Story:
Der
junge
Arbeiter
Patrick
Chamusso
(Derek
Luke)
hat es
mit
seiner
Familie
in
Afrika
nicht
leicht.
Als er
eines
Tages
von
einem
amerikanischen
Polizisten
(Tim
Robbins)
eines
Terroranschlages
bezichtigt
wird,
gerät
Chamusso
in eine
unaufhaltsame
Spirale
der
Gewalt,
die ihn
und sein
gesamtes
Umfeld
immer
weiter
ins
Verderben
zieht...
Nach
einer
wahren
Geschichte.
regie :
philipp
noyce
cast
:
derek
luke,
tim
robbins
kritik :
christian
mester
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Kritik:
Catch a
Fire hat
auf dem
Papier
das Zeug
zu einem
ganz
großen
Oscar-Werk,
verspielt
sein
Potential
aber
durch
ein
langatmiges
Script
und eine
kalte
Geschichte,
in der
die
Schauspieler
nur
selten
zu
berühren
oder
unterhalten
wissen.
Derek
Luke war
bei den
letzten
Oscars
nicht
nominiert,
stand
aber
wegen
seiner
Rolle in
Catch a
Fire des
öfteren
mit
Lobeshymnen
in der
Presse.
Nicht
unbedingt
gerechtfertigt,
denn
tatsächlich
ist
seine
Performance
in dem
tragischen
Drama
planlos
und
unterfordert,
was zum
größten
Teil an
der
Regie
liegt.
Wie man
aus
einer
aufregenden
und
dramatischen
Geschichte
Unterhaltungs-gold
und
schauspielerische
Juwelen
zaubern
kann,
das
bewies
Edward
Zwick
erst
kürzlich
mit
seinem
hervorragendem
Blood
Diamond.
Noyce'
Drama
zielt
zwar
grundsätzlich
weniger
auf
Action
als auf
Charakterstärke
ab,
trifft
in der
Richtung
aber
auch
nicht
den Nerv
eines
Der
letzte
König
von
Schottland.
Während
selbst
James
McAvoy
nebem
dem
gigantischen
Forest
Withaker
zu
glänzen
vermochte,
schleppen
sich
Robbins
und Luke
nur
träge
durch
die
sumpfige
Geschichte
ohne
echte
Höhen
oder
Tiefen.
Trotz
unfairer
Foltereien
und
entschlossenen
Handlungen
gibt es
fast
keine
Szenen,
in denen
Luke
oder
Robbins
brillieren
können.
Die
beiden
Herren,
die das
durchaus
schon in
anderen
Filmen
mehr als
genug
bewiesen
haben,
bleiben
einfach
hilflos,
weil die
Vorlage
fehlt
und
Noyce
sie
nicht in
Szene
setzt.
Von der
Story
hätte
Catch a
Fire so
fesselnd
und
dramatisch
werden
müssen
wie
Hotel
Ruanda
oder
Syriana,
aber das
schafft
er
einfach
nicht.
Letztendlich
ist die
Message
des
Films
auch
relativ
platt:
schlechte
Charakterzüge
entstehen
durch
ein
schlechtes
Umfeld,
Gewalt
erzeugt
Gegengewalt,
aber
wenn der
echte
Patrick
Chamusso
am Ende
in die
Kamera
lächelt
und
ansprechend
geehrt
wird,
fällt es
dem
gewöhnlichen
Zuschauer
bereits
schwer,
sich an
die
Namen
der
Figuren
zu
erinnern.
Regie,
Figuren,
Szenerie
und
Soundtrack
schwächeln;
einzig
die
interessante
Kamerarbeit
und die
versuchte
Mühe
Luke's
retten
was noch
zu
retten
ist.
Fazit:
Catch a
Fire
4
/ 10
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im Forum
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