Story:
Wie die
mystische
Voodoo-Mama
Tia
Dalma am
Ende des
letzten
Teils
verriet,
bekommen
Will
Turner
(Bloom)
und
Elizabeth
Swan
(Knightley)
noch
eine
Chance,
ihren
Freund
Captain
Jack
Sparrow
(Depp)
zurück
ins
Leben zu
holen.
Da
Sparrow
von der
verfluchten
Krake
des
Geisterpiraten
Davey
Jones
(Nighy)
gefressen
wurde,
befindet
sich
dieser
derzeit
in der
magischen
Zwischenwelt
der
Toten -
und für
sie alle
ist
Sparrow
wichtiger
denn je.
Nur er
ist der
Lage,
mit
seinem
Schiff
Black
Pearl
gegen
Jones
anzutreten,
der als
Marionette
des
britischen
Commandeurs
Becket
daran
arbeitet,
alle
Piraten
von der
Welt zu
entfernen...
regie :
gore
verbinski
cast
:
johnny
depp,
orlando
bloom,
keira
knightley,
geoffrey
rush,
bill
nighy
kritik :
matthew
sole
____________________________________________________________________________
Kritik:
"Fluch
der
Karibik
3 - Am
Ende der
Welt"
ist ein
zufriedenstellender,
aber
nicht
geschichtsträchtiger
Abschluß
der Jack
Sparrow-Trilogie.
Zu
allererst
einmal
muss
gesagt
werden,
dass die
letzte
Stunde
von "Am
Ende der
Welt"
mit zu
den
besten
Showdowns
der
letzten
Jahre
gehört.
Gigantische
Action-Sequenzen,
quer
durcheinander
gewürfelte
Wendungen
und
knallharte
Fights
machen
unmissverständlich
klar,
dass
Fluch
der
Karibik
3 die
Jahreskrone
für sich
beanspruchen
will.
Die Sets
allein
sind
schon
eine
Wucht.
Die
Orte,
die
Verbinski
im
ersten
Teil
relativ
versteckt
einführte,
dann im
zweiten
weiter
erkundete,
wird im
Abschluss
der
Trilogie
letztendlich
zu einer
atmenden,
lebenden
Welt.
Einer
faszinierenden
Welt,
der man
gern
Zeuge
geworden
ist.
Vielleicht
nicht
unbedingt
eine,
die man
immer
wieder
besuchen
will,
weil es
den Spaß
schmälern
könnte,
doch man
verlässt
sie mit
dem
Glauben
daran,
das in
dieser
Welt
noch
viele
andere
aufregende
Geschichten
ihren
Lauf
nehmen,
von
denen
die
Legende
um Jack
Sparrow
nur eine
von
vielen
ist.
Gore
Verbinski,
der
damals
mit dem
US-Remake
von The
Ring
einen
Namen
bekam,
muss
sich nun
mehr vor
nichts
mehr
verstecken.
Souverän
lässt er
zu
verstehen
geben,
das man
ihm
jedes
noch so
teure
Big
Budget-Projekt
an die
Hand
geben
kann. In
rein
technischer
Hinsicht
ist der
dritte
Karibik
eine
Meisterleistung,
die am
Maßstab
für
Popcornkino
vielleicht
nicht
über
Spider-Man
3 und
Terminator
2 zu
ragen
scheint,
sich
aber
getrost
dort mit
hinzu
gesellen
kann.
Die
Computereffekte
sind auf
dem
allerneuesten
Stand
der
Technik,
und so
wie
Steven
Spielberg
damals
bei
Jurassic
Park und
Krieg
der
Welten,
so hat
der Mann
keine
Kosten
geschürt,
um das
Nonplusultra
aus dem
machbaren
Budget
heraus
zu
holen.
Davey
Jones
und
seine
Crew von
Seegestalten
ist noch
immer
umwerfend
gut
gemacht,
und auch
wenn man
die
imposante
Krake
gern
mehr
gesehen
hätte,
so
entschuldigt
Verbinski
mit
vielen
kreativen
Alternativen.
Während
das
letzte
Drittel
unweigerlich
zu den
besten
der
ganzen
Serie
gehört,
tritt
bei den
anderen
beiden
jedoch
anderes
ein. Bei
aller
visuellen
Brillianz
gibt es
besonders
im
Drehbuch
monumentale
Schwächen.
Zum
einen
fällt
auf,
dass die
Figuren
insgesamt
ein
ganzes
Stück
lebloser
wirken.
Johnny
Depp als
Jack
Sparrow
war eine
Weltsensation
im
ersten
Teil,
und auch
wenn er
es nicht
schaffen
konnte
im
zweiten
Teil
daran
anzuschließen,
gab es
aber
noch
immer
urkomische,
unvergessliche
Szenen
mit ihm.
Etwa als
König
der
Kannibalen;
oder der
menschliche
Schaschlik;
der
Kampf
auf dem
Mühlenrad,
und
selbstverständlich
der
Kampf
gegen
die
Krake.
In Teil
3, in
dem er
erst
relativ
spät in
Erscheinung
tritt,
wirkt er
seiner
Rolle
müde,
und es
fehlt
vor
allem
die
Spritzigkeit
und der
skurille
Humor
aus dem
ersten
Film.
Keira
Knightley
setzt
ihre
Rolle da
fort, wo
sie im
letzten
Jahr
endete:
als
Degen-schwingende
Piratenbraut,
die sich
von der
Prinzessin
zum
rebellischen
Kämpfer
entwickelte.
Wie aber
schon
bei
Domino
sind
ihre
Duellier-Fähigkeiten
öfters
zu viel
des
Guten
und ihre
Übertreibung
nimmt
etwas
der
Glaubwürdigkeit.
Orlando
Bloom,
seit
jeher
nur das
dritte
Rad am
Wagen,
bekommt
im
dritten
Teil
zwar
endlich
mehr
Leinwandpräsenz,
hätte
aber
keinen
Multimillionen-Dollar
Franchise
anführen
können.
Dafür
ist Will
Turner
eine zu
langweilige
Figur,
die sich
kein
Stück
weiterentwickelt
und so
in der
Form
auch
schon in
Renny
Harlin's
"Die
Piratenbraut"
zu sehen
war.
Aufgewertet
wird die
Besetzung
durch
dNebenfiguren
wie
Davey
Jones,
Tia
Dalma
oder Sao
Feng
(Anmerk.
Chow Yun
Fat
spielt
einen
asiatischen
Piratenkönig),
allesamt
hervorragende
Akteure
mit
guten
Dialogen.
Im
großen
und
ganzen
erinnert
die
Trilogie
von
Verbinski's
Piratenkaribik
ein
wenig an
die
Matrix-Reihe
der
Gebrüder
Larry
und Andy
Wachowski.
Der
erste,
ein
überraschendes
Highlight,
an dem
jeder
erst
zweifelte
und der
sich als
wahres
Meisterwerk
entpuppt.
Ein
Popcornklassiker,
dem eine
Fortsetzung
nicht
wirklich
geglaubt
wurde.
Dann der
überragende
Erfolg
des
Films
und die
Bekanntmachung,
das 2
und 3
direkt
hintereinander
gedreht
werden,
"um die
Qualität
beizubehalten."
Eine
nette
Umschreibung
dafür,
dass man
durch
die
Zusammenlegung
der
Filme
Kosten
sparen
und
durch
kürzere
Releasedaten
mehr
Gewinne
sichern
will -
mit
Option
auf noch
mehr
Sequels.
Weil man
dem
Zuschauer
mehr
bieten
will als
noch im
ersten
Teil,
Hollywood
geht oft
davon
aus
"Mehr
ist
besser"
und
"Größe
ist
alles" -
was, wie
Frauen
wissen,
nicht
immer
stimmt -
versucht
man sich
also
daran,
eine
Geschichte
zu
entwerfen,
die die
beliebtesten
Elemente
verstärkt
und
Schwächen
entfernt.
Da
Pirates
1 keine
wirklichen
Schwächen
hatte,
setzte
man als
auf mehr
Action,
mehr
Comedy,
mehr
Effekte,
mehr
Jack
Sparrow.
Man
übersah
allerdings,
dass die
Einfachheit
des
ersten
Films
ein
weiterer
Pluspunkt
war, der
durch
eine
unnötig
inkoherente
Story
mit
Cliffhanger-Ende
das
Gesamtbild
des
zweiten
schwächte.
So wie
das Ende
von
Matrix 2
bereits
befürchten
ließ,
dass 3
noch
komplexer
und
überladender
werden
würde,
so
trifft
dies
auch bei
Fluch
der
Karibik
3 zu. Es
ist nett
anzurechnen,
dass
wegen
des
gleichen
Teams
hinter
der
Kamera
alle
drei
Filme
technische
Kontinuität
beweisen,
aber wie
bei Star
Wars
4-6,
Harry
Potter
und
Alien
hätte es
der
Reihe
mitunter
um
Welten
besser
getan,
wären
die
Filme
unterschiedlicher,
statt
extremer
ausgefallen.
Fluch
der
Karibik
3
übertrifft
sich in
Sachen
Action
und
Effekten
- wer
deswegen
und nur
deswegen
kommt,
der wird
sich
jedoch
durch 2
Stunden
relativ
langatmiger
wulstiger
Story
gedulden
müssen,
die
gerade
im
Vergleich
mit
Fluch
der
Karibik
1
vermasselt
wirkt.
Es ist
aber
nicht zu
übersehen,
dass er
qualitativ
insbesondere
durch
seine
Mängel
im
Drehbuch,
in der
Struktur
und den
Hauptfiguren
ein
erhebliches
Stück
absinkt.
Fazit:
Fluch
der
Karibik
3
belohnt
geduldige
Freibeuter
mit
satter
Action,
der Film
der
jedoch
im
Kontext
zu
finden
ist,
bleibt
hinter
seinen
Vorgängern
und
Erwartungen
wesentlich
zurück.
7
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