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Film Kritik
 
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Der Pakt

Story:
Vor vielen Jahren kamen vier besondere Familien zusammen und schlossen zusammen einen geheimen Orden. Eine fünfte wurde gnadenlos verbannt.
Heute müssen sich die Nachkommen der Familien mit denen der verbannten anlegen; das besondere an der Geschichte - sie alle haben magische Kräfte.

regie :
renny harlin
cast  : sebastian stan, taylor kitsch
kritik : gastautor bernd berger
 

 

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Kritik:
Renny Harlin's Neuester ist wie auch schon sein letzter Film, "Exorzist: Der Anfang" eine Ohrfeige mit Schmackes.
 

In den 80er und 90er Jahren gehörte der finnische Harlin mit zu den angesagtesten Action-Regisseuren seiner Zunft. Er machte Stirb Langsam 2, Deep Blue Sea, Cliffhanger und Tödliche Weihnachten, allesamt hervorragende Popcornflicks mit satter Action und amüsanten Hauptfiguren. 2004 wagte er sich dann an ein Prequel der Exorzist-Reihe.. und enttäuschte wie auch schon 1988, als er den vierten Teil von Nightmare On Elm Street in den Sand setzte. Mit Mystery hat er anscheinend es nicht so, daher konnte man seinem neuen Mystery-Thriller schon mit gemischen Gefühlen entgegen sehen. "Der Pakt - The Covenant" versucht händeringend zwei Genres zu verbinden - Mystery und Action, nur das mit der lachhaften Ernsthaftigkeit einer TV-Serie wie z.B. "Charmed". Während Charmed, Xena, Buffy und Konsorten aber über sich selbst lachen können und daraus den größten Unterhaltungswert ziehen, ist Harlin's Film im Komplettpaket sinnlos ernst.

Das Drehbuch schon macht den Eindruck, als habe irgendein geldgieriger Produzent ohne literarische Talente hastig etwas fabriziert, was "cool" und "fetzig" bei den Teenies ankommen sollte. Sämtliche Hauptfiguren sind
blass, lieblos besetzt und markant unauffällig, liefern sich alberne,
unrealistische Dialoge und verhalten sich wie Unterwäschemodels aus einem billigen Modekatalog. Natürlich hat sich Marky Mark aka Mark Wahlberg daraus zu einem ernstzunehmenden Schauspieler etabliert, das aber dauerte Jahre und hatte eine gewisse Fertigkeit, die den Stars aus Pakt völlig zu fehlen scheint: Talent.

Es ist verwunderlich, wieso der nicht direkt auf DVD rausgekommen ist, zwischen Raging Sharks und dem neuen Coolio Raptor-Horrorfilm.
 

Die Musik ist ein billig zusammengestellter MTV Mist, und die Regie derart charakterlos, dass man fast vermuten könne Harlin habe einen Ghostdirector dafür eingestellt und nur seinen Namen hergegeben. Die Action? Ein Witz, selbst im siebenundzwanzigsten Teil von American Fighter gibt es bessere zu sehen.

Harlin's Film ist weder spannend noch gruselig noch actionreich noch aufregend noch mitreißend noch interessant noch gut gemacht oder gut gespielt. Wenn man sich die eigenen Fuß- und Fingernägel mit Schleifpapier wegkratzt, ist selbst das unterhaltsamer.

Fazit:
Der Pakt ist ein Meisterwerk für angehende Buchhalter - er zeigt, wie man 20 Millionen Dollar lachend durch den Papiershredder jagen kann.

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