Story:
Taxifahrer Jack Bruno (Dwayne
Johnson) aus Las Vegas staunt nicht schlecht, als eines Tages zwei Jugendliche
mit einem Haufen Geld bei ihm einsteigen. Er kann es dann kaum glauben, als
offenbart wird, dass die beiden außerirdisch sind und nach ihrem abgestürzten
UFO suchen. Sein Beschützerinstinkt wird schließlich, geweckt als dubiose
Agenten der US-Regierung und ein außerirdischer Killer anfangen, die beiden zu
jagen...
regie :
andy fickman
cast :
the rock, anna sophia robb
kritik :
marvin traber
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Kritik:
Schon nach dem
ersten Trailer war klar, dass Die Jagd zum magischen Berg entweder spaßige
Action für die ganze Familie, oder kindischer Hochglanz-Trash für die Tonne
werden würde. Das Endprodukt liegt irgendwo in der Mitte.
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"Ihr vertut euch, das in Doom war nicht ich. Das
war... eh... Cena!"
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Die Schauspieler der lockeren
Sci-Fi Geschichte sind der wohl größte Pluspunkt des Films: sympathisch,
talentiert und definitiv in bester Spiellaune. Vor allem Dwayne Johnson, der mal
wieder der typische Actionheld sein darf, merkt man an, dass er offensichtlich
großen Spaß an seiner Rolle hatte. Auch die beiden Jungdarsteller spielen gut
und nerven ausnahmsweise mal nicht, wie es ja bei vielen anderen Filmen mit
Kindern in den Hauptrolle oft sonst ist. Gerade Anna-Sophia Robb, die schon in
Tim Burton's "Charlie und die Schokoladenfabrik" mitspielte, erweist jede Menge
Talent.
Die Effekte können sich sehen lassen, egal ob es nun die aus dem Computer oder
gar die praktischen sind, die vor Ort inszeniert wurden. Schade ist jedoch, das
alles trotz guter Technik völlig lieblos eingesetzt wird. Die Action ist zwar
rasant und hält von Anfang bis Ende an, ist aber völlig unoriginell und öde
inszeniert, sodass man sich oft an laue Nieten wie Agent Cody Banks und
Stormbreaker erinnert fühlt.
Der Film bietet insgesamt kein echtes Highlight und ist in Teilen leider enorm
kindisch, manchmal sogar rutscht er bis auf Power Rangers-Niveau ab. Einzig der
unausweichliche UFO-Showdown, sowie eine gute Szene auf einer Sci-Fi-Convention
lassen vereinzelt ein bisschen Kreativität durchblitzen. Schade: Regisseur Andy
Fickman kann was, das Drehbuch aber lässt es
ihn nur den Großteil des Films über nicht zeigen.
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"Ehm Mr Rock, da wo sie gerade hinfassen,
sind weder die Hexenberge,
noch ist es da magisch, klar?"
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Wer nun einen völlig
weichgespülten Kinder-Film erwartet, irrt jedoch: Die Jagd zum magischen Berg
ist zwar nicht ganzso erwachsen wie die Pirates of the Caribbean-Filme, lässt
sich abgesehen von kleineren extrem albernen Szenen vom Stil her aber doch
größtenteils eher mit den Vermächtnis-Filmen oder Das Geheimnis von Green Lake
vergleichen. Im Gegensatz zum zweiten Chroniken von Narnia merkt man auch, dass
Disney hier nicht auf eine PG-Freigabe drängte.
Letztendlich sei gesagt, dass der Film nicht besonders positiv aus der Masse der
Disney Familienfilme der letzten Jahre heraus sticht, wiederum aber auch nicht
wirklich schlecht ist. Trotz einiger Mängel ist er kurzweilige Unterhaltung.
Fazit:
Ein Film, der Kindern,
Jugendlichen und auch jung gebliebenen Erwachsenen gefallen dürfte. Dem Rest ist
die Action wohl zu konventionell, die Story zu lahm und das Setting zu kitschig.
Unterhaltend ist Die Jagd zum magischen Berg aber allemal.
5,5
/ 10
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