Story:
Eigentlich
sollte
es eine
gemütliche
Reise
für
Familie
Carter
werden.
An ihrem
Hochzeitstag
beschließen
sie,
gemeinsam
mit
ihrer
Tochter
Brenda (Emilie
de Ravin),
ihrem
Sohn,
sowie
ihrer
schon
verheiratete
Tochter
und
deren
Mann,
quer
durch
die
Wüste zu
fahren
um ihr
Urlaubsziel
Kalifornien
zu
erreichen.
Doch was
als
Abkürzung
gedacht
war,
entpuppt
sich als
Fiasko.
Weit ab
von der
Hauptstraße,
zwischen
Hügeln
und
Felsen,
kommt es
zu einem
verheerenden
Unfall.
Der
Wagen
hat
Totalschaden
und weit
und
breit
kein
Hilfe in
Sicht.
Brendas
Vater
(Ted
Levine)
sowie
Schwiegersohn
Doug
(Aaron
Stanford),
der noch
dazu
sein
Baby an
Bord
hat,
beschließen
loszulaufen
und
Hilfe zu
holen.
Doch
etwas
macht
die
beiden
Hunde
nervös,
es
scheint
sich
etwas in
den
Hügeln
zu
bewegen.
regie :
alexandre
aja
cast
:
aaron
stanford,
emilie
de ravin
kritik
:
frederic
garz
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Vorwort:
„The
Hills
have
Eyes“,
der in
Deutschland
den
unnötigen
Zusatz
„Hügel
der
blutigen
Augen“
erhielt,
ist, wie
sollte
es
anders
sein,
ein
weiteres
Remake
eines
Horrorklassikers.
Dieses
Mal
musste
Wes
Cravens
Original
aus dem
Jahre
1977
herhalten.
Diesen
schien
dies
jedoch
nicht
groß zu
stören,
stieg er
doch als
verantwortlicher
Produzent
ein, um
ein
weiteres
Mal
abzukassieren.
Nach den
letzten
Remake-Flops,
wie z.B.
„The Fog“
oder „The
Dark“,
ist
Skepsis
also
durchaus
angebracht.
Doch
macht
ein Name
Mut,
nein,
mehr,
Hoffnung,
dass
endlich
wieder
ein
Remake
für
Angst
und
Schrecken
sorgt.
Und das
im
positiven
Sinne.
Die Rede
ist von
Regisseur
Alexandre
Aja, der
durch
den
französischen
Independent-Schocker
„Haute
Tension“
bei
Genre-Fans
für
helle
Begeisterung
sorgte.
Dunkel,
kalt und
knallhart.
Diese
Attribute
trafen
auf den
französischen
Horrorfilm
zu und
die
Erwartungen
waren
groß,
dass
sich
Regisseur
Aja
nicht zu
sehr von
Mainstream-Kino
beirren
lies,
sondern
auf das
setzte,
für das
ihn
seine
Fans
lieben,
kompromisslose
Gewaltdarstellung
und
beklemmende
Atmosphäre.
Kritik:
„The
Hills
Have
Eyes“
beginnt
wie ein
normaler,
langweiliger
Familienausflug.
Bereits
hier
wurde
Wert auf
eine
sich
langsam
aufbauende
gruselige
Atmosphäre
gelegt.
Der
geheimnisvolle
Tankwart,
die
vermeintliche
Abkürzung,
der
Zuschauer
wird wie
die
gesamte
Familie
schon
früh
verunsichert
und
misstrauisch
gestimmt.
Der
Unfall
ist
eindruckvoll
und
zugleich
drastisch
inszeniert
und ein
wahrere
Tiefschlag.
Was sich
von nun
an
abspielt
ist
schlichtweg
als
grandioser
Terrorhorror
zu
bezeichnen.
Eine
beklemmende
Atmosphäre
der
Verunsicherung
und
Angst
machen
sich
breit.
Man hört
Geräusche,
sieht
Schatten
oder
Reflektierungen
wo keine
sind.
Oder
etwa
doch?
Gruslig,
spannend,
unheimlich.
Die
bellenden
Hunde
erhöhen
das
bedrückende
Gesamtbild.
Ihr
ständiges
Verschwinden
reizt
den
Spannungslevel
voll
aus. Wer
hier
nicht
das
Nervenflattern
bekommt,
der
sollte
endlich
das
Kissen
vom
Gesicht
nehmen
und ein
Stück
allerfeinste
Horrorkost
probieren.
Spätestens
aber mit
dem
Überfall,
der
durch
amerikanische
Atomversuche
mutierten
Einwohner
der
Hügellandschaft,
ist
endgültig
Schluss
mit
Lustig.
Hier
fährt
Regisseur
Alexandre
Aja
schwere
Geschütze
auf und
lässt
die
äußerst
beklemmende
Atmosphäre
in einem
wahren
Blutbad
eskalieren.
Ein Fest
für alle
Splatter-Fans.
Das
sichtbar
höhere
Budget,
das
Regisseur
Aja
diesmal
zur
Verfügung
hatte,
quetschte
er bis
auf den
letzten
Penny
aus und
schuf
Splatterszenen,
die man
mit dem
Wort
„Abschlachten“
wohl am
Besten
beschreiben
kann.
Hierbei
ist
deutlich
des
Regisseurs
Handschrift
zu
erkennen,
der sich
im
Vergleich
zu
„Haute
Tension“
in
Sachen
Professionalität
und
Inszenierung
sogar
noch
steigern
konnte.
So wurde
hier
wirklich
auf
jedes
noch so
kleine
Detail
akribisch
Wert
gelegt
und jede
Szene
handwerklich
wunderbar
inszeniert.
Die
mutierten
Hügelmonster
erschuf
man mit
einer
fantastischen
Maske
und fast
schon
pervers
echt
wirkendem
Make-Up.
Ihre
Haltung,
ihr
Gang,
Bewegungen
und
Aktionen,
dies
alles
wirkt
beängstigend
real und
Angst
einflößend
zugleich.
Die
angesprochenen
Splatterszenen
sind
äußerst
blutig
und
schockierend
geraten.
Jedenfalls
nichts
für
schwache
Nerven,
und
schon
gleich
gar
nichts
für
Minderjährige.
Übertrieben
brutale
Gewaltdarstellung
war
schon
Regisseur
Alexandre
Aja
Spezialität
in
„Haute
Tension“,
doch
hier
treibt
er es in
manchen
Szenen
bis zur
Ekstase.
In
Nahaufnahmen
werden
wir
Zeuge
von
abgehackten
Körperteilen,
spritzenden
Blutfontänen,
verbrannten
Leichen
und
bluttriefenden
Wunden
Gepaart
wurde
diese
exzessive
Darstellung
abscheulicher
Gewalt
mit
einer
Atmosphäre,
die auch
durch
die
geheimnisvolle
Location
der
verlassenen
Wüste
perfekte
unterstützt
wird und
zu dazu
führt,
dass man
sich in
manchen
Szenen
durch
geschickt
platzierte
Schockeffekte
ordentlich
erschreckt.
V.a.
aber der
nahe
Bezug
zur
Realität,
eine
typische
Großstadtfamilie,
mit all
ihren
Problemen
und
Sorgen
wird
hier
Zeuge
und
zugleich
Opfer
eines
Nerven
zereisenden
Katz und
Maus
Spiels,
das nur
der
stärkste
überlebt.
Natürlich
darf
auch
hier der
Ellenbogen-Check
auf die
Bush-Regierung
ebenso
wenig
fehlen,
wie die
im
Grunde
belanglose
Story,
die
jedoch
aufgrund
des
extremen
Spannungslevels
und der
dramatischen
Atmosphäre
den
Zuschauer
förmlich
in einen
Bann
zieht.
Überwiegt
hier
zwar
deutlich
der
Goreanteil
und
Gänsehautfaktor,
bleiben
die
Schauspieler
dennoch
nicht im
Hintergrund.
Zu
überzeugen
wissen
v.a.
Aaron
Stanford
als
besorgte
Schwiegersohn
Doug,
der
einen
unglaublichen
Mut
aufbringt,
um
seinem
Sohn zu
beschützen
und die
aus der
Erfolgsserie
„Lost“
bekannte
Emilie
de Ravin,
die ihre
sehr
überzeugende
Leistung
mit
ihrem
erschreckend
und
ergreifend
spielenden
Auftritt
unterstreicht.
Im
Prinzip
spielen
alle
Beteiligten
ihre
Rolle
überdurchschnittlich.
Keine
Klischees
oder
eindimensionale
Charaktere
die nur
aufs
Abschlachten
warten,
mit
jedem
Akteur
fiebert
man mit.
Fazit:
Regisseur
Alexandre
Aja ist
es
gelungen,
endlich
wieder
einen
wahren
Horrorleckerbissen
zu
drehen
mit
allem
was
dazugehört.
Brutale
Splattereffekte,
eine
gespenstische
Location,
spannende
und
schockierende
Momente
sowie
überzeugende
Darsteller
und
Angst
einflößende
Monster.
Wären
doch
alle
jüngst
erschienen
Horrorfilme
so
knallhart
und
schockierend
wie „The
Hills
have
Eyes“
09
/ 10
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