Story:
Ein
kleines
Dorf
mitten
im
Nirgendwo
von
Thailand.
Im Zuge
eines
Sportfestes
werden
viele
jugendlichen
Sportler
in das
kleine
Dorf
eingeladen,
die die
ärmlichen
Einwohner
mit
kleinen
Geschenken
erfreuen.
Doch
diese
Freude
hält
nicht
lange
an.
Thailändische
Terroristen
nehmen
das
kleine
Dorf
samt
ihrer
Einwohner
in ihre
Gewalt
und
drohen
mit
Hinrichtungen,
wenn
ihre
Forderung
nach der
Freilassung
eines
Oberschurken
nicht
Folge
geleistet
wird.
Doch sie
haben
ihre
Rechnung
ohne Cop
Daew
(Dan
Chupong)
gemacht,
der
eiskalt
zurückschlägt
und
versucht
das Dorf
zu
befreien.
regie :
panna
rittikrai
cast
:
dan
chupong
kritik
:
frederic
garz
____________________________________________________________________________
Kritik:
"Von den
Machern
von
Ong-Bak"
wurde im
Vorfeld
groß auf
den
Kinoplakaten
propagiert
und
somit
wahren
die
Erwartungen
an
dieses
thailändischen
Martial
Arts
Streifen
nicht
gerade
klein.
Denn
Sowohl
"Ong Bak"
als auch
"Revenge
of the
Warrior",
die
beide
mit
Newcomer
Tony Jaa
in der
Hauptrolle
besetzt
waren,
schlugen
im
Martial-
Arts
Genre
ein wie
eine
Bombe.
Zu
verdanken
war dies
natürlich
Kampf-Ass
Tony Jaa,
die
Neuentdeckung
der
vergangenen
Jahre,
der
unheimlich
beweglich
eine
unglaublich
perfekt
choreographierte
Art zu
Kämpfen
zelebrierte,
welche
Genre-
Fans den
Kopf
verdrehte.
Auf
diesen
Erfolgs-Zug
wollten
die
Macher
hinter
diesen
zwei
Streifen
natürlich
aufsteigen
und mit
dem
ganzen
Schwung
schnell
einen
neuen
Martial
Arts
Kracher
auf die
Leinwand
zaubern.
Anstelle
von Tony
Jaa nahm
man den
halbwegs
unbekannten
Dan
Chupong,
der
ähnlich
wie Ton
Jaa
körperlich
sehr
fitt
wirkte
und mit
einigen
guten
Moves
und
Kicks
aufwarten
konnte.
Kein
neuer
Tony Jaa,
sondern
ein
Charakter,
der
seine
Martial
Arts
Fähigkeiten
mit
Schusswaffeneinsatz
gut
kombinieren
konnte.
Schauspielerisch
konnte
man aber
auch von
ihm
keine
Glanzleistungen
erwarten
und so
sollte
man sich
mehr auf
sein
akrobatisches
Kampfgeschick
als auf
seine
Schauspielleistung
freuen.
Selten
verzieht
er eine
Mime
oder
schwindet
große
reden,
nein,
genau
wie Tony
Jaa ist
er ein
Mann
weniger
Worte
der eher
die
Fäuste
sprechen
lässt.
Das
kommt
dem Film
natürlich
zu gute,
der
seinen
Schwerpunkt
noch
mehr als
die Ton
Jaa -
Streifen
hauptsächlich
auf die
Action-Momente
setzt.
Story-technisch
kann
"Born to
Fight"
nur sehr
wenig
bieten.
Eine
klassische
groß
angelegte
Geiselnahme
mit den
üblichen
Erpressungs-Klischees
und den
eindimensionalen
stereotypen
Charakteren
lässt
den
Spannungslevel
stehst
am
Nullpunkt
vor sich
hinschlummern.
Nicht
nur,
dass man
die
Geschichte
leicht
vorhersehen
kann,
wird
kaum
eine
Wendung
geboten
und mit
Dramatik
mehr als
gegeizt.
Nur am
Ende
vermag
diese
gelegentlich
kurz
aufzublitzen
und
wirkt
dann
fast
schon
überzogen
kitschig.
Nein,
dieser
Film
legt
keinen
Wert
darauf
logisch
oder gar
originell
zu sein,
er will
schlicht
und
ergreifend
unterhalten
und das
möglichst
laut und
spektakulär.
Das Geld
für die
Drehbuchautoren
sparte
man sich
scheinbar
für noch
mehr
Action-Choreographen
und
Regisseur
Panna
Rittikrai
schien
sich so
sehr auf
die
Action
konzentriert
zu
haben,
dass ihm
alles
anderen
rundherum
völlig
egal
war.
Nicht
anders
ist zu
erklären,
dass wir
nach
eine
fulminanten
Anfangssequenz,
die
beinharte
blutige
Schießereien,
Verfolgungsjagden
und
Explosionen
zum
Inhalt
hatte,
gut ein
drittel
der
Filmlänge
warten
müssen
bis ein
beispielloser
Showdown
beginnt,
der alle
nur
Arten
von
möglichen
Kampf-
und
Feuergefechte
regelrecht
zelebriert.
Wenn man
schon
keine
Story
bietet
dann
wenigstens
so viel
Action
wie nur
irgendwie
möglich
ist. Das
dachten
sich
wohl die
Macher
und
bieten
Actioneinlagen
und
unterschiedlicher
und
abwechslungsreicher
nicht
hätten
aushalten
können.
So
nutzen
sämtliche
Sportler
ihre
erlernten
Fähigkeiten,
um so
den
Scharen
von
Gegnern
das
Licht
auszuknipsen.
Der eine
jongliert
seine
Fußbälle
so
geschickt,
dass er
mit
geschickten
Schüssen
seine
Gegner
außer
Gefecht
setzt.
Andere
wiederum
gelingt
dies mit
akrobatischen
Sprüngen,
geschickten
Turneinlagen
oder
anderen
Sportarten
die zu
Selbstverteidigungszwecken
clever
und
geschickt
missbraucht
werden.
Ein
riesiger
Ideenreichtum
kombiniert
mit
Erfahrung
aus dem
Martial
Arts
Bereich
lässt
hierbei
das Herz
der
Actionfans
höher
schlagen.
Neben
dieser
Vielzahl
an teils
schon
komödiantisch
inszenierten
Einlagen,
darf
aber
natürlich
auch
Hauptdarsteller
Dan
Chupong
zeigen,
was in
ihm
steckt.
Zum
Bedauern
tritt er
leider
in der
Mitte
des
Filmes
etwas in
den
Hintergrund
und
wacht
nach der
genialen
Anfangssequenz
vor
allem
zum
Finale
hin
wieder
auf und
wächst
über
sich
hinaus.
Ebenso
wie Tony
Jaa
beherrscht
er
verblüffende
Tricks,
unglaubliche
Moves
und
akrobatische
Kampfeinlagen,
die
jedem
Gegner
Kopfzerbrechen
bereiten
und das
im
wahrsten
Sinne
des
Wortes.
180 Grad
Drehungen
in der
Luft,
waghalsige
Stunts
und
brutale
Knochenbrecheraktionen
gehören
ebenso
zu
seinem
Arsenal
wie der
perfekte
Umgang
mit der
Schusswaffe.
Von ihm
hätte
man
gerne
mehr
Szenen
über den
ganzen
Film
verteilt
gesehen.
Aber das
Gezeigte
am Ende
stellt
dann
doch
mehr als
zufrieden.
Denn der
Film
wirkt
sehr
"Old
School"
mäßig,
sprich
nach
Action
der
alten
Schule.
Kein CGI,
keine
Drähte,
alles
echt,
alles
real,
nur ein
paar
Matten
schützen
die
Akteure
beim
Fall in
die
Tiefe.
Das
sollte
man dem
Film in
der
heutigen
Zeit
hoch
anrechnen.
Zusammengefasst,
fallen
nur die
quasi
nicht
vorhandene
Story
sowie
eine
sich
etwas
lang
ziehende
Action-arme
Szene
negativ
ins
Gewicht.
Die
schauspielerische
Dürftigkeit
sowie
nicht
vorhandene
Spannung
/
Dramatik
ist für
diese
Art von
subtiler
Actionunterhaltung
normal
und
sollte
daher
bei der
Bewertung
keinen
allzu
großen
Stellenwert
einnehmen.
Die
Gegner,
vor
allem
der
General
bleibt
völlig
blass
und ist
mehr
oder
weniger
ein
Witz,
meist
fallen
sie um
wie
Pappfiguren
im Wind.
Eben
typisch
für die
Art von
Film
genau so
wie der
thailändische
Humor,
der auch
in
diesem
Streifen
stellenweise
aufblitzt,
z.B.
wenn die
Actionsequenzen
einfach
zu
übertreiben
unrealistisch
sind.
Aber
dies
schafft
andererseits
auch die
nötige
Abwechslung,
die den
Genre-Fan
erfreut
und ihn
mit
einem
guten
Gefühl
den
Heimweg
vom Kino
antreten
lässt.
Denn
"Born to
Fight"
ist
altes
handgemachtes
Actionkino,
das
kurzweilig
hervorragend
unterhält
und
Action
satt
bietet.
Wer
genau
das
sucht,
der wird
hier gut
bedient.
Oberflächlich,
subtil,
aber
unterhaltsam.
6,5
/ 10
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