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Film Kritik
 
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Haus der 1,000 Leichen

Story:
Es geht um 2 Pärchen, die auf einem Trip durch Amerika sind und dabei die Schauplätze großer Massenmorde besuchen wollen. Unterwegs treffen sie in einem Gruselkabinett auf den komischen Clown Captain Spaulding, der ihnen von dem Serienkiller Dr Satan erzählt. Der Mann soll ganz in der Nähe sein Unwesen getrieben haben - und spuken soll es da auch.

Auf dem Weg dorthin gabeln sie eine hübsche Blondine ein, die sie erstmal zu sich nach Haus einlädt. Oh, da ist es gefallen, das Wort Haus. Moment. Haus der 1000 Leichen. Jetzt gehts ab? Oh ja, jetzt gehts ab. Baby, so der Name der Kleinen hat nämlich eine total fertige Familie, die wie aus Texas Chainsaw Massacre meets Sie7en meets The Addams Family wirkt. Skurrill, unverständlich und äusserst brutal. Nachdem man ein wenig mit den beiden gespielt hat, lädt man sie dann zu besagtem Dr Satan ein und es wird noch viel verrückter...

regie :
rob zombie
cast  : bill moseley, sheri moon
kritik : bernd berger
 

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Kritik:
Das Haus der 1,000 Leichen ist so ein fertiger Film, das man es kaum in Worte fassen kann. MTV artig werden wirre Bilder und Songs zusammengeschnitten, die sich lose mit der Story verwickeln und mit den erstklassigen Charakteren ein bizarres Muster des Irrsinns bildet.

Nein, es ist kein Yellow Submarine, aber teils ist es wirklich so Collagenartig, das man schwer den Überblick behält. Das ganze gehört auch zusammen mit den Figuren, die wirklich äusserst originell gestaltet sind und im Hinterkopf bleiben.

Da hätten wir den brutalen Otis, den freakigen Opa, den abnormen Riesen Tiny, die perverse Baby mitsamt ihrer Klonmutter oder aber den letzten im Bunde, den ich an dieser Stelle noch nicht nennen will. Jedenfalls, sobald man mit der Familie zusammentrifft ist es nur noch eine wilde Passion, nur ohne Christi aber dafür mit viel Blut, viel Leid und dem irrem Gelächter der Folterer. Die Schauspieler sind klasse, allen vorran Sid Haig (Clown) und Bill Moseley (Otis).

Obwohl es alles so schlimm ist was denen passiert, übertreibt es Zombie jedoch jeweils so sehr, das man das ganze nicht mehr ernst nehmen kann. Somit schwindet schnell jegliche Angstatmosphäre, die durch gafferartiges Ha was passiert denen als nächstes ersetzt wird.

Fazit:
Ansonsten kann der Film durch einen wirklich apokalyptischen Soundtrack, durch netten Einsatz von Kameratechniken und gut gemachten Effekten (kein CGI) überzeugen - ein unterhaltsamer Popcornabend vor dem heimischen Fenster zur Finsternis.

08
/ 10

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