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Day of the Dead (1985)

Story:
Nachdem Zombies die Welt überrannt haben, leben ein paar Forscher zusammen mit ein paar übrig gebliebenen Soldaten in einem unterirdischen Bunker, in dem ein Doktor geheime Experimente an lebenden Toten verübt. Die Stimmung spitzt sich zu, als die Soldaten unruhig werden und wissen wollen, was genau dort vor sich geht...

regie :
george romero
cast  : lori cardille
kritik : christian mester
 

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Kritik:
Sieben Jahre nach dem letzten Teil und fast 20 nach dem ersten sah es für Zombie-Urvater George Romero nicht besonders rosig aus: sein Vampirfilm "Martin" hatte zwar Anklang gefunden und auch seine "Crazies" waren bekannt, doch so wirklich abheben wollte seine Karriere trotzdem weiterhin nicht. Wem war es da also zu verübeln, dass Romero sich wieder seinem Lieblingsthema widmete und auf Sicherheit setzte?

Gesagt, getan, also schrieb man rasch ein neues Script, das die drei wichtigsten Elemente des Erfolgs des letzten Teils "Dawn of the Dead" beinhalten sollte: heißt Gore, Spannung und einen guten Schuss Sozialkritik. In der Hinsicht trifft Romero erneut voll ins Schwarze, denn auch wenn der dritte Teil keine der vorherigen Geschichten direkt fortsetzt und vollkommen für sich stehen könnte, setzt er die Qualitäten des zweiten sinnvoll - und teils sogar besser fort.

Besser sind vor allem die Effekte, denn während in "Dawn" hauptsächlich blau angemalte Statisten als Zombies herhielten und die zahlreichen Gore-Effekte des Öfteren sehr nach Plastik aussahen, gelang es Kunstblut-Maestro Tom Savini dieses Mal, weitaus überzeugendere Fleischerei zu zeigen. Nicht, dass das allein schon einen guten Film ausmachen würde, aber da es gerade beim Untergenre Zombies eine immens wichtige Rolle spielt, kann sich "Day of the Dead" unter Fans fraglos zu einem der Besten seiner Art zählen.

Dass der Film recht gut ist, liegt auch an der relativ interessanten Geschichte. Wieder einmal pickt sich Romero ein nachdenklich stimmendes "was wäre, wenn"-Szenario heraus, in dem er rücksichtslose Wissenschaft und Machtgier durch brutale Militärgewalt kritisch beäugt. Natürlich braucht man sich diesbezüglich nichts vormachen: es ist längst kein "Amistad", sondern trotzdem "nur" ein B-Movie mit Zombies, in dem Zombies Menschen in Stücke reißen, aber innerhalb des sonst so Blut- und Brüste dominiertem Untergenres sticht er dadurch, dass er mehr als das sein will, wirklich positiv heraus.

Die nur für diesen Film bekannte Lori Cardille gibt eine akzeptable letzte Bastion der Vernunft und Moral ab, während Joseph Pilato einen glaubhaften Choleriker spielt, der mit seiner lauten, unsympathischen Ader die besten Szenen des Films bekommt (vor allem seine letzte dürften vielen denkwürdig in Erinnerung bleiben). Inhaltlich? So wirklich spannend wird es leider nie, dennoch hat der Film eine durchweg stimmige Atmosphäre, die vom berüchtigten Soundtrack der Kultband Goblin treffend unterstützt wird.
 
Fazit:
Der dritte Themen-Romero
"Day of the Dead" dürfte Fans des Vorgängers über alle Maße gefallen, da er für sie alle Versprechungen hält; allgemein bleibt es aber ein nur mittelmäßiger Film.

4,5
/ 10

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