Story:
Vierzig Jahre nachdem Mark
als einziger Überlebender eines grauenhaften Mordplatzes gefunden wurde, kehrt
er in seine alte Heimat zurück um die Dämonen der Vergangenheit zu besiegen. Zur
Hilfe hat er seine beiden Kinder, sowie seine ihn sehr liebende Ehefrau Maria
dabei. Da er es ganz genau wissen will, zieht er in sein altes Familienhaus - in
dem damals auch die merkwürdigen Ritualmorde geschahen.
Doch Mark scheint damit nicht wirklich fertig zu werden - er halluziniert, hat
Anfälle und scheint manchmal nicht ganz Herr über sich sein. Sein kleiner Sohn
fängt an, merkwürdige Dinge zu zeichnen und auch Tochter Regina (Paquin) fühlt
sich langsam unwohl... das Grauen beginnt schon wieder.
regie :
jonathan liebesman
cast :
anna paquin
kritik :
bernd berger
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Kritik:
Darkness ist ein guter, wenn auch nicht
vollends überzeugender Horrorthriller, der versucht mit altbekannten Traditionen
und einigen Horrortrends neues zu schaffen.
Zum Beispiel scheint es zurzeit wohl in zu sein, Kindergeister im Hintergrund
herumstehen zu haben, und so passiert es auch hier. Ein netter Gedanke, der
zuweilen auch sehr schocken kann (The Grudge) - hier wird es allerdings zu oft
wiederholt und dadurch geschwächt. Besser sind dagegen die Aufnahmen der drei
bizarren alten Leute, die hin und wieder an der Decke herumkrabbeln -
Exorzistfeeling kommt auf!
Anna Paquin spielt leider nichts anderes als die "Damsel in Distress", dh sie
schluchzt und stolpert sich mit offenen Mund durch eine recht dialogarme Figur,
die eigentlich garnicht aktiv an der Story teilnimmt. Sie ist einfach immer nur
dabei und bekommt mit, was um sie herum passiert. Was allerdings auffällt ist
die auffällige Positionierung der Kamera in ihrem Geschehen - stets scheint die
Kamera das Hauptaugenmerk auf Paquin's Rundungen zu legen- was besonders zu
Anfang stark ins Auge fällt und unfreiwillig komisch wirkt.
Was dem Film vor allem fehlt ist also eine Bezugsperson. Niemand der Figuren ist
sonderlich charismatisch, Mutter, Sohn und Vater sind allesamt etwas unheimlich
und die Tochter - nun ja, sie ist eher Statistin.
Letztendlich kann der Film mit seinen spannenden Aufnahmen und dem sehr
ungewöhnlichen Ende noch einige Punkte holen, und ist somit für den verregneten
Sonntagnachmittag ohne Probleme zu empfehlen.
Fazit:
Der Film hätte etwas
besser sein können, aber aufgrund seiner vielen Wiederholungen und den schwachen
Geisterkindern gibt es nur 5 von 10.
05 / 10
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