Story:
Eines Morgens vergisst Charles (Clive Owen) sein Ticket für den Zug, und wie es kommen muss, wird er kurz darauf beim schwarz fahren erwischt. Er hat aber noch mal Glück, als die betörende Lucinda (Jennifer Aniston) sein Ticket übernimmt.
Kurzum nehmen die zwei sich ein Hotelzimmer - und werden überfallen. Ein Verrückter schlägt Charles nieder und beginnt, Lucinda vor seinen Augen zu vergewaltigen. Er kann nichts tun. Doch damit nicht genug - Tage später fängt ihr Peiniger an, die beiden zu erpressen...
regie :
mikael
hafstrom
cast
:
clive
owen,
jennifer
aniston,
vincent
cassel
kritik
:
christian
mester
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Kritik:
"Entgleist"
ist ein
klassischer
Thriller,
der mit
dem
altbeliebten
Thema
der
heimliche
Affäre
spielt:
Wie weit
würde
man
gehen,
um sein
Geheimnis
zu
wahren?
Originell ist die Story nicht wirklich, aber Regisseur Hafstrom nutzt das Material für einen soliden Thriller, den man sich ohne weiteres anschauen kann. Clive Owen ist gut wie immer; wie schon in Sin City, King Arthur und Closer bietet er auch hier wieder eine intensive und angenehme Perfomance, mit der er sich nach und nach zu einem ordentlichen Topdarsteller mausiert.
Jennifer Aniston überrascht mit einer zurückhaltenden Art, die wir von der Friends & ...und dann kam Polly Darstellerin gar nicht gewohnt sind. Sie ist nicht schlecht, aber wie auch bei Owen fehlt hier das gewisse Etwas, das sie interessanter
machen
würde.
Goldrichtig ist dagegen Vincent Cassel als exzentrischer, leicht verrückter Miesling, der sich aus der Erpressung der beiden ein Spiel macht. Er scheint seine Augen und Ohren überall zu haben, und jeder Versuch, ihm zu kommen wird immer schlimmer bestraft.
Der Film bietet später einige Wendungen, von denen einige überraschen, andere sehr vorhersehbar sind. Wirkliche Spannung kommt nicht auf, auch wenn man mitunter sehr neugierig wird, wie die Geschichte denn wohl enden wird.
Sehr gut gelungen ist der gesamte Anfang, der glaubhaft und atmosphärisch das Entstehen ihrer Affäre zeigt; das zweite Drittel zieht sich etwas, während das Finale hingegen wieder besser ausfällt.
Logikfehler finden sich viele, und man kommt nicht drumherum, einige Handlungen der Hauptfiguren außerordentlich in Frage zu stellen, aber insgesamt ist es nicht so schlimm wie bei anderen Filmen.
Nicht so
gut
kommen
die
Rapper
Xzibit
und RZA
davon,
die aber
nichts
für ihre
schlechten
Rollen
können -
das
Problem
liegt
ganz
klar am
Drehbuch.
Insgesamt
scheint
es so,
als
hätte
Entgleist
ein
wirklich
exzellenter
Thriller
werden
können,
doch
einige
größere
Mängel
im
Drehbuch
verwehren
einer
besseren
Note.
7
/ 10
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