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Film Kritik
 
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DOA: Dead or Alive

Story:
Vier junge Kämpferinnen (Jamie Pressley, Holly Valance, Devon Aoki und Sarah Carter) werden auf eine Insel gebracht, um dort am geheimnisvollen DOA-Wettbewerb mitzumachen. Sich in Bikinis prügelnd, arbeiten sie sich langsam zum Oberbösewicht (Eric Roberts) vor.

regie :
corey yuen
cast  : holly valance, jamie pressley
kritik : christian mester
 

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Kritik:
DOA ist völliger Blödsinn.

"Mortal Kombat - der Film" ist schon 11 Jahre her (wie schnell die Zeit vergeht), und war die erste Spielverfilmung, die nicht absolut peinlich (Double Dragon) oder trashig (Street Fighter) war. Paul WS Anderson, der damals noch nicht wegen seinem späteren AVP verpönt war, machte aus dem berühmten Game einen guten Popcornstreifen. Nun, gut ist was anderes, aber für das Genre Videospieleverfilmung trafen sich nette Effekte und Kämpfe.

DOA versucht nun eine Mischung aus Mortal Kombat und 3 Engel für Charlie
zu sein, kriegt das aber nicht unbedingt gebacken.

Eigentlich haben die Figuren einen ernsthaften Hintergrund (eine sucht ihren Bruder, eine will sich ihrem Vater gegenüber beweisen blabla.), aber das hat weniger Nährgehalt als "Der Babynator". Eric Roberts als Bösewicht sagt auch schon alles, denn Julia Roberts' verkappter Bruder steht mit seinem Namen schließlich für grottige C-Unterhaltung (zuletzt sah man ihn als großen Schauspieler im Musikvideo "Down Ass Chick" mit Ja Rule). Er sitzt als Knöpfedrücker Donovan in einem Überwachungsraum und überwacht die Lebensenergien der toughen Kämpferinnen. Die mit Balken angezeigt werden. Wie im Spiel.

Die Mädels, die sich hier in und ohne Unterwäsche durch massenweise hirnloser Kerle prügeln, bleiben trotz durchtrainierter Körper und Modelfiguren blass und wirken eher dämlich als attraktiv.

Wohnwagenhillbilly Jamie Pressley bringt ihre beste Leistung seit ihrem Lebenswerk für "Hart am Limit", Aliengesicht Devon Aoki spielt die selbe Rolle wie in Sin City, Sarah Carter ist über weite Filmstrecken auf "Pause" und Holly Valance versucht mit FSK 0 Striptease 6-jährige ins Schwitzen zu bringen.

Man hätte wenigstens bei den Kämpfen ein Auge zudrücken können, aber selbst die sind so sehr mit Computereffekten und Wire-Fu vermurkst, dass einem jeglicher Spaß abhanden kommt. Zwei abschließende einsame Punkte gibt es für einige nette Szenen und Sprüche, die aber eher unfreiwillig komisch erscheinen.

Wer Mortal Kombat 2 mochte, wird DOA sicher lieben, alle anderen lassen besser die Pfoten davon.

Fazit:
Mehr Dead als Alive.


2 / 10

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