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Film Kritik
 
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Kritik: The Da Vinci Code - Sakrileg

Story:
Als der Symbol-Experte Robert Langdon (Tom Hanks) von der französischen Polizei in den Louvre bestellt wird, ahnt er noch nicht, welch Abenteuer auf ihn wartet. Dort wurde nämlich ein alter Bekannter von ihm ermordet, der eine verschlüsselte Nachricht für ihn hinterließ. Zusammen mit der Enkelin Sophie Neveu (Audrey Tautou) versucht er nun das Rätsel zu lösen....

regie :
ron howard
cast  : tom hanks, audrey tautou, jean reno
kritik : frederic garz
 

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Kritik:
Dan Browns Welt-Bestseller „Sakrileg“ hält nun Einzug in die weltweiten Lichtspielhäuser und niemand anderes, als Oscar-Preisträger Ron Howard („A beautiful Mind“), hat sich diesem großen Projekt angenommen.

Zwar hatten es in der Vergangenheit viele Buchverfilmungen schwer, doch beweisen vor allem die Umsetzungen der „Herr der Ringe“ -Trilogie und der „Harry Potter“ -Bände, dass eine Umsetzung sehr wohl auch Erfolg haben kann.

Erzählt wird eine Geschichte voller Verschwörungen, Rätseln, verschieden deutbarer Symbole und mysteriöser Orden. Eine moderne Schnitzeljagd quer durch die Religion mit einer Starbesetzung, die von Tom Hanks („Terminal“, „Verschollen“) über Audrey Tautou („Die fabelhafte Welt der Amelie“) bis hin zu Jean Reno („Leon-Der Profi“) sowie Paul Bettany („Firewall“) reicht und mit Ian McKellen („X-Men“) das I-Tüpfelchen bildet.

Doch diese hochrangige Besetzung trübt nicht darüber hinweg, dass dem Film über weite Strecken die Abwechslung fehlt. Ein ständiges Frage und Antwort Spiel begleitet von ein paar wenigen actionreicheren Szenen, wie z.B. einer Flucht, gehen Hand in Hand mit einer zwar dichten Atmosphäre, die jedoch nur selten einen Spannungsbogen aufzubauen versteht.

Die Schauplätze, wie Kirchen oder Schlösser, wurden hervorragend gewählt, durch geschickte Kameraeinstellungen perfekt in Szenen gesetzt und ihre Atmosphäre mit tollen Kamerafahrten eingefangen. Eine detailverliebte Vorgehensweise, die dem Film viel Intensität beschert.

Angesichts des großen Potentials ist es schwer zu verstehen, dass die zwar insgesamt interessante aber kaum spannende Storyline nie richtig mitreißt. Sie mag nur selten zu fesseln, zu oft wird man von minutenlangen anspruchsvollen Dialogen geplagt, bei denen jedes Wort elementar wichtig zu sein scheint. Auf die Gesamtlänge von 153 Minuten gesehen, ist es schwer, der Geschichte mit ihren Wendungen und Rätseln ständig zu folgen.

Ebenso vermisst der ein oder andere vielleicht den typischen Helden, den viele in Tom Hanks vermuteten. Zwar begleitet man Hanks und Tautou durch den Film, aufgrund des immensen Ausmaßes aber, stellen die beiden nur ein kleines Teil des Ganzen dar.

Nur wenig Identifikation wird im Laufe des Filmes mit den Protagonisten aufgebaut, zu wenig fiebert man mit ihnen mit. Man begibt sich mit ihnen viel mehr durch ein zähes Gerüst aus religiöser Verschwörung und moderner Schnitzeljagd.

Dass ihre Leistung zwar nicht hervorragend ist, aber dennoch gut, lässt sich wieder auf die Rollen zurückführen, die sie zwar ausfüllen, aber nicht genug Potential geben, sich zu entfalten. Sowohl Hanks als auch Tautou hat man bereist in weitaus besseren Rollen gesehen als in diesen.

Ebenso steht es mit Jean Reno und Paul Bettany, die ihren Part zwar überzeugend spielen, aber ebenfalls schon besser auftraten und deren Rolle zu klein sind. Nur Ian McKellen stellt eine Ausnahme dar. Jeder seiner Auftritte ist grandios und belebt den Film. Seine Präsenz tut dem Film deutlich gut.

Fazit:
Letzen Endes bleibt ein durchschnittliches Abenteuer zurück, dass spannender und abwechslungsreicher hätte ausfallen können und welches durch die vielen anspruchsvollen Dialoge den Zuschauer mehr langweilt als ihn fesselt.

Ein großartiger Cast, der hinter seinen Möglichkeiten spielt, sowie ein zu geringer Anteil an actionbetonten Sequenzen sind das Resultat einer atmosphärisch dichten Verfilmung, der es an allen Ecken und Enden fehlt und die nie so richtig zünden möchte.

05
/ 10


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