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Film Kritik
 
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Kritik: Crank

Story:
Jason Statham spielt den Gauner Chev, der eines Morgens mit einem neuartigen chinesischen Gift infiziert wird. Sinkt sein Adrenalinwert unter einem bestimmten Wert, ist sein Leben vorbei, also muss er alles tun, um stehts unter Hochspannung zu stehen.

regie :
mark neveldine, brian taylor
cast  : jason statham, amy smart
kritik : matthew sole
 

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Kritik:
Beim ersten Transporter konnte man es schon ahnen, jetzt ist es geklärt: Jason Statham ist die neue Nummer 1 des Genres Action. Sein neuer Film "Crank" verdrängt die beiden anderen Kracher des Jahres (Underworld & Mi3) wortlos auf die zweiten Plätze und kümmert sich um all das, was das Herz des Actionfans begehrt.

Längen sind etwas, was man in "Crank" nicht finden wird. Von der ersten Minute an ist der Film eine pausenlose Hetzjagd, die nervenaufreibender nicht sein könnte. Jason Statham prügelt, schießt und rennt um sein Leben, als wäre es der letzte Film seiner Karriere. Blutige Kampfszenen ohne dem üblichen Kung-Fu wechseln sich ab mit halsbrecherischen Stunts, die sich scheinbar immer weiter übertreffen.

Da das Gift in Chevs Adern sein Herz automatisch verlangsamt, ist er förmlich gezwungen, sich unterwegs immer neue Methoden dagegen einfallen zu lassen. Das führt zu lustigen und überraschenden Szenen, die Jason exakt auf den Leib geschneidert sind und beim Dreh sichtlich Spaß gemacht haben.

Was der flotte Running Scared Anfang des Jahres an satter Action für Erwachsene vorlegte, führt Crank explosiv auf den nächsten Level. Wer das Genre mag und nicht zwingend auf den nächsten HipHop-Slowmotion Shooter wartet, der darf Crank nicht verpassen.

Die beiden Newcomer-Regisseure verstehen es beispiellos, den Stress und das Chaos filmisch einzufangen, und zeigen damit ein beeindruckendes Debüt.

Amy Smart ist es zu verdanken, das der Film viele amüsante Stellen hat und Chev mehr über sich preisgeben muss. Das schon macht ihn zu einer tieferen Figur, als es der wortkarge Transporter je war. Zwar erreicht Jason Statham nie die gestische und mimische Kunst eines Paul Walker in Running Scared, dafür aber schlägt Crank schon in den ersten 15 Minuten die gesamte Action der Konkurrenz.

Kurzum, "Crank" ist ein knallharter Actionthriller der Superlative und muss gesehen werden.


8 / 10

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