Story:
Joe Kingman ist ein
millionenschwerer Quarterback und selbstverliebter Dummbatz, dessen Alltag nur
aus wilden Parties, Fernseh-Ruhm und leichten Frauen besteht. Als eines Tages
ein kleines Mädchen vor seiner Tür steht und behauptet, seine Tochter zu sein,
stellt sich dem Muskelberg jedoch plötzlich seine bisher größte Herausforderung
entgegen...
regie :
andy fickman
cast :
the rock, rosalyn sanchez
kritik :
christian mester
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Kritik:
Mit "Daddy ohne Plan"
tut sich The Rock wirklich keinen Gefallen. Selbst
für einen anspruchslosen Familien-/Kinderfilm für kleine Mädchen ist Daddy ohne
Plan ziemlich planlos.
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"Patrick Swayze hat mehr Actionfilme gemacht als
du.
Don Swayze auch!"
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Immer wenn Actionstars kurzweilig
ins Comedygenre wechseln (um ihren Marktwert zu steigen), geht das für
gewöhnlich in die Hose. Denkt man da
an Granaten wie Stop, oder meine Mami schießt (Stallone), Junior
(Schwarzenegger) oder sämtliche Hulk Hogan-Filme, so wird schnell klar,
das muskelbepackte Actionhelden doch eher zuhause bleiben sollen.
Nur in wirklich seltenen Fällen geht sowas glimpflich aus; wie etwa in Arnie's
Weihnachtsfilm Versprochen ist versprochen oder in Vin Diesel's Der Babynator,
in denen die Haudegen tatsächlich für viele Lacher sorgen und sich selbst auch
mal auf die Schippe nehmen können, ohne das es peinlich wird.
Daddy ohne Plan scheitert vergeblich an der Comedy. Zwar macht die Kleine
(niedlich, aber belanglos gespielt von Madison Pettis) einiges um The Rock in
Peinlichkeiten zu bringen, aber so wirklich lustig ist nichts davon. Wenn der
kernige Wrestlingstar im hautengen Anzug beim Ballett über die Bühne tippelt
oder sie seine Badewasser überlaufen lässt, dann ist das vieles, nur nicht witzig.
Da er nicht sonderlich witzig ist, könnte man zumindest etwas über die
obligatorisch emotionalen Momente sagen, aber auch die hat man schon wesentlich
besser in anderen Filmen gesehen. Mehrfach fragt die Kleine zB, was
das beste sei, das Rock je widerfahren sei. 27 mal später sieht
er sie schließlich strahlend an und sagt, (trommelwirbel) das sie es ist. Und
dann singt er ihr auch noch "Are you lonesome, tonight" von Elvis vor.
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"Ich schwörs, keine Kinderfilme mehr nach
Witch Mountain, Get Smart, Shazam
und Die Zahnfee."
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Begleitet wird das ganze von der
wohl langweiligsten Lovestory der letzten Familienfilmjahre, in der Rock mit
seiner Ballettlehrerin Roselyn Sanchez (die seit Rush Hour 2 noch besser
aussieht) anbandelt. Anfangs soll man glauben dass sie ihn überhaupt nicht mag,
was aber aufgrund ihrer lüsternen Blicke und dem starken Charme Rock's (dem man
den Mistkerl einfach nicht abnehmen kann) völlig unglaubwürdig bleibt.
Rock selbst ist eigentlich nicht zu kritisieren. Er gibt sich viel Mühe, hat
aber aufgrund des schlechten Scripts keine Chance, seine lustige Art zu zeigen -
die er ja mit Be Cool schon bewiesen hat. Da Joe in der ersten Hälfte des Films
als egoistischer Macho dargestellt wird, wäre es auch angebrachter gewesen,
einen wirklich harten Knochen wie zB Mickey Rourke zu besetzen, und nicht so
einen absoluten Traum-Schwiegersohn wie Dwayne Johnson.
Von der Regie her ist Daddy gesichtslose Standardware, die jeder halbwegs
erfahrene Regieassistent hätte machen können.
Insgesamt ist Daddy ohne Plan auch kein wirklicher Hit für Kids, da es einfach
viele bessere, lustigere, bewegendere und actionreichere Kinderfilme gibt.
Fazit:
Eine witzlose Komödie
und ein Familienfilm ohne Emotionen; für Erwachsene
zu langweilig, für Kids zu uncool. Das traurige: es ist Rock's zweitgrößer
Erfolg bisher an den Kinokassen.
3 / 10
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