Story:
Captain
Jack is
back!
Hisst
die
Segel,
holt den
Anker
ein,
volle
Kraft
voraus.
Erneut
begleiten
wir den
schusseligen
Jack
(Johnny
Depp)
mit
seiner
verplanten
Crew auf
der
Black
Pearl
durch
ein
waghalsiges
und
gefährliches
Abenteuer.
Dieses
Mal muss
er einem
todbringenden
Fluch,
der ihm
von Davy
Jones
auferlegt
wurde,
entkommen.
Die
hübsche
Elizabeth
(Keira
Knightley)
und der
selbstbewusste
Hufschmied
Will
(Orlando
Bloom)
müssen
ihre
Hochzeitspläne
erst
einmal
vertagen,
denn mit
ihrer
Hilfe
versucht
Jack an
eine
geheimnisvolle
Truhe zu
gelangen,
dessen
Inhalt
ihn
möglicherweise
vor den
Gräueltaten
von Davy
Jones
beschützen
könnte.
regie :
gore
verbinski
cast
:
johnny
depp,
keira
knightley,
orlando
bloom
kritik
:
frederic
garz
____________________________________________________________________________
Kritik:
Erfolg
verdonnert
in
Hollywood
nun mal
zu einer
Fortsetzung,
erst
recht,
wenn ein
sensationeller
Welterfolg
mit
einem
beinahe
tot
geglaubten
Genre
erzielt
wird. So
geschehen
mit
"Fluch
der
Karibik"
von
Regisseur
Gore
Verbinski
("The
Ring")
und
Star-Produzent
Jerry
Bruckheimer
("The
Rock",
"Bad
Boys
I+II")
die den
Piratenfilm
wieder
zu neuem
Leben
erweckten.
Dabei
war ihr
Vorgehen
gleichermaßen
simpel
wie
genial.
Man
nehme
ein paar
aufstrebende
Jungstars
in
Person
von
Keira
Knightley
und
Orlando
Bloom,
gebe
ihnen
einen
tollpatschige
sowie
famos
aufspielenden
Star wie
Johnny
Depp an
die
Seite
und
würze
die
spannende
Piraten-Geschichte
mit viel
Action,
unglaublichen
Effekten
sowie
viel
Humor
und
Komik.
Fertig
ist ein
hochkarätig
besetzter
Abenteuerfilm,
der die
Massen
entzückte
und die
Newcomer
zu
Weltstars
etablierte.
Bei der
Planung
einer
Fortsetzung
war
schnell
klar,
dass man
mit
einer
Trilogie
nicht
nur mehr
Freiraum
hat eine
riesige
Abenteuer-Geschichte
zu
erzählen,
sondern
dass
dieses
Format
in
letzter
Zeit
enorm
viel
Gewinn
abwirft.
Ähnlich
wie bei
der
Matrix-Trilogie,
entschied
man sich
daher
aus
Kostengründen
die
Teile
zwei und
drei am
Stück zu
drehen.
Doch
nicht
nur der
Faktor
Kosten,
auch die
Tatsache,
dass die
steigenden
Berühmtheit
und die
daraus
resultierende
Begehrtheit
an den
Schauspielern
dazu
führten,
aus
Termingründen,
möglichst
schnell
und
kompakt
zu
drehen,
war
wichtig,
da es
sonst
sehr
schwer
werden
würde,
erneut
zusammenzufinden.
Das
Resultat
dieser
schweißtreibenden
Arbeit
kann
sich
mehr als
sehen
lassen.
Typisch
für
Fortsetzungen,
versucht
man in
allen
Bereichen
des
Filmes
noch
eine
Schippe
draufzulegen.
Story-technisch
gesehen
ist dies
hervorragend
geglückt,
da man
nun die
Zeit von
zwei
Filmen
hatte um
die
Charaktere
zu
vertiefen,
ihnen
mehr
Freiräume
zu geben
und sie
sich
damit
besser
entfalten
konnten.
Das Mehr
an
Hintergründen,
die
Verstrickung
verschiedener
Schicksale
sowie
eine
Vielzahl
neuer
Informationen
gestaltet
die
Charaktere
nun viel
interessanter
und
lässt
den
Zuschauer
mehr
denn je
mit
ihnen
mitfiebern.
Die
Story an
sich
wird
ernster,
man
könnte
sagen
eine
Spur
erwachsener.
Sie ist
in sich
sehr
verstrickt,
schwer
vorauszusehen
und
legte
einiges
an
Spannung
zu. Man
merkt so
langsam,
dass
sich
viel
mehr
hinter
der
ganzen
Geschichte
versteckt
als
zuerst
angenommen.
Neue
Charaktere
wie etwa
Davy
Jones
oder
Stiefelriemen
Bill
lassen
einen
durch
Geschehnisse
in der
Vergangenheit
oder
Aktionen
in der
Gegenwart
tief ins
Karibik-Universum
eintauchen.
Selbst
die
Atmosphäre
zu Land
und auf
See ist
ernster
und
unheimlicher
geworden.
Eine
Vielzahl
an
dunklen
und
gruseligen
Szenen
verdeutlicht
die
Ernsthaftigkeit
der Lage
von Jack
und Co.
Kalte
Farben,
verschmutzte
Schiffe
und
Gestalten
mit
Angst
einflösendem
Aussehen
dominieren
meist
das
Geschehen.
Die
Fortsetzung
distanziert
sich in
diesem
Bereich
klar von
seinem
Vorgänger
und
betritt
den Weg
in eine
düstere
und
ernste
Zukunft,
in der
auf
Leben
und Tod
entschieden
wird.
Doch wie
schon in
Teil
eins,
hat die
Medaille
auch
eine
Kehrseite
und die
ist zum
Brüllen
komisch.
Noch
mehr
Gags,
viel
Situationskomik
und eine
aberwitzige
Chemie
zwischen
Jack,
Elizabeth
und Will
lässt
die
Lachmuskeln
zur
Höchstform
auflaufen.
Es ist
dieser
erstklassige
Mix aus
Comedy
und
ernsthafter
düsterer
Piraten-Atmosphäre
der so
wunderbar
erfrischend
unterhält.
Allen
voran
läuft
Johnny
Depp als
tollpatschiger,
gerissener
und zum
Teil
cleverer
Pirat
erneut
zur
Höchstform
auf. Er
ist es,
der den
gesamten
Film
trägt,
sein
Auftreten,
sein
Charisma,
die
Ausstrahlung,
seine
aberwitzigen
Grimassen
und sein
lustiges
Verhalten.
Jede
Szene
ein
Hingucker,
jede
Szene
ein
Brüller.
Das ist
seine
Paraderolle
und er
fühlt
sich in
ihr
sichtlich
wohl.
Dieser
Charakter
scheint
ihm wie
auf den
Leib
geschnitten
zu sein.
Keira
Knightley
darf in
der
Fortsetzung
nun
endlich
auch
mehr
zeigen.
Sie
spielt
frech,
aufmüpfig
und
gleichermaßen
süß eine
Rolle,
die
einen
Wandel
von der
braven
Aristokraten
Tochter
hin zur
abenteuerlichen
Piratenbraut
durchlebt.
Mit viel
Engagement
gespielt,
überzeugt
auch sie
in
nahezu
jeder
Szene.
Orlando
Bloom
scheint
sein
Milchbubi-Image
nun
vollends
abgelegt
zu haben
und
spielt
ebenfalls
großartig
auf.
Auch er
spielt
einen
tapferen
Charakter,
der über
sich
hinaus
wächst
und den
Tod
bereitwillig
ins Auge
schaut,
um seine
Angebetete
zu
retten.
Seine
Beziehung
zu
seinem
Vater
ist
ebenfalls
sehr
interessant,
überzeugend
und
intensiv
dargestellt.
Nur die
Bösewicht-Rolle
von Davy
Jones
fällt
hier ein
wenig
ab. Von
den
Animationen
her
überragend
in
Szenen
gesetzt,
gefiel
Geoffrey
Rush als
Barbosa
im
Vorgänger
besser.
Zwar ist
er böse,
gemein,
Furcht
einflössend
und
grausam,
aber die
Chemie
zwischen
Jack und
Barbosa
war um
einiges
besser.
In den
Nebenrollen
gefallen
vor
allem
die
beiden
trotteligen
Piraten
aus dem
Vorgänger,
die das
ein oder
andere
Mal mit
"Parler"
zur
Weißglut
gebracht
wurden.
Ihnen
bescherte
man
einige
Szenen
in denen
sie für
lustige
Augenblicke
sorgten.
Neben
der
interessanten
und
spannenden
Geschichte
ist es
vor
allem
die
famose
Action
sowie
die
genialen
Effekte,
die die
Fortsetzung
zu einem
Action-Fest
aller
erster
Güte
machten.
Glänzte
bereits
der
actiongeladene
Vorgänger
mit
optisch
beeindruckenden
Geister-Effekten
und
brachialen
Kanonengefächten
auf
offener
See, so
bietet
die
Fortsetzung
nahezu
einen
Action-
Effekte-
Overkill
der
Superlative.
Vor
allem
die
Aktionen
auf den
Inseln
lassen
das
Action-Herz
höher
schlagen.
Wenn ein
kugelrunder
Käfig
aus
Menschenknochen
mitsamt
Insassen
riesige
Böschungen
herunterrollt,
ein
gigantisches
Wasserrad
quer
durch
den
Jungle
rollt
und auf
diesem
obendrein
noch mit
Säbel
gekämpft
wird,
dann
werden
alle
physikalischen
Gesetze
außer
Kraft
gesetzt
und der
Zuschauer
mit
einer
Actionlawine
unterhalten
die
besser
nicht
hätte
inszeniert
werden
können.
Es
stimmt
einfach
alles,
die
Kameraarbeit
ist
genial,
die
wunderschönen
Natur-
und
Landschaftsaufnahmen
sind
eine
Pracht
und die
Übersicht
wie auch
die
Optik
der
Action
ist
umwerfend.
Wahnsinn.
Ebenso
in
Sachen
Effekte
bietet
man nun
viel
mehr.
Die Crew
der
"Flying
Durch"
ist
sagenhaft,
die
Angriffe
der
Riesen-Krake
gigantisch.
Die
Effekte
wirken
so echt,
so
realistisch
und
setzen
dem
kongenialen
Film die
Krone
auf.
Perfektion
in allen
nur
denkbaren
Bereichen,
die
Fortsetzung
steht
dem
Vorgänger
in
nichts
nach.
Einzig,
das
typische
Mittelteil-Problem
bleibt
bestehen.
Der Film
beginnt
eine
neue,
sowie
lange
sagenhafte
Story zu
erzählen,
die aber
auf die
Teile
zwei und
drei
verteilt
wird.
Dadurch
wirkt
der
zweite
Teil
story-technisch
gesehen
etwas
lang
gezogen,
was aber
sicherlich
beim
Betrachten
der
vollständigen
Trilogie
nicht
mehr ins
Gewicht
fallen
dürfte.
Der
abrupte
Schnitt
stellt
zwar
einen
gemeinen
Cliffhanger
dar,
wenn
Teil
drei
jedoch
mindestens
genau so
gut
werden
sollte
wie sein
Vorgänger,
wartet
man
gerne
auf
Captain
Jack und
Co.
Fazit:
Verbinskis
Fortsetzung
ist
sensationell
gelungen.
Johnny
Depp
brilliert,
Keira
Knightley
und
Orlando
Bloom
sind in
Höchstform
und die
Actionszenen
sind
unglaublich.
Hinzu
kommen
eine
große
Ladung
Humor,
überragende
Special-Effects
und eine
interessante
wie
spannende
Story
die
schön
düster
und
unheimlich
erzählt
wird.
9.2
/ 10
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