
John Woo
ganz
schwitzige
Hände
bekommt.
Ob im
Nah-
oder
Fernkampf,
"Blade"
ist ein
wahres
Feuerwerk
an
Actionkost
und dann
auch
noch so
blutig,
wie man
es
selten
gewohnt
ist.
Während
die
Action
heutzutage
meistens
aus
wildem
Kamerageschüttel
besteht,
wird sie
hier
perfekt
eingefangen,
schnell
und
wild,
ohne
aber das
man die
Übersicht
je
verliert.
Wenn die
Regie
und
Besetzung
schon
passt,
müsste
doch was
in den
Nebenrollen
oder bei
der
Musik
daneben
gegangen
sein,
oder?
Vonwegen,
auch da
kann
Blade
ohne
Frage
begeistern.
Der
gesamte
Film
wird von
einer
brachialen
und
düsteren
Klangdynamik
eingefangen,
die
sowohl
zu
Blades
Lebensstil
als auch
zu dem
der
jungen
Vampire
passt.
Trotz
weiblicher
Nebenfigur
verzichtet
man
gottseidank
auf eine
ungeliebte
Lovestory,
und
nutzt
sie
stattdessen
als
Besucherfigur,
durch
deren
Augen
man
beider
Welten
besser
kennenlernt.
Während
die
Bösen
mit Udo
Kier,
Donal
Logue
und Arly
Jover
gleich
drei
markante
Gesichter
bekommen,
die mit
ihren
Rollen
als
Vampirlord,
als
Troublemaker
und
Geliebte
für
Aufsehen
sorgen,
kriegt
Blade
mit Kris
Kristofferson
einen
altklugen
Roadie
an die
Seite,
der als
Mentor
nicht
cooler
sein
könnte.
Fazit:
Selbst
nach dem
xten
Schauen
ist
eines
immer
noch
mehr als
klar -
"Blade"
ist
einer
der
besten
Actionfilme
und ein
großes
Vorbild
für alle
Comic-Verfilmungen.
Must-see
für
jeden,
der das
Genre
auch nur
annähernd
mag.
9
/ 10
10 -
Meisterwerk
8-9 -
sehr gut
6-7 -
gut
5 -
mittelmäßig
3-4 -
ausreichend
1-2 -
miserabel
0 -
Inakzeptabel
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