Story:
Im
achtzehnten
Jahrhundert
herrscht
Unruhe
in
Rumänien,
denn
eine
Zunft
von
Vampirjägern
hat es
sich zum
Ziel
gemacht,
alle
Vampire
inklusive
ihres
Königs
auszurotten.
Rayne
ist
dessen
Tochter,
und als
das
ehemalige
Zirkuskind
(und
Halb-Vampir)
sich
zusammen
mit den
Vampirjägern
auf den
Weg
macht,
liegt
eine
blutige
und
actionreiche
Reise
vor
ihnen...
regie :
uwe boll
cast
:
kristanna
lokken,
michael
madsen
kritik
:
christian
mester
____________________________________________________________________________
Kritik:
Man
nehme
eine
typische
Folge "Xena",
lasse
Xena
ihre
Brüste
entblößen
und sie
-
unterstützt
von
Splattertrashkult
Olaf
Ittenbach
-
äußerst
blutrünstig
zu Felde
ziehen,
während
ein
Michael
Madsen
gelangweilt
und
zumeist
betrunken
durch
ritterliches
Ambiente
stakst.
Derartiges
darf man
sich
unter
der
vorliegenden
Game-Verfilmung
zu "Bloodrayne"
vorstellen,
die bei
Erscheinen
2005
nicht
ohne
Grund
für
Aufsehen
sorgte.
In
Game-Kreisen
fragte
man sich
gemeinsam,
wo denn
das
Nazi-Thema
geblieben
war (das
erste
Videospiel
spielt
zur Zeit
des
zweiten
Weltkriegs),
Filmfans
beäugten
das
Bollsche
Neuwerk
mit
heiterer
Erwartung
nach
einem
weiteren
Skandalfilm.
Nach dem
gezielt
übertriebenem
"Alone
in the
Dark"
und dem
poppigen,
schrägen
Zombie-Irrsinn
"House
of the
Dead"
ist
Bolls
dritte
Game-Verfilmung
"Bloodrayne"
eine
ernstere
Story
geworden,
deren
Ernst
kein
einziges
Mal
sitzen
will.
Die als
tragische
Rachegeschichte
aufgezogene
Prequel-Mär
ist ein
blutiger
Actionwirrwarr,
dem es
an allen
Ecken
und
Kanten
an
Budget
mangelt
(katastrophal:
Outfits,
Sets und
Waffen).
Das
große
Abenteuer
ist
fürchterlich
klein,
die
Handlung
vorhersehbar,
zahlreiche
Dia- und
Monologe
sinnentleert,
das
Gehacke
arg
trashig.
Michelle
Rodriguez
und
Kristanna
Lokken
bemühen
sich
inmitten
der
Konflikte
um
Motivation
(beide
verliebten
sich
übrigens
während
des
Drehs
ineinander),
verlieren
aber
inmitten
der
geld-
und
motivationslosen
anderen
Beteiligten.
Ben
Kingsley
gähnt
als
Vampirlord
durch
seine
Szenen,
Meat
Loaf
blamiert
sich als
Möchtegern-Casanova
und
Billy
Zane
wünscht
sich,
1997
doch
besser
mit der
"Titanic"
untergegangen
zu sein.
Bolls
Regie
ist
nicht
schlecht;
die ihm
entgegen
gebrachte
Kritik
ist
zumeist
ohnehin
weitläufig
übertrieben
und ein
reines
Resultat
seiner
oft
pressekritischen
Auftritte,
man
merkt
aber,
dass es
Boll an
Zeit und
Mitteln
fehlte,
eine
wirklich
bemerkenswerte,
sehenswerte
Actiongeschichte
zu
inszenieren.
Fazit:
Wer sich
"Xena"
schon
immer
mal mit
nackter
Haut und
Splatterkram
wünschte,
darf "Bloodrayne"
mit
offenen
Armen
empfangen.
Jeder
andere
hält
Abstand
und
wirft
stattdessen
"Underworld
3" rein.
2,5
/ 10
10 -
Meisterwerk
8-9 -
sehr gut
6-7 -
gut
5 -
mittelmäßig
3-4 -
ausreichend
1-2 -
miserabel
0 -
Inakzeptabel
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