Story:
Als der
Symbol-Experte
Robert
Langdon
(Tom
Hanks)
von der
französischen
Polizei
in den
Louvre
bestellt
wird,
ahnt er
noch
nicht,
welch
Abenteuer
auf ihn
wartet.
Dort
wurde
nämlich
ein
alter
Bekannter
von ihm
ermordet,
der eine
verschlüsselte
Nachricht
für ihn
hinterließ.
Zusammen
mit der
Enkelin
Sophie
Neveu
(Audrey
Tautou)
versucht
er nun
das
Rätsel
zu
lösen....
regie :
ron
howard
cast
:
tom
hanks,
audrey
tautou,
jean
reno
kritik
:
christian
mester
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Vorwort:
Dan
Brown's
zweiter
Roman
über
Robert
Langdon
ist ein
wahres
Kulturphänomen
- seit
Joanne
K.
Rowling's
Harry
Potter
hat kein
anderer
so sehr
für
Furore
gesorgt
wie
dieser.
Nachdem
er zu
einem
Millionenerfolg
wurde,
war es
also nur
eine
Frage
der
Zeit,
bis die
Geschichte
auch in
Filmform
vorliegen
würde....
Als
Leser
des
Buches
kann ich
im vorab
sagen,
dass
Fans der
Vorlage
getrost
aufautmen
können:
man
blieb
sehr nah
am
Original
und
schaffte
es
eigentlich
sehr
gut, die
eh schon
sehr
bildlich
geschriebene
Story
von
Brown
passend
umzusetzen.
Wie sehr
das aber
nun als
Spielfilm
funktioniert,
ist eine
andere
Geschichte.
Unter
der
Regie
von Ron
Howard
sieht
The Da
Vinci
Code
zwar
durchweg
solide
aus,
doch
kann man
nicht
wirklich
sehen,
wieso
der Film
125
Millionen
Dollar
gekostet
hat. Der
Mann
hinter
Apollo
13 und
Backdraft
ist hier
sichtlich
nicht
auf dem
Höhepunkt
seines
Schaffens.
Hans
Zimmers
Score
bleibt
überraschend
farblos,
was man
zum
Glück
nicht
über die
Darsteller
sagen
kann.
Ian
McKellen,
den
meisten
wohl
eher als
Magneto
oder
Gandalf
in
Erinnerung,
schafft
mit
Leigh
Teabing
eine
weitere
großartige
Figur,
die der
Veteran
mit Witz
und
Charme
zum
wahren
Highlight
des
Films
macht.
Gerne
zieht
man den
Hut vor
diesem
grandiosen
Schauspieler,
der erst
viel zu
spät zu
seinem
Ruhm
gekommen
ist.
Auch
exzellent
ist der
Standard-Franzose
Jean
Reno,
der
seiner
undankbar
kleinen
Rolle
eine
erstaunliche
Tiefe
verleiht.
Seine
Präsenz
wertet
den Film
gleich
auf, und
genau
wie bei
Paul
Bettany
wünscht
man
sich,
man
hätte
mehr von
ihm
gesehen.
Paul
Bettany.
Der
Ehemann
von
Jennifer
Connelly
hat es
nicht
immer
leicht:
zuletzt
wurde
sein
Film
FireWall
mit
Harrison
Ford von
Kritikern
und
Publikum
zerrissen,
da flog
er auch
noch für
die
Hauptrolle
des
Jokers
im
nächsten
Batman
aus dem
Rennen.
War
seine
Figur
Silas im
Buch
noch
eine der
besten,
zieht
Bettany's
Unglück
auch
hier
wieder
mit ein:
mit
seinen
wenigen
Szenen
und dem
Verzicht
auf mehr
Tiefe
bei
seiner
Figur
verblasst
er auch
hier
wieder,
sprichwörtlicherweise
ebenso
wie sein
Albino.
Audrey
Tautou
ist mit
Sicherheit
einer
der
niedlichsten
Exporte,
den
Frankreich
bislang
zu
bieten
hatte,
doch so
süß wie
sie ist,
kann sie
nicht
wirklich
überzeugen.
Trotz
ihrer
starken
emotionalen
Verknüpfung
mit dem
Opfer
und der
späteren
Offenbahrungen
bleibt
sie
starr
und
reiht
sich mit
ihren
Mimiken
gar
irgendwo
zwischen
einem
typischen
DJ
Qualls
und
Haudegen
Steven
Seagal
ein.
Eine
Schande,
überlegt
man, was
wohl
eine
Sophie
Marceau
oder
eine
Catherine
Zeta-Jones
mit der
Rolle
gemacht
hätte.
Tom
Hanks
selbst
ist der
große
Verlierer
des Da
Vinci
Codes,
denn
dafür,
das er
der
"große
Robert
Langdon"
und der
Held der
Geschichte
ist,
bleibt
er blaß,
spaßarm
und ohne
viel
Begeisterung
im Bild.
Meistens
agiert
er eh
nur als
Nebenfigur,
und auch
zwei
kleinere
Szenen
mit
Platzangst,
die der
Figur
mehr
Tiefe
verleihen
sollen,
fallen
hier wie
seine
Filmfigur
tief ins
Wasser.
Wir
sprechen
hier
über Tom
Hanks.
Forrest
Gump.
Der
Mann,
der die
Apollo
13
Mission
überlebte.
Der mit
Wilson
dem
Volleyball
sprach.
Es ist
traurig,
das
Hanks
hier so
daneben
greift.
Dan
Brown's
Roman
ist ein
so
unterhaltsames
Leseerlebnis,
weil er
den
Verlauf
der
Story in
extrem
geschickte
Kapitel
unterteilt.
Fast
jedes
endet
mit
einem
Cliffhanger,
das
einen
mit
Spannung
den
nächsten
Seiten
entgegen
fiebern
lässt.
Ron
Howard
geht
jedoch
mit der
Kettensäge
an die
Struktur
und baut
sich
seine
eigene,
die
dementsprechend
unharmonisch
und
ungeliebt
aussieht.
Natürlich
folgt
man dem
Verlauf
gebannt
und will
wissen,
was es
mit der
Story
auf sich
hat und
was als
nächstes
passiert,
doch
wirkliche
Spannung
oder
skandal-trächtige
Enthüllungen
treten
nicht
auf;
bzw. sie
werden
nicht
spektakulär
in Szene
gesetzt.
Das
sollten
sie
aber,
überlegt
man sich
mal,
worum es
hier
überhaupt
geht.
Insgesamt
bleibt
man mit
gemischten
Gefühlen
sitzen,
doch
insbesondere
fragt
man
sich, ob
all der
Hype
gerechtfertigt
ist. Für
das
Buch?
Ja,
durchaus.
Aber für
den
Film?
Keineswegs.
Wie
schon
gesagt:
es eine
solide
verfilmte,
halbwegs
spannende
Geschichte
mit
einigen
Highlights
und viel
Mittelmaß,
die es
eigentlich
verdient
hätte,
durch
und
durch
außergewöhnlich
beeindruckend
zu sein.
Fazit:
Sakrileg
ist ein
interessanter
Film den
man sich
ohne
Probleme
anschauen
kann -
doch den
besseren
und
unterhaltsameren
über
Schatzsuche
und
verschlüsselte
Rätsel
findet
man in
"Das
Vermächtnis
der
Tempelritter".
06
/ 10
Christian
Mester
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