Story:
Auf den Highways häufen sich Verbrechen: eine Bande von kühnen
Rennfahrern überfällt ahnungslose Trucker mit irrsinnigen Manövern. Daraufhin
wird der junge Cop Brian O'Connor (Paul Walker) als Ermittler eingesetzt, sich
über die Szene illegaler Straßenrennen ins Team der Diebe zu schleusen. Dort
angekommen, trifft er auf den markanten Dominic Torretto (Vin Diesel)...
regie :
rob cohen
cast :
vin diesel, paul walker
kritik :
christian mester
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Kritik:
Der
Auto-Film der Dekade hat einen so starken Einfluss auf die Kultur gehabt, dass
weltweit illegale Straßenrennen anstiegen, Xzibit eine Berühmtheit wurde,
Toyotas, Mitsubishis, Nissans und andere Importwagen urplötzlich drastisch an
Marktwert zulegten und Videogame-Gigant Electronic Arts dem Thema sogar drei
ganze Spiele der NFS-Reihe widmete (beziehungsweise, da sie die Lizenz nicht
bekamen, das Thema frech abschauten und damit dann großen Reibach machten).
Ein eindrucksvoller Film muss das gewesen sein, doch hinter dem ganzen Heckmeck
steckt tatsächlich nur ein guter Actionfilm. "Nur" wie in dass er nichts
Besonderes ist, aber doch "gut", denn es wäre gelogen, ihn als was anderes
zu bezeichnen.
Die Story mag simpel sein, wird aber routiniert und sehr unterhaltsam wie beim
offensichtlichen Vorbild Point Break erzählt. Ob es nun die
gewagten Angriffe auf der Straße, das Milieu der Szene oder aber die illegalen
Rennen an sich sind - alles ist interessant inszeniert, glaubhaft bevölkert und
sorgt stetig für gute Unterhaltung.
Was den Film aber hauptsächlich von Griepen wie Hart am Limit und Biker Boyz
unterscheidet, sind die beiden großartigen Hauptfiguren. Paul Walker und Vin
Diesel ergänzen sich großartig und spielen sich die Bälle packend zu; Walker als
höchst motivierter Cop unter Feinden, Diesel im Gegenzug als knallharte Kante
mit gutem Herz. Ihre Szenen, und derer sind viele, sind klar die besten des
Films und tragen ihn mit einer Kraft, die der Rest nicht mehr aufbringen mag. Beide
sind coole Socken, und es macht einfach Spaß, sie mit- und gegeneinander
arbeiten zu sehen.
Sieht man mal von den beiden ab, kann der Rest der Crew damit nicht
mithalten. Die eingestreuten Liebesmomente mit Michelle Rodriguez (Bloodrayne)
und Jordana Brewster (The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning) wirken erzwungen
und sind auf dem Niveau schlechter MTV Tanzfilme, der gnomhafte Rapper Ja Rule nervt
als Möchtegern-Pimp und Bösewicht Rick Yune (Der Morgen stirbt nie) ist eher
von der lahmen und nichtssagenden Sorte.
Technisch ist der Film nichtsdestotrotz gut gemacht, und im Vergleich zu Filmen
wie The Transporter 2 oder Death Race spart man sich lästiges CGI. Cohen
greift
hier bevorzugt zu echter Karambolage, was dem Actioner sehr zu Gute kommt. Wer auf Action
mit Autos aus ist wird damit zufrieden sein, denn davon gibt's reichlich und zum
Glück
versucht es keiner, eine Bombe per Kran vom Unterboden zu entfernen.
Fazit:
The Fast
and the Furious wird
zwar niemals als Klassiker zählen, ist aber ein durch und durch guter Action-Film
nach Art eines Nur noch 60 Sekunden.
7,5/ 10
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