Domino
cast.
keira
knightley,
mickey
rourke,
edgar
ramirez
regie.
tony
scott
kritik.
joey
Inhalt:
„Mein
Name ist
Domino
Harvey.
Ich bin
Kopfgeldjägerin“.
Mit
diesen
Worten
eröffnet
das
Ex-Model
Domino (Keira
Knightley)
ein
Verhör
des FBI
durch
eine
Agentin
(Lucy
Liu in
einer
Gastrolle).
Von nun
an wird
das
tragische
Leben in
aufregenden
und
spannenden
Rückblenden
erzählt.
Der
Wandel
eines
jungen
Mädchens
das aus
reichem
Elternhause
stammte
und sich
einen
Weg
durch
Gewallt
und
Abschaum
bahnte.
Langweilige
College–Partys,
Auftritte
als
Model
und ein
ödes
Familienleben
führen
dazu,
dass
sich
Domino
eines
Tages
einer
Bande
von
Kopfgeldjägern
anschließt.
Doch
eine
Mission,
die
versehentlich
eingefädelt
wurde
von
ihrem
Chef
Claremont
Williams
(Delroy
Lindo),
hat
ungeahnte
Folgen
für die
drei
Kopfgeldjäger….
Kritik:
Bei
„Domino“
handelt
es sich
um Tony
Scotts
neusten
Streifen.
Unter
Fans des
gepflegten
Actionfilms
ist Tony
Scott
längst
bekannt,
hat er
doch u.a.
mit „Top
Gun“,
„Last
Boy
Scout“,
„Der
Staatsfeind
Nr.1“
oder
zuletzt
„Mann
unter
Feuer“
mit
Denzel
Washington
für viel
Furore
im
Actiongenre
gesorgt.
Dieser
braucht
sich
wahrlich
nicht
mehr
hinter
seinem
Bruder
Ridley
Scott zu
verstecken
und
liefert
mit
„Domino“
wieder
einen
furios
gestylten
Thriller
ab, der
diesmal
auf
wahrer
Begebenheit
beruht.
Oder,
wie sich
der
Vorspann
ironischer
Weise
gleich
wieder
selbst
verbessert,
„fast
wahr“.
Die
Story um
Domino
Harvey,
stimmt
zwar mit
einigen
Fakten
überein,
letztendlich
dient
sie aber
nur als
Gerüst
eines
temporeichen
Thrillers
mit
reichlich
coolen
Sprüchen
und
exzessiver
Gewalt.
Scott
inszenierte
einen
Thriller
mit
überdrehtem
Style
und
extremen
Charakteren.
Dass die
eigentliche
Story
manchmal
auf der
Stelle
bleibt
juckt
wenig,
denn
Scott
setzt
den
Schwerpunkt
auf die
Entwicklung
von
Domino.
So ist
es kein
Wunder,
dass der
Plot um
10
Millionen
Dollar
und 3
First
Ladies
doch
recht
plump
und
spannungsarm
daher
kommt.
Zwar
holte
man
alles
aus der
dünnen
Story
heraus
und
baute
ein paar
überraschende
Wendungen
ein,
jedoch
hätte
man hier
mehr
Spannung
und
Tempo
einbringen
können,
gerade
wenn man
sich
nicht
genau an
die
wahre
Begebenheit
hält.
So
bleibt
der Plot
zwar
interessant
aber nur
durchschnittlich
unterhaltsam.
Dies
ändert
sich
aber
immer
dann
schlagartig,
wenn die
Geschichte
um
Domino
weitererzählt
wird.
Ihr weg
vom
Luxus in
den
Dreck,
von der
Schönen
in das
Biest.
Dieser
Wandel
mit
ausführlich
beschrieben
und
spielt
sich
geschickt
in den
Vordergrund
des
Filmes
was über
die
simple
Story
hinwegschauen
lässt.
Detailliert
wird auf
jedes
Handeln
eingegangen
und
gleichermaßen
interessant
wie
erschreckend
dem
Zuschauer
erzählt.
Unterstützt
wird
dies
durch
das
Kamerateam
einer
Reality
Show,
die
einen
Film
über die
3
Kopfgeldjäger
drehen.
Schön
gesellschaftskritisch
und
zynisch,
schafft
es
Regisseur
Scott,
dem
Zuschauer
die
Vorstellungen
und
Gedanken
seiner
Hauptakteurin
perfekt
zu
übermitteln.
Dabei
arbeitet
Scott,
wie
schon
bei
„Mann
unter
Feuer“
mit
vielen
verwackelten
und
unscharfen
Kameraeinstellungen,
extremer
Farbwiedergabe
und
fantastischen
Kamerafahrten.
Hinzu
kommen
hektische
Schnitte
die es
dennoch
schaffen,
den
Überblick
zu
behalten
und
einem
gleichermaßen
das
temporeiche
Leben,
mit
allen
Höhen
und
Tiefen
im Leben
der
Domino
Harvey
zu
vermitteln.
Das
Spiel
mit dem
extremen
Style,
lauter
Rockgesang
und
dröhnende
Hip Hop
und Rap
Beats
und dazu
eine
beeindruckende
darstellerische
Leistung
von
Keira
Knightley
machen
„Domino“
zu einem
Actionthriller
der
besonderen
Art.
Ein
wahrer
Höllentrip
erwartete
den
Zuschauer,
mit
allen
Ecken
und
Kanten
des
rauen
Alltags,
dunklen
Gassen
und
heruntergekommenen
Motels.
Pornos,
Zigarette,
Drogen
und viel
Gewalt,
das ist
die Welt
die uns
Tony
Scott
präsentiert,
schonungslos
und
brutal.
Natürlich
bietet
der Film
auch
eine
große
Anzahl
an
Actionszenen.
Von
kleineren
Schießereien,
bis hin
zu einem
furios
in Szene
gesetzten
Finale
beinhaltete
der neue
Actionthriller
von Tony
Scott
erstklassig
inszenierte
Action.
Natürlich
muss man
auch
hier mit
Scotts
abgedrehten
Style
des
gesamten
Films zu
recht
kommen.
Was er
in „Mann
unter
Feuer“
begonnen
hatte
dreht er
hier
voll
auf.
Geniale
Kameraschwenks
und
blutige
Shootouts
gehören
ebenso
zum
Arsenal
wie
derbe
makabere
Szenen
so z.B.
Nasenbrüche
in
Nahaufnahme
mit
reichlich
Blut
oder
abgetrennte
Körperteile.
Wem das
in „Mann
unter
Feuer“
zu
hektisch
geschnitten
war, dem
wird der
neue
Style
auch
nicht
gefallen
der
scheinbar
zum
Markenzeichen
von
Scott
wurde.
Qualität
vor
Quantität,
das war
sicher
Scotts
Motto,
das
Hauptaugenmark
liegt
auf der
Story,
der
Entwicklung
und das
Leben
Dominos,
der
andere
Teil auf
perfekt
inszenierter
blutiger
Action
mit
coolen
Machosprüchen
und
vielen
Ausdrücken.
Überall
merkt
man das
Niveau
auf das
sich
Domino
einlässt
und das
der
Zuschauer
beim
Anschauen
des
Filmes
vermittelt
bekommt.
Keira
Knightley
spielt
Domino
Harvey,
eine
Mädchen
das
schon
immer
gegen
den
Strom
schwamm.
Als
andere
Kinder
fleißig
in der
Schule
lernten,
übte sie
Waffentraining
auf dem
Schießstand.
Vom
College
flog sie
und ihre
Karriere
als
Model
hängte
sie
schnell
wieder
an den
Nagel.
Ein Auf
und Ab,
grandios
von
Keira
gespielt.
Diese
beweist
mit
„Domino“
ein Mal
mehr,
dass sie
in jeder
Rolle
aufgehen
kann.
Schon in
„Fluch
der
Karibik“
oder
„King
Arthur“
hat sie
bewiesen,
dass in
ihr
großes
steckt.
Man darf
gespannt
sein.
Anders
ist dies
bei
Mickey
Rourke,
er
spielt
Ed, den
Boss der
drei
Kopfgeldjäger,
einen in
die
Jahre
gekommen
Typen,
der sich
gerade
so über
Wasser
hält.
Für ihn
nicht
schwer
zu
spielen,
ähnelt
die
Rolle
doch
stark
der in
Sin
City,
man
könnte
behaupten,
die ist
ihm wie
auf den
Leib
geschnitten.
Nichts
besonderes,
aber in
diesem
Film
passt
seine
Rolle
wie die
Faust
aufs
Auge.
Edgar
Ramirez
spielt
den
dritten
im
Bunde,
Choco,
der sich
anfangs
nur
schwer
damit
abfinden
kann,
dass Ed
ein
fremdes
junges
Mädchen
an Bord
nimmt.
Doch
nach und
nach
wächst
sein
Verlangen
nach
einer
engeren
Beziehung
mit ihr.
Durchschnittliche
Leistung
von ihm,
solide
spielt
er
seinen
Part
ohne
groß zu
glänzen.
Wie
schon in
Scotts
"Mann
unter
Feuer"
hat auch
hier
Christopher
Walken
wieder
eine
kleine
Nebenrolle
zugesprochen
bekommen.
Diesmal
spielt
er den
Chef
einer
Reality
Show,
der um
jeden
Preis
Quote
machen
will und
dem alle
Mittel
recht
sind,
seien
sie noch
so
brutal
oder
abstoßend.
Souverän
gespielt
gibt er
der
ganzen
Gesellschaftskritik
noch den
richtigen
Pepp.
Fazit:
Extreme
Gewalt,
extreme
Schnitte,
extreme
Charaktere
und
Kameraführung
sowie
eine
fantastische
Keira
Knightley
führen
zu einer
Spaltung
der
Fangemeinde.
Entweder
man mag
diesen
Mix aus
Pulp
Fiction
und
Natural
Born
Killers,
oder man
lässt es
bleiben.
Für
Leute
die sich
bei
„Domino“
gewünscht
haben,
eine 1:1
Kopie
ihres
Lebens
zu
erhalten,
werden
enttäuscht
sein,
Tony
Scott
schuf
einen
Film zur
Unterhaltung.
Wer
coole
Typen
mit
Machosprüchen
mag,
sich
dazu
schon
mit dem
abgedrehten
Style
von
„Mann
unter
Feuer“
anfreunden
konnte,
reichlich
brutale
Action
und eine
wunderbare
Keira
Knightley
sehen
möchte,
der
sollte
den
neuen
abgefahrenen
Thriller
von Tony
Scott
auf
keinen
Fall
verpassen.
„Mein
Name ist
Domino
Harvey.
Ich bin
Kopfgeldjägerin“.
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