Story:
Stuntman
Mike
(Kurt
Russell)
ist ein
dreckiger
Mistkerl,
der sich
ein ganz
besonderes
Hobby
ausgesucht
hat. Er
zieht
von Bar
zu Bar,
wo er
ahnungslose
Mädels
aufgabelt
und
ihnen
dann auf
tödliche
Art und
Weise
zeigt,
wie
todsicher
sein
Wagen
ist.
Eines
Tages
jedoch
gerät er
an eine
Bande
Mädels
(unter
anderem
Rosario
Dawson),
die sich
zu
wehren
wissen...
regie :
quentin
tarantino
cast
:
kurt
russell,
rosario
dawson,
zoe bell
kritik :
christian
mester
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Kritik:
Der neue
Tarantino
bietet
alles,
was
seine
Fans
wünschen:
skurrile
Figuren,
Überraschungen,
einen
saftigen
Soundtrack
und
ausgefallene
Sequenzen.
Death
Proof -
Todsicher
ist der
erste
Part des
Filmprojekts
Grindhouse,
das von
Quentin
Tarantino
und
Robert
Rodriguez
zusammen
entwickelt
wurde.
Während
in den
USA
beide
Filme
zusammen
anliefen,
muss man
hier
noch
etwas
länger
auf den
zweiten
Teil
Planet
Terror
warten.
Beides
vollkommen
unterschiedliche
Filme,
ist
Death
Proof
eine
Hommage
an die
wilden
Auto-Actionfilme
der 60er
und
70er.
Wie
gewohnt
ist der
Film
sehr
ungewöhnlich
aufgebaut.
Anstatt
ständiger
Wechsel
besteht
er im
Grunde
nur aus
zwei
großen
Akten,
in denen
Stuntman
Mike
jeweils
auf
andere
"Gegner"
stößt,
ihr
Aufeinandertreffen
aufbaut
und dann
Konsequenzen
daraus
zieht.
Der
erste
Abschnitt
lässt
uns
verfolgen,
wie
mehrere
Leute in
einer
Bar ihre
Zeit
vertrödeln.
Tarantino
selbst
ist als
Barkeeper
dabei
und
mischt
der
Girlbande
um
Vanessa
Ferlito,
der
Einzelgängerin
Rose
McGowan
und dem
merkwürdigen
Stuntman
Mike die
Drinks.
Der
größte
Teil
besteht
aus
langgezogenen
Dialogen,
die zwar
nicht
mit
denen
aus Pulp
Fiction
oder
Reservoir
Dogs
mithalten
können,
dennoch
aber die
gewohnte
gewisse
Tarantino
Note
tragen.
Quentins
Fußfetisch
kommt
dabei
ebenso
zum Zuge
wie
seine
Hommage
an
Altstar
Kurt
Russell,
der
schon
ohne was
zu sagen
unübersehbaren
Charme
ausstrahlt.
Was dann
folgt,
ist
kurze,
aber
brachiale
Action,
die sich
originell
und
ungestüm
endlädt.
Als dann
das
Spiel
wieder
von
neuen zu
beginnen
scheint,
lehnt
man sich
entweder
so oder
so
zurück:
die
einen,
die mit
den
Dialogen
nichts
anzufangen
wissen,
würden
am
liebsten
den
Abschnitt
bis zur
nächsten
Actionszene
überspringen;
die
anderen
erfreuen
sich bei
seinem
Geduldsspiel
umso
mehr, da
man ja
jetzt
weiß,
wie es
wohl
enden
wird -
oder
doch
nicht?
Kurt
Russell
überzeugt
mal
wieder
als
alter
Haudegen
und kann
in fast
jeder
seiner
Szenen
positiv
auffallen.
Die
Mädels
haben
allesamt
keinen
Charme
einer
Uma
Thurman,
passen
aber gut
in das
Quentsche
Universum.
Schade
ist es
jedoch,
das
keine
einzige
von
ihnen
besonders
herauszustechen
vermag.
Was
später
an
Action
folgt,
ist
atemberaubend
gut
gelungen.
Zoe Bell
zeigt
eine
bemerkenswerte
Stunteinlage,
die sich
minutenlang
hinzieht
und die
Spannung
literweise
hochjagt.
Am Ende
allerdings
fragt
man sich
dann
aber
doch,
wieso
sich der
Film so
uneben
anfühlt.
Zum
einen
hätte er
nach
seiner
Vorlage
nicht
mit mehr
Action
funktioniert
(gerade
das
lange
Warten
darauf
gehört
zum
Konzept),
zum
anderen
aber
hätten
stärkere
Frauenfiguren
die
ruhigeren
Abschnitte
besser
machen
können.
Death
Proof
ist
beileibe
nicht
Quentins
schlechtester
Film
(das
wäre
4
Rooms),
aber er
sackt
etwas
hinter
anderen
Vertretern
ab.
Nichtsdestotrotz
mal
wieder
ein
origineller
Film,
gut
spielt,
gut in
Szene
gesetzt,
fantastisch
untermalt
und mit
großartigem
Ende.
Fazit:
Wer
Quentin
mag, hat
ihn eh
schon
gesehen,
alle
anderen
können
einen
ausgefallenen
Actionthriller
erwarten,
der
allerdings
viel,
viel
Geduld
verlangt.
7
/ 10
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