Vorwort:
"Get
Rich or
Die
Tryin" -
plumpe
Nachmache
des
Eminem
Erfolgs
8 Mile,
oder gar
die
interessante
Biographie
eines
weiteren
Straßenkünstlers?
Kritikerliebling
Jim
Sheridan
nahm
sich der
Geschichte
von
Curtis
Jackson
an und
versuchte
daraus
einen
unterhaltsamen
Film mit
Einblick
in die
Szene zu
schaffen,
der
allerdings
nicht in
jeder
Hinsicht
überzeugen
kann.
regie :
jim
sheridan
cast
:
curtis
jackson,
terrence
howard
kritik
:
jigsaw
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Kritik:
Obwohl
man
einen
simplen
Werbefilm
für
seine
Musik
hätte
erwarten
können,
zeigt
sich Get
Rich or
Die
Tryin'
als
nettes
Drama,
das
besonders
durch
seine
Nebenrollen
bestens
unterhält.
Terrence
Howard
und
Lost-Star
Adewale
Akinnuoye-Agbaje
zB.
geben
erstklassige
Darbietungen
ab, für
die
allein
sich der
Film
schon zu
schauen
lohnt.
"50
Cent"
Curtis
Jackson
ist hier
eine
ruhige
und
dezente
Figur,
die sich
im
Gegensatz
zu
seinem
Medienimage
nicht
mit
Protzerei
oder
großen
Sprüchen
aufdrängt;
ähnlich
wie
Eminem
in 8
Mile ist
er gut,
auch
wenn er
aufgrund
seiner
beschränkten
Mimik
einige
Schwierigkeiten
mit den
emotionalen
Szenen
hat.
Das
erste
Drittel
ist
durchweg
gut
gelungen;
hier
sehen
wir das
Attentat
auf ihn
und
seine
frühe
Kindheit,
in der
ein
täuschend
ähnlich
aussehender
Junge
die
ersten
Jahre
durchlebt,
in der
Marcus
(so sein
Name im
Film) zu
einem
Drogendealer
aufsteigt.
Kurz
danach
wird er
von
einem
Gangsterboss
in seine
Crew
aufgenommen,
und es
dauert
nicht
lang,
bis
Marcus
sich als
loyaler
und
fleißiger
Arbeiter
beliebt
und
berüchtigt
macht.
Diese
beiden
Abschnitte
sind gut
gelungen,
ohne
Kitsch
oder
Langeweile,
doch
leider
driftet
er
danach
ab in
ein
Loch,
aus dem
er so
schnell
nicht
wieder
heraus
kommt.
Was
folgt
ist ein
wirklich
zäher
Part
ohne
wichtige
Momente,
der erst
wieder
mit dem
Rückgang
zum
Attentat
Fahrt
aufnimmt.
Wie im
echten
Leben
wird
sein
Charakter
9 mal
angeschossen
- in
Schulter,
Beine,
Hände,
und er
kriegt
eine
Kugel
durch
seinen
Kiefer.
Trotz
der
schlimmen
Verletzungen
kann er
überleben,
und
macht
sich
danach
daran,
sein
Leben zu
ändern -
sehr zum
Ärger
seiner
alten
Crew.
Der
Anschlag
ist
fesselnd,
und
trotz
aller
Zweifler
glaubwürdig
dargestellt
- 9
Kugeln
mögen
viel
klingen,
doch
kommt es
drauf
an, wo
sie
treffen.
Die
Story
ist
komplexer
als
erwartet,
was ihm
wie
gesagt
gegen
Mitte
einige
Längen
einbringt,
und auch
verwundert
es, wie
wenig
Musik es
im
ganzen
Film
überhaupt
zu hören
gibt -
mehr
wäre
hier
besser
gewesen,
vor
allem um
das
ganze
lebendiger
zu
gestalten.
Optisch
sieht
der Film
ganz
akzeptabel
aus,
auch
wenn er
keineswegs
so
atmosphärisch
erscheint
wie etwa
Training
Day oder
Never
Die
Alone
mit DMX.
Ob man
mit ihm
was
anfangen
kann
oder
nicht,
die
Lebensgeschichte
von
Marcus /
50 Cent
ist
überaus
interessant,
und es
ist
überwältigent,
wieviel
der Mann
schon
erlebt
hat,
bevor er
das 30.
Lebensjahr
erreicht
hat.
Sicherlich
wird
nicht
alles
der
Wahrheit
entsprechen,
doch der
größte
Teil
stimmt
so. Der
Film
erklärt
außerdem,
wieso 50
Cent so
nuschelnd
rappt
und
warum er
bei
einigen
Auftritten
eine
kugelsichere
Weste
als
Outfit
trägt.
Wer 50
Cent
oder
Hiphop
vorher
nicht
mochte,
wird es
auch
danach
nicht
tun,
aber wer
das
Genre
mag,
wird gut
unterhalten,
aber
nicht
wirklich
begeistert
sein.
4,5
/ 10
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