Story:
Amerika sucht den Superstar: in "American Dreamz" geht es um einen schleimigen
TV-Moderator, der sich ein paar neue Kandidaten für seine Talentshow aussucht.
Dabei trifft er auf White-Trash Sally, die die nächste Britney Spears werden
will, den verrückten Iraki Omer, der von seinem Terroristenlager losgeschickt
wurde, einen weinerlichen Soldaten und den US-Präsidenten selbst, der scheinbar von gar
nichts Ahnung hat.
regie :
paul weisz
cast :
dennis quaid, hugh grant, mandy moore
kritik :
christian mester
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Kritik:
"American Dreamz" ist eine bitterböse Satire, die am Beispiel einer
Superstar-Sendung das Wunsch-Bild Amerikas kritisiert. Der Präsident (Texaner
Dennis Quaid) wird als planlose Marionette gezeigt, vergeblich gelenkt von
seinem Berater (genial: Willem Dafoe). Frauenschwarm Hugh Grant zeigt sich
plötzlich mal als arroganter Mistkerl und spielt mit der niedlichen Mandy
Moore, die für Erfolg einfach alles tun würde.
Mit dem Thema Terrorismus geht der Film dann ebenso unbekümmert um wie mit
hirnlosen Soldaten und passionierten Selbstmordattentätern, die noch im
letzten Moment für gute Quote benutzt werden.
Weil die Kritik jedoch zum größten Teil plakativ bleibt und die Charaktere
eintönig sind, verschenkt der Film den Großteil seines Potentials. Fazit:
Wer Satiren wie
"Idiocracy" mag, sollte ihm eine Chance geben.
05 / 10
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