Story:
Zwei
Pärchen
machen
Urlaub
in Neu
Guinea,
als sie
auf
einmal
auf die
Idee
kommen,
den
verschwundenen
Multimillionär
Michael
Rockefeller
zu
suchen.
Der soll
damals
angeblich
im
Dschungel
verschollen
sein, in
dem wohl
noch
echte
Kannibalen
leben.
regie :
jonathan
hensleigh
cast
:
wen
interessiert's
kritik :
christian
mester
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Kritik:
Der neue
vom
Regisseur
von The
Punisher
ist nur
peinlich.
Und
schlecht.
Jonathan
Hensleigh
hat sich
vor
einigen
Jahren
an das
Remake
von
Marvel's
Punisher
gesetzt
und
genau
den Film
gemacht,
den kein
Fan der
Serie
haben
wollte.
Statt
eines
bleihaltigen
Blutbads
servierte
Hensleigh
einen
Punisher,
der
seine
Widersacher
anhand
von
Intrigen
und
künstlichen
Feuerlöschern
an der
Nase
herumführte,
bevor er
in den
letzten
10
Minuten
dann die
Action
anging.
Sein
neuer,
der
Horrorfilm
"Cannibals
-
Welcome
to the
Jungle"
macht es
ähnlich.
Als
Wiederbelebung
des
skandalbehafteten
Kannibalenfilms
sollte
es
eigentlich
für
regelrecht
viel
Wirbel
sorgen,
aber
schon
nach den
ersten
Minuten
wird
klar,
wieso
der
nicht
einmal
ins Kino
gekommen
ist.
Während
sein
Punisher
zumindest
die
falsche
Story
mit
guten
Schauspielern
erzählte,
erzählt
Cannibals
überhaupt
keine.
70
geschlagene
Minuten
verfolgt
man die
Eskapaden
der zwei
vollkommen
unsympathischen
und der
anderen
zwei
langweiligen
Hauptfiguren,
die rein
garnichts
machen
außer
sich
minutenlang
zu
streiten
und vor
der
Kamera
herum zu
kaspern.
Zu der
sei was
gesagt:
Cannibals
ist wie
Blair
Witch
Project
gefilmt,
was
nicht
nur
nervt,
sondern
auch
überhaupt
keinen
Sinn
macht.
Selbst
als man
einen
der
Freunde
als
Leiche
findet,
wird
diese
seelenruhig
gefilmt,
wobei
später
selbst
ein
Kannibale
mal die
Kamera
halten
darf
(kein
Scherz).
Cannibal
Holocaust,
Cannibal
Ferox,
das
waren
vor
knapp 30
Jahren
richtig
verbotene
Filme,
die bis
heute
für
Furore
gesorgt
haben.
Zwar
hauptsächlich
wegen
der
ungestellten
Gewalt
an
Tieren
(die
hier
gottseidank
fehlt),
aber sie
stachen
auch
durch
extreme
Gewalt,
viel
Nacktheit
und
durchaus
spannende
Szenen
heraus,
bei
denen
man
schon
verstehen
kann,
wieso
sie in
manchen
Ländern
noch
heute
auf der
Verbotsliste
stehen.
Als
Quasi-Remake
von
Holocaust
oder
Ferox
(die
beide
sind
sich eh
sehr
gleich)
passiert
aber
überhaupt
nichts
skandalöses
in
diesem
Film.
Alle
Morde
passieren
im Off
und wer
Gore
oder
skandalöse
Nacktheit
sucht,
der
findet
selbst
im
keuschen
Nonnenkloster
mehr von
beidem.
Nach
mehr als
einer
elendig
unerträglichen
Stunde
mit den
vier
Vollpfosten
taucht
endlich die
erste
Leiche
auf, die
als
einzige
etwas
Horror
bringt,
aber so
dermaßen
amateurhaft
und
platt
gezeigt
wird,
das
überhaupt
kein
Grusel
aufkommen
kann.
Hensleigh
erhofft
sich mit
seinem
Blitz-Ende
sicher
den
gleichen
Schock
wie bei
Blair
Witch,
aber der
war
schon
nach
20-30
Minuten
spannend
und ließ
immerzu
anmerken,
dass die
Gegend
unheilvoll
war.
Selbst
nach dem
Abspann
wartet
man noch
darauf,
das der
Film los
geht,
denn das
gesehene
kann
eigentlich
nicht
ernst
gemeint
sein.
Hinzu
kommt
noch,
dass die
Originale
vom
Thema
Ausbeutung
der
Ureinwohner
durch
die
Kolonisten
her noch
Sozialkritik
verteilten,
womit
ihre
(wenn
auch
sehr
trashigen)
Filme
etwas
mehr
Tiefe
bekamen.
Cannibals
pfeift
auf
alles
und ist
nur ein
Vollzeit-Urlaubsvideo
von
vollkommen
unsympathischen
Leuten,
die am
Ende als
Meisenfutter
enden.
Fazit:
Nicht
ausleihen.
0
/ 10
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Diskussion
im Forum
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