Story:
Auf der Erde kommt es zu
merkwürdigen Erscheinungen. Seltsame Kugelsphären tauchen auf und sorgen für
Unruhen und Massenpanik. Zusammen mit ihnen erscheint Klaatu (Keanu Reeves), der
Repräsentant einer mächtigen Allianz von fremden Planeten, die Erde und
Menschheit schon seit geraumer Zeit beobachten. Klaatu hat eine wichtige
Botschaft - und einen Kampfroboter namens Gort bei sich...
regie :
scott derrickson
cast :
keanu reeves, jennifer connelly
kritik :
jan pokorski
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Kritik:
Das Original von
Robert Wise aus dem Jahr 1951 war für die damalige Zeit schlicht bahnbrechend.
Die für heutige Verhältnisse rudimentär wirkenden Spezialeffekte setzten damals
Maßstäbe, und auch der Appell an die Menschlichkeit sorgte für Aufsehen.
Hinterlässt das Remake nun einen ähnlich guten Eindruck?
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"Duke Nukem Forever, es muss hier irgendwo
sein."
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Der Trailer zum Film versprach
einen typischen Blockbuster mit spektakulären Effekten und sehr vielen
Actionszenen, doch das Remake ist ehrlich gesagt keineswegs ein neuer
Independence Day oder Krieg der Welten. Im Film kommt Action zwar vor, aber nur
wenig und diese ist dann eher spärlich dosiert.
Schade ist, dass die Spezialeffekte nicht auf ganzer Linie überzeugen können.
Vieles wirkt unfertig, und gerade Kampfmaschine Gort will nicht hundertprozentig
glaubhaft wirken. Die Kugelsphären sind zwar imposant, hat man in der Art aber
auch schon einmal besser in anderen Filmen gesehen.
Spannend ist, dass man als Zuschauer am Anfang erst nicht weiß, was genau Klaatu
(Keanu Reeves) überhaupt vorhat. Der mysteriöse Fremde sorgt für viele starke
Szenen, und es macht Spaß, dem ganzen nach und nach zu folgen... wären da nicht
so einige Längen im Mittelteil. Mit nur 100 Minuten ist Der Tag, an dem die Erde
stillstand nämlich sehr kurz, wirkt aber zum Beispiel verglichen mit dem
gleichlangen Ein Quantum Trost getrost wie ein Dreistünder.
Das Ende ist gut, aber es kommt übereilt und wirkt zu hektisch. Mit etwas
weniger Tempo hätte es vielleicht stärker gewirkt, so ist es ein recht eiliges
Erlebnis.
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"Noch eine "Bill & Ted" Frage und ich bring
dich dem Himmel so nahe."
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Keanu Reeves meistert seine Rolle
als mysteriöser Außerirdischer souverän. Lange Zeit wirkt er undurchschaubar und
strahlt durch seine gewisse Art eine Bedrohlichkeit aus, die beim Zuschauer für
Unbehagen und Spannung sorgt. Als Gegenpart der Biologin Helen Benson wählte man
Jennifer Connelly, die wie so oft ihre Rolle mit Überzeugung zu spielen weiß.
Comedian John Cleese und Kathy Bates runden die Besetzung ab, fallen aber nicht
groß weiter auf.
Will Smith's Sohn Jaden Smith (demnächst als neues Karate Kid zu sehen) ist in
Ordnung, sorgt aber mit seiner sehr vorhsehbaren Rolle für einige kitschige
Momente.
Insgesamt fällt auf, dass Dericksson sich definitiv zu wenig Zeit für seine
Figuren gelassen hat. Man hätte gern mehr von ihnen gesehen, aber abgesehen von
Keanu weiß keiner groß was aus seiner Rolle zu machen.
Sehr negativ auffallend im Film ist allerdings das über -und deplatzierte
Product Placement. Die bewusst gesetzte Werbung sticht sehr ins Auge und sorgt
dafür, dass man zuweilen Schwierigkeiten hat, sich in die Atmosphäre des Films
einzufinden.
Fazit:
Der neue Der Tag, an
dem die Erde stillstand hätte ein großartiges Event Movie werden können, doch
das Ergebnis ist eher ernüchternd. Keanu ist stark, das erste Drittel und einige
der Sphärenszenen sind sehr gelungen, der Mittelteil aber glänzt durch unnötige
Längen und die Figuren bleiben allesamt recht oberflächlich.
6,5 / 10
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