Story:
Maxwell (Steve Carrell) träumt schon seit geraumer Zeit endlich mal ein großer
Geheimagent zu werden, doch bislang durfte er bei der Agentur CONTROL
nur Akten durchgehen - bis die Station eines Tages von den Feinden von KAOS
zerstört wird. Jetzt ist Max der einzige, der dem verfeindeten Team noch
unbekannt ist, und darf versuchen mit der hübschen 99 (Anne Hathaway) die Bösen
aufzuhalten...
regie :
peter segal
cast :
steve carrell, anne hathaway, terrence stamp
kritik :
christian mester
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Kritik:
Nach dem
ziemlichen Reinfall Evan Allmächtig kommt Carrell endlich wieder auf die Füße: "Get
Smart" ist schnell, lustig und gute Unterhaltung.
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"Lass uns mal schauen, was The Rock als nächstes
macht.
Das aufregende Rennen zum Hexenberg??"
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So vieles kann im Genre der
Actionkomödie schief gehen - vermasselt in unsinnigen Schoten wie The Tuxedo, Inspector
Gadget, I Spy und Das Medallion, die durch unlustige Gags und blöde Klischees
nervten, an
denen
man sich schon zigmal satt gesehen hat.
Grob gesehen gibt die Story von Get Smart auch nicht viel mehr als das her, aber
hier sind es Details am Rande, die den Film vor einer Talfahrt bewahren.
In erster Linie ist das natürlich Steve Carrell als Max, der mit seiner stoisch
starren Art perfekt zur Rolle passt und so amüsant ist, dass man ihm gern noch
ein Sequel wünschen würde. Hat Leslie Nielsen in seinen vielen
Komödien jenseits der nackten Kanone längst sein Pokerface verloren, so bleibt
Carrell auch in den ärgsten Momenten in Form, was den vielen (gelungenen) Witzen
zu gute kommt. Schießt er sich etwa aus Versehen kleine Pfeile durch den
Körper, bleibt er weiter in seiner Rolle, statt wie Mr Bean in Johnny English
Fratzen zu ziehen oder wie Jackie Chan eifrig herum zu blödeln. Die Absurdheit der starren
Coolness ist Punkt der meisten Gags, die daher durchweg lustig erscheinen.
Schaut man sich mal die Damen der typischen Actionkomödien an (Jennifer Love
Hewitt, Natalie Imbruglia, Beyonce), haben sie alle drei Dinge gemeinsam - sie
sind hübsch, agieren als Vernunft und - sind als Figuren langweilig und nichts
mehr als Kleiderträger.
Gut, Anne Hathaway ist in Get Smart recht ähnlich angesiedelt, aber irgendwie schafft
sie es darüber hinaus etwas mehr zu sein. Zum einen ist sie erfreulicherweise
sichtlich mehr drauf bedacht schauspielerisch als optisch zu glänzen, zum
anderen steckt hinter der hübschen Fassade aber auch Talent, was in forcierten
Schauspielszenen einer Beyonce Knowles eher ungünstig enden musste.
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"Hast du was gegen meine Filme?"
"Eh... nein, eh... Daddy ohne Plan war super!"
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Peter Segal bringt im Film zwar
hauptsächlich gewohnte Gags wie typische Pannen, Versprecher, Peinlichkeiten und
lustige Unfälle, packt die aber so routiniert und rhythmisch gut hintereinander,
dass es fast nie eintönig wird. Kurz vor Ende fängt es an ein wenig an Kraft zu
verlieren, zieht dann am Ende aber noch mal an. Auch verschwendet er nie zuviel Zeit auf
der Story, die lediglich als Gerüst für Maxwells Kaspereien arbeitet und sich
nicht mit unwichtigen Szenen wie der einer Lovestory aufhält.
In ihren Nebenrollen haben Alan Arkin als prügelnder Chef und The Rock als
Vorzeigeagent einige lustige Szenen, aber richtig gut dagegen sind Terry Crews
und David Koechner als nervige Kollegen, die am laufenden Band ihr Fett
wegkriegen und für viele Lacher sorgen. Grauenhaft dagegen sind Hiro aus Heroes und noch jemand, die als
alberne Techniker so grausig albern sind, dass man sie nur in DVD-Sequels stecken
sollte (Anmerkung: für genau ihre beiden Figuren gibt es übrigens ein Spin-off,
dass den Namen Get Smart's Bruce & Lloyd out of Control trägt).
Insgesamt ein Film, den man sich auch noch auf DVD ansehen könnte, aber
wer gern im Kino lacht, der kann beruhigt reservieren.
Fazit:
Get Smart will das Rad
nicht neu erfinden und ist grundsätzlich all das, was man schon zigmal in
anderen Filmen dieser Art gesehen hat. Bis zum nächsten Volltreffer ala Jungfrau
40, männlich sucht... ist er dank Carrell und Hathaway aber bodenständige Familienunterhaltung.
6,5 / 10
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