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Film Kritik
 
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Ich weiss noch immer, was du letzten Sommer getan hast

Story:
Einige Zeit nach den Vorfällen aus Teil eins gewinnt Julie zusammen mit ihrer Freundin einen Urlaub auf eine tropische Insel, den sie sofort mit ihrem Freund antreten will. Dieser weigert sich jedoch zunächst, denn er widerrum will ihr eigentlich einen Antrag machen und da auf den richtigen Moment warten. Enttäuscht von ihm fährt sie alleine mit ihrer Freundin, dessen Freund und einem relativ Fremden los, nur um auf der Insel bald wieder mit den Erlebnissen aus der einen Nacht konfrontiert zu werden. Der Killer ist wieder da, und seine Taten sind nicht vollendet. Jetzt liegt es an Julie's Freund, rechtzeitig zur Insel zu gelangen, die langsam in einem tropischen Sturm gefangen wird...

regie :
danny cannon
cast  : jennifer love hewitt, freddie prinze jr
kritik : bernd berger
 

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Kritik:
Der Film mit dem langen Titel war erfolgreich, also machte man einen zweiten mit einem noch längeren...

Obwohl der erste Teil schon richtig klasse war, setzt der zweite noch einen drauf und überzeugt als Kultverdächtiger Horrorthriller mit tollen Sets und jeder Menge Action. Das Tropen-Setting gibt dem ganzen einen interessanten Spin, ohne jedoch niveaulos in eine reine Ausrede für Nacktszenen umzuschweifen, wie es doch viele Filme dieser Art tun (wobei sie bei einem späteren Regenfall dann doch weisse Blusen tragen).

Wie auch im ersten ist das Niveau der Produktion sehr hoch, wobei man den Rahmen des Teen-Slasher im Scream-Stile nicht vergessen darf. Das der Regisseur Danny Cannon bereits mit gewaltigen Sets gut umgehen konnte, hatte er ja bereits mit Judge Dredd bewiesen. Die zusätzlichen Nebenplots über die Romanze zwischen Will und Julie, dem Voodookult und dem verrückten Hotelbesitz sind sehr gut inszeniert und passen allesamt zum Gesamtton des Films, der irgendwo zwischen tropisch rot und düster scharf steht.

Interessant ist vor allem die Tatsache, dass es einen großen Twist zum Ende hin gibt, der die Story noch mal umdreht und den Zuschauer überrascht.

Jennifer Love Hewitt gibt eine gute Screamqueen ab und überzeugt in ihrer Rolle als geplagte Studentin, die eigentlich nur wieder ein normales Leben führen will. Popstar Brandy's Rolle ist ihr nahezu auf den Leib geschrieben, von daher passt auch sie gut hinzu. Unter den Darstellern finden sich übrigens auch Jack Black (School of Rock), Genre-Liebling Jeffrey Combs (Re-Animator) und Jennifer (Spin City) Esposito.


Fazit:
Sehr sehenswert.

07
/ 10

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